Beiträge von dagmarjung

    "Ich versuche ihm gerade beizubringen, dass "über den Bordstein drüber" NUR nach Wartezeit und in Begleitung erwünscht ist."

    Das kann man machen und das ist auch gut um zusammen mit dem angeleinten Hund die Straße manierlich zu überqueren, aber es ist keine Sicherung gegen spontanes Überqueren der Straße. Sobald auf der anderen Seite ein Eichhörnchen springt oder sonst etwas Interessantes passiert, wird der frei laufende Hund rüber rennen. Eine Hemmung baut man so nicht auf.

    Bei einem jungen nordischen Hund würde ich immer Geld darauf verwetten, daß er Jagdtrieb hat oder bald in sich entdeckt.

    Hier sind die Kommentare aber durch die Bank vernünftig: Ist doch nicht dein Park, jeder darf sich dort aufhalten und auch stehenbleiben und muß dich dazu nicht um Erlaubnis fragen, es ist auch für niemand ersichtlich, daß dein freilaufender Hund da "eine Aufgabe" hat und nicht nur rumschnüffelt.

    Ich denke mal, die Videoerstellerin hat sich deutlich mehr Zustimmung für ihren Standpunkt erhofft, sie klingt für mich nicht nach Satire.

    Wie kann man ihm da ein bisschen mehr Respekt vor eintrichtern? Ich zähle im Kopf mit, wie oft die wilde Hummel eigentlich schon überfahren worden wäre würden wir hier nicht so ruhig wohnen...

    Anleinen. In Straßennähe immer und ausnahmslos.

    Ein Hund muß nicht "Respekt vor Autos" lernen, sondern vernünftig gesichert werden.

    Das mit dem "Respekt vor Autos" klappt ja auch bei Freigängerkatzen nur so lala.

    Zu Kindern sollte er positiv gestimmt sein, misstrauisch gegenüber Erwachsenen wäre kein Problem.

    Das gibt's normalerweise nicht so in dieser Trennung. Hunde sind eher allgemein positiv oder eben mißtrauisch gegenüber Menschen gestimmt.

    Wenn euch freundliches Verhalten gegenüber Kindern wichtig ist, solltet ihr eine Rasse wählen, die allgemein gegenüber Menschen freundlich ist.

    Ich hatte vor Jahrzehnten eine Schäferhündin, die sicher euer Traum gewesen wäre. Sie war sehr kooperativ, neutral und friedlich gegenüber anderen Menschen und Artgenossen und auch ohne gebrauchshundspezifische Auslastung glücklich, vorausgesetzt, man hat ihr anderweitig Betätigung für den Kopf geboten. Sie war stets aufmerksam, hat aber nie gebellt. Eine Traumhündin.

    Nicht alle diese Eigenschaften sind aber typisch für Schäferhunde.

    Sie starb allerdings schon mit 8 Jahren an einer Magendrehung, leider nicht ganz selten bei dieser Rasse.

    In der Folge wohnte ich großstädtisch und zur Miete und und suchte einen kleineren Hund, der ebenso aktiv und kooperativ ist und bin letztendlich beim Kleinpudel gelandet - und super zufrieden!

    Ebenso wie meine Schäferhündin Nuja war die Pudelin Cara ein Hund, der alles mitmacht, den ich überall mit hin nehmen konnte und die mehrere Arten von Hundesport und ähnlichen Aktivitäten begeistert mitgemacht hat.

    Was die Ausdauer betrifft, braucht sich kein kleinerer Hund mit normalem Gebäude vor dem DSH zu verstecken, gerade wenn man an die SH Hochzucht denkt. (Leistungszucht käme für euer Anforderungsprofiel ohnehin nicht infrage.)