Beiträge von dagmarjung

    Ohne auf die Ursache für das Nachrennen hinter deiner Tochter einzugehen, kannst du dir im Alltag schon einmal mit der Halsband/Geschirr-Methode helfen.

    Die geht so: Der Hund bekommt bei jedem Ausgang sowohl Halsband als auch Geschirr angelegt. Am Halsband wird konsequent die Leinenführigkeit geübt. Also vorerst nur in kürzeren Trainingseinheiten, solange der Hund und du sich gut konzentrieren können.

    Am Geschirr darf der Hund ziehen. Das nutzt du im Alltag, wenn du einfach von A nach B willst und keine Zeit zum konsequenten Üben hast. So machst du dir nämlich deine Trainingsfortschritte am Halsband nicht durch Inkonsequenz kaputt.

    Für den Hund fühlen sich Halsband und Geschirr unterschiedlich an und er kann das gut trennen.

    Nach und nach, je nach euren Fortschritten, verlängerst du dann die Halsbandzeit und verkürzt die Geschirrzeit.

    Meine Hündin war mit 6 Monaten auch noch überfordert von längeren disziplinierten Leinengängen. Bei mir bleiben, wenn ein Gruppenmitglied schneller war, gehörte auch für sie zu den größten Herausforderungen.

    Üben und dranbleiben half.

    Dagmar & Cara

    Ich könnte ganz viele Kackebilder anbieten! :pfeif:


    Jemand interessiert? Z.B. für einen Kackekalener? In unterschiedlichsten Farbtönen!

    Ich überlege ja schon lange, ein themenbasiertes Wimmelbildspiel zu produzierten. Braune Häufchen finden zwischen braunem Herbstlaub. Was für Anspruchsvolle. Das Thema läßt sich auch variieren, zB mit eichelgroßen, eichelförmigen und eichelfarbigen Kotpillen zwischen dreimaldürftihrraten.

    Nur der Adrenalinschub angesichts des Risikos - steh ich schon drin oder noch knapp daneben - läßt sich virtuell nicht so recht reproduzieren. Schade eigentlich.

    Dagmar & Cara

    Wenn ein Futter "mit Huhn" deklariert wird, bedeutet das nicht, daß ausschließlich Huhn als tierisches Protein drin ist. Es ist ledigliche eine Mindestmenge an Huhn drin sein, der übrige tierische Anteil kann von anderen Tieren stammen.

    Im Gegensatz dazu gibt es aber auch Fertigfuttersorten, in denen ausdrücklich nur eine einzige tierische Proteinquelle steckt, also entweder Huhn, Schaf, Pferd usw bis hin zu exotischen Sorten wie Strauß oder Känguruh. Damit kann man dann besser testen, ob der Hund das eine oder andere nicht bzw besser verträgt.

    Dagmar & Cara

    Es gibt zwischen dem Vermehrer, der sich eh nicht groß um die Umweltgewöhnung kümmert und dem Superzüchter, der sich für die Sozialisation seiner Welpen ein Bein ausreißt, halt auch noch einen großen Zwischenbereich.

    Die (VDH) Züchterin meiner Kleinpudelhündin war eine ältere, gehbehinderte Dame Mitte 70, die zwar auf 50 Jahre Zuchterfahrung zurückblicken konnte, aber weder willens noch in der Lage gewesen wäre, ältere Welpen gezielt einzeln zu fördern. Die Welpenaufzucht, zuerst im Haus, dann im Garten mit Gartenhütte, war in Ordnung, aber darüber hinaus wäre dann nicht mehr viel passiert in punkto Förderung und Vorbereitung auf das künftige Leben als Großstadthund. (Die Züchterin lebte in sehr ruhiger Vorstadtgegend. )

    Daher war ich froh, daß ich Cara mit 8,5 Wochen übernehmen und die Welpenzeit voll nutzen konnte, um sie in Ruhe bei mir einzugewöhnen. 10 bis 12 Wochen wäre mir auch noch recht gewesen, aber darüber hinaus hätte ich doch viel wertvolle Zeit verpasst. Dann hätte ich doch alternativ noch nach anderen Würfen Ausschau gehalten.

    Dagmar & Cara