Beiträge von dagmarjung

    Ist ein süßer Knopf, dein Hund. Und schön zu sehen, wie genießerisch er sich schon von dir kraulen läßt.

    Ich habe fast das Gefühl alle freuen sich total für mich und uns, nur bei mir selber ist das noch nicht so ganz angekommen.

    Es ist ja auch nicht das Leben deiner Bekannten, dessen Gewohnheiten und Abläufe sich gerade abrupt verändert hat. Diese Störung des Gewohnten hat nämlich einen großen, meist unbewußten Anteil am Blues. Das bessert sich aber, wenn die neuen Routinen sich einschleifen.

    Dagmar & Cara

    Das selbstreinigende Fell wird ja vielfach so beschrieben von Hunden mit Spitz-Langhaarfell . Nach dem Schietwetterspaziergang eine Weile auf das Hundelager und der Dreck ist abgefallen. Und liegt dann auf der Hundedecke, aber der Hund selbst ist sauber.

    Manche Leute nehmen an, ein spitzartiger Hund wäre super aufwendig in der Pflege, das trifft ja nicht zu.

    Aber das "zarte Wesen", da hab ich mich am Tee verschluckt. Wenn Leute das ernst nehmen, die werden eine Überraschung erleben.

    Dagmar & Cara

    Macht dies bis zu 16 Woche – danach ist der Zug abgefahren.

    Seufz. :no:

    Es gab mal so einen Trend in den schlauen Welpenratgebern, daß man aus diesem Grund ein unendliches Programm abarbeiten sollte, Zoo, Bauernhof, Straßenbahn. Bus Zug, Aufzug, Brücke, Steg, Hängebrücke, Rollstuh, Krücken, Rollator, usw. Dazu noch am besten alle Kommandos für die Begleithundprüfung.

    Das ist kompletter Blödsinn.

    Der wahre Kern der Sache ist, daß ein Hund bis etwa 16 Wochen Grundlagen der Sozialisation erlebt haben soll. Das ist bei einer normalen Aufzucht beim netten Züchter und beim anschließenden normalen Leben in der Familie aber quasi automatisch gegeben. Wenn der Hund in den Alltag integriert wird und seine Menschen ihn in die Natur und auch mal ins städtische Umfeld mitnehmen, geschieht diese Umweltgewöhnung so nebenbei. Ähnliches gilt für Erziehung und Kommandotrainig. Vernünftige Grenzen setzen zuhause: so wenig wie möglich, soviel wie nötig, aber die dann konsequent. Rückruf üben. Lernen, daß man nicht immer im Mittelpunkt steht. Lernen, daß Menschen manchmal etwas von einem wollen und daß es sich lohnt, mit ihnen zusammenzuarbeiten. (Dazu braucht es aber keine zig Kommandos.)

    Schlecht sozialisierte Welpen, die dann auch dauerhaft Probleme im Leben haben sind solche, die irgendwo isoliert in der Scheune oder im Zwinger aufgewachsen sind und den Menschen nur als ein Paar Gummistiefel kennen. Oder auch solche, die in "liebevoller" Wohnzimmeraufzucht bis zur Abgabe noch nie im Freien waren und nur ein Katzenklo kennen. Also Welpen aus isolierter Aufzucht, die in ihrer frühen Jugend zuwenig Reize erfahren haben. Das Gehirn braucht Reize, um daran zu wachsen und sich zu entwickeln. So lernt es das Lernen, und es kann dann lebenslang weiterlernen. Auch nach der 16. Woche!

    Ein normaler Welpe aus vernünftiger Aufzucht bringt das mit. Und wenn du ihn zuhause dann nicht im Keller hältst, sondern ganz normal mit Ihm rausgehst, ihn mal zu Besorgungen mitnimmst, mit ihm spielst usw, dann lernt er immer weiter, daß gelegentlich etwas Neues in sein Leben tritt und daß er damit klarkommen kann.

    Der Hund kam mir (ohne Welpenerfahrung) anfangs „überdreht“ vor (wahrscheinlich war es gar nicht so schlimm bzw. auch normal) und dann hieß es „ignoriert ihn komplett“.

    Komplett ignorieren heißt in der Konsequenz soziale Isolation. Für einen Welpen als hochsoziales junges Tier, daß auf den Schutz und das Wohlwollen seines "Elternersatzes" dringend angewiesen ist, ist das massiver Stress. Aus dem Sozialverband ausgeschlossen werden bedeutet für einen Welpen im Wildleben den Tod. (Und kommt da auch nicht vor)

    Es fing ja schon mit der Heimfahrt an.

    Die Trainerin meinte, nicht ansprechen oder anfassen auch wenn er jault.

    Nein, ich habe es nicht ausgehalten weil er so geschrien hat im Auto… und los ging es mit dem schlechten Gewissen

    Bitte sofort die Trainerin wechseln. Selbstverständlich gehört ein junger Hund, der soeben aus seiner Welt gerissen wird, getröstet!!! Ich bin ehrlich fassungslos über solche "Ratschläge".

    Leider gibt es immer noch "Trainer", die ihren Trainerschein offenbar unten in den Cornflakes gefunden haben. :(

    Und wenn deine Trainerin wirklich herzlose Ratschläge dieser Art gibt, dann hast du, ich muß es leider so sagen, ordentlich ins Klo gegriffen.

    Wenn du hier im Forum deinen ungefähren Standort sagst, bekommst du bestimmt Empfehlungen von guten Trainern in deiner Gegend.

    Dagmar & Cara

    Wenn ich mit ihr zusammen rennen möchte, springt sie mir auch bellend vor die Füße. Habt ihr da Tipps und generell Ideen wie ich sie draußen auslasten kann ohne Stöckchen werfen?

    Lauf doch mal weg von ihr und lass dich von ihr jagen. Und dann umgekehrt. Und immer wieder Rollentausch.

    Alles so richtig übertrieben dramatisch, mach dich ruhig mal zum Kasper. Hunde lieben das! ;)

    Ein Zergelseil kommt auch meist sehr gut an, man kann es werfen, darum zergeln und es sich gegenseitig abjagen. Alles ohne Verletzungsgefahr.

    Dagmar & Cara

    Ein Zwerghund ist mit 11 Jahren zwar nicht mehr jung, aber noch nicht "sehr alt".

    Ich finde es daher nicht normal, daß Holly nicht mehr gern spazierengehen möchte. Ist der Bewegungsapparat aktuell tierärztlich durchgecheckt? Läßt möglicherweise die Sehkraft auf dem gesunden Auge allmählich nach und führt zu Verunsicherung?

    Viele Probleme sind auch beim älteren Hund gut behandelbar. ZB mit Physiotherapie, sollte es ein Problem des Bewegungsapparates sein.

    Dagmar & Cara

    Als Cara zu mir kam, war es bei mir auch so ähnlich. Die tiefe Liebe und Verbindung, die ich von meiner ersten Hündin her kannte, wollte sich nicht so schnell einstellen. Es war ein kleines unbekanntes Wesen, niedlich, klar, aber noch keine richtige Freundin.

    Im Laufe der Monate - nicht Tage - wuchs die Beziehung mehr und mehr. Wir lernten uns allmählich kennen und das Vertrauen wuchs langsam. Jedes gemeinsame Erlebnis schweißte uns weiter zusammen.

    All das braucht Zeit, wie jede echte Beziehung. Heute ist die Verbindung längst ebenso tief wie damals mit meiner Schäferhündin.

    Bei ihr war es anders. Ich hatte sie schon längere Zeit regelmäßig ausgeführt und auch mal über die Ferien betreut. Zu der Zeit, als ich sie ganz übernahm, verband uns bereits eine echte Freundschaft.

    Gib dir und deinem Hund Zeit, und bis dahin versorge ihn einfach gut. Mach dir keinen Kopf darum, daß du deinen eigenen Ansprüchen an deine Gefühle vorest noch nicht genügst - Freundschaft braucht Zeit zum wachsen.

    Dagmar & Cara