Beiträge von dagmarjung

    Die geschlossene Box kann eine kurzzeitige Hilfe sein beim Erlernen der Stubenreinheit, für die allerersten Nächte. Indem der Hund sich meldet, weil er seinen Schlafplatz nicht verschmutzen will. Und man dann sofort aufsteht und ihn rausläßt. Das setzt voraus, daß man sich direkt daneben befindet. um jegliche Unruhe des Hundes sofort mitzubekommen.

    Eine geschlossene Box ist aber kein Parkplatz auf die Dauer!

    Es ist vom Gesetzgeber verboten, Hunde so lange auf so engem Raum einzusperren. Zugang zu Wasser muß darüber hinaus auch immer gewährleistet sein.

    Erfahrungsgemäß wechseln Hunde nachts gerne den Schlafplatz. Auch das kann ein Grund zu Unruhe in der Box sein, wenn er das nicht kann.

    Dagmar & Cara

    hat er sich ja von mir in den Schlaf kraulen lassen, während wir beide auf der Couch lagen.

    ...und anschließend deine Freundin angeknurrt, als sie sich näherte.

    Sollte die Situation nochmal vorkommen, gibt es definitiv Hausleine und Couchverbot - ohne Diskussionen.

    Ich würde damit auf keinen Fall auf eine neue kritische Situation warten sondern eine Hausleine ab sofort dranmachen. Das ist ja keine Strafe, sondern eine Vorsichtsmaßnahme, damit ihr im Bedarfsfall sofort richtig agieren könnt. Damit bauscht du nichts auf.

    Auch ein Sofaverbot finde ich absolut sinnvoll. Mindestens so, daß der Hund ab jetzt immer erst runter vom Sofa geschickt wird, bevor ihr euch draufsetzt. Später kann man ihn immer noch einladen, sich dazu zu gesellen. Aber das muß er sich erst durch gutes Benehmen verdienen.

    Dagmar & Cara

    Ich habe mich wirklich gefragt was die ganze Doodelei soll und vor allem WER (fernab vom Welpenmangel) so viel Geld für unkontrolliertes Vermehren ausgibt...

    Ich finde es ja immer interessant, wie Halter und Hund zueinander gefunden haben. Meine ganz neutralen Fragen: Warum gerade diese Rasse oder Mischung? Wenn es um Doodle geht: Wäre auch eine der Ausgangsrassen infrage gekommen? Wenn nein, warum nicht? Welchen Vorteil erwarten Sie von der Kombination beider Rassen?

    - Meiner informellen Umfrage nach haben die Doodlezüchter ganze Arbeit geleistet bei der Vermarktung und Propagierung. Und umgekehrt hat der reinrassige Pudel nach wie vor ein schlechtes Image, einerseits wegen der künstlich wirkenden Showfrisuren und andererseits als Omahund. Was vor allem Männer ein Veto gegen den Pudel einlegen läßt. Der Doodle ist dann der Kompromiss.

    Dagmar & Cara

    Alle Welpen drehen nach dem Essen so richtig auf und wollen spielen und toben. Das ist ganz normal. Das machen auch schon Wolfswelpen genau so.

    Um eine Magendrehung brauchst du dir in dem Alter noch keine Sorgen machen. Das betrifft ältere Hunde.

    Welpen dürfen und sollen sich bewegen. Man trägt sie oder transportiert sie auf andere Weise bis zu Stellen, an denen sie sich frei bewegen können. Sie müssen schnüffeln, spielen und die Welt erforschen dürfen. Möglichst ohne Leine, sonst mit einer leichten langen Leine von mehreren Metern.

    Was Welpen nicht sollen: im Tempo des Menschen mitlaufen. Deshalb die 5-Minuten Regel. Die bezieht sich nur auf strammes Mitlaufen an der Leine.

    Man geht also noch nicht im eigentlchen Sinne spazieren, sondern läßt sich eher nieder und läßt den Welpen den Umkreis erforschen. Oder man bewegt sich langsam im Tempo des Welpen voran und folgt ihm auf seiner Erkundung. Das alles aber gerne länger.

    Dagmar & Cara

    Zum Spiegeltest bei Hunden:

    https://www.derwesten.de/panorama/tieri…-id7699347.html

    Im übrigen kenne ich zumindest eine glaubhafte Einzelbeobachtung, allerdings nicht wissenschaftlich belegt, nach der eine Spanielhündin sich vermutlich doch selbst im Spiegel erkannte. Sie lief mehrmals mit und ohne ein Spielzeug im Fang vor den Spiegel und "studierte" das jeweils veränderte Bild intensiv.

    Ich möchte deshalb das Bestehen des Spiegeltests bei Hunden nicht ganz ausschließen, aber wenn, dann als Ausnahme und nicht wie bei Menschenaffen als Regel.

    Dagmar & Cara

    Neu: Die Rüdin ist eben eine Rüdin, weil seit einigen Woche nach dem grossen Geschäft gescharrt wird und sogar z.T. nach dem pinkeln... wie ein grosser Rüde :headbash: wir haben begonnen, dieses Verhalten abzubrechen.

    Hier wird es aber offenbar anders interpretiert, nämlich daß ein Weib sich anmaßt, ein männliches Vorrecht in Anspruch zu nehmen. Wäre sie ein großer Rüde, dürfte sie.

    Dagmar & Cara

    Gerade in sozialer Intelligenz sind Hunde ja sehr kompetent. Wozu auch die Einschätzung der eigenen Möglichkeiten im Vergleich zu anderen gehört, also eine Art Selbstbild.

    Bei Cara beobachte ich zB, daß sie ihre eigene Größe und Durchsetzungsfähigkeitt im Verhältnis zu anderen Hunden sehr genau einschätzt und dabei nie ein Risiko eingeht.

    Ich finde, wenn es um Denken bei Tieren geht, muß man nicht gleich bei Religion, Philosophie und Ethik landen.

    Da geht es doch erstmal darum ob ein Tier zB weiß, daß ein Gegenstand noch da sein muß, wenn er hinter einer Wand verschwindet. Und wie man dem Tier diese Frage stellen muß, um sie aus seinem Verhalten schlüssig zu beantworten.

    Und aus einer Vielzahl solcher scheinbar einfacher Fragen ergibt sich dann ein immer differenzierteres Gesamtbild von der geistigen Leistungsfähigkeit von Tieren.

    Dagmar & Cara

    Nach meinen Erfahrungen wirds schwierig, wenn man menschliche Wertesysteme dem eigenen Hund überpropfen möchte. Da gehört zum Beispiel auch dieses „Zusammengehörigkeitsgefühl“ dazu. Habe ich vor einigen Jahren erlebt.

    Wenn es danach geht: mehr Frauen kommen durch Gewalt in der eigenen Familie zu Tode als durch Kriege, Bürgerkriege und Seuchen zusammengenommen. Trotz "Zusammengehörigkeitsgefühl".

    Also was das betrifft, stehen Menschen jetzt nicht so glanzvoll da.

    Dagmar & Cara