Beiträge von dagmarjung
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Das sind ja endlich mal richtig gute Nachrichten!

Dagmar & Cara
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... eine wichtige Eigenschaft der Pudel: sie bringen ihre Leute dazu, ihnen die schönsten Liebesbriefe zu schreiben...

Pudel sind aktive, lebhafte Hunde. Sie sind intelligent und wollen sich auch geistig betätigen. Wenn ihnen das ermöglicht wird, blühen sie auf und machen alles mit. Wenn ihnen das verwehrt wird, passen sie sich an, resignieren und bleiben unauffällig. Anders als andere Rassen wehren sie sich fast nie durch Bissigkeit oder anderes störendes Verhalten gegen eine schlechte Haltung, so daß Pudel so gut wie nie wegen Verhaltensproblemen abgegeben werden. Dafür gibt es dann eben einen Flexileinenkläffer mehr...Daß Pudel ganz besonders lautfreudig sind, kann ich so nicht bestätigen. Natürlich können sie auch bellen, aber ständiges Kommentieren, das verbinde ich mit Collies und Shelties, nicht mit Pudeln.
Pudel stehen gerne im Mittelpunkt und kooperieren gerne. Meine Cara ist sehr an Menschen interessiert und läßt sich gerne bewundern, von Bekannten wie auch von Fremden, aus diesem Grund sind wir auch Malteser-Besuchsteam im Altenheim. Gegenüber anderen Hunden zeigt sie wenig Interesse, was im Alltag sehr angenehm ist, da wir hier eine hohe Hundedichte haben. Sie kommt aber gut mit anderen Hunden aus.
Jagdtrieb kann bei allen Größen vorkommen, Pudel sind allerdings gut trainierbar. Sie erziehen sich allerdings nicht von selbst. Daß @Lockenwolf diesen Eindruck von ihren Pudeln hat, liegt meiner Meinung nach daran, daß sie schon beim ersten Pudel eine erfahrene Hundehalterin war, die ganz viel automatisch richtig gemacht hat, ohne darüber nachzudenken. Für Ersthundehalter sieht das etwas anders aus.
Den Wunsch nach einem besonders gechillten Hund, den du im Eingangbeitrag formuliert hast:
Wir suchen einen robusten, Charakterstarken, entspannten Hund ohne Jagdtrieb, der eben auch die Ruhe bewahrt wenn es zuhause etwas lauter wird. Mein kleiner Sohn ...neigt zu großen Gefühlen und ist etwas hibbeliger.
- das sehe ich beim Pudel allerdings nicht. Wenn es quirlig, laut und unruhig wird, läßt sich ein Pudel mitreißen und zieht sich normalerweise nicht von selbst zurück. Nicht umsonst ist "Partygirl" einer der Spitznamen meiner Hündin.
Hier spielen natürlich Erziehung und Management eine große Rolle.
Ich nehme Pudel im ganzen nicht als übersensible Hunde wahr. Wobei es hier eine große Variationsbreite gibt. Meine Cara habe ich immer als eine sehr stabile Persönlichkeit empfunden. Die Pudel meiner Bekanntschaft, die ich als scheu oder nervenschwach einschätze, stammen entweder vom Vermehrer oder aus dem Tierschutz. Wobei Pudel durchaus mit Recht als "weiche" Hunde gelten im Gegensatz zB zu "harten" Terriern oder Schnauzern.
Ich kenne keinen scheuen oder extrem sensiblen Großpudel, aber einige der kleinen Größen.
Was die Gesundheit betrifft, gelten Pudel mit Recht als relativ langlebige Rasse. Beim Großpudel kommt die Magendrehung allerdings überdurchschnittlich häufig vor. Bei den kleinen Größen ist die Herzklappeninsuffizienz ein Thema, wobei die Hunde damit trotzdem alt werden können.
Nach dieser weiteren Liebeserklärung an den Pudel möchte ich dir trotzdem raten: Schau dir nochmal den Labrador Retriever oder auch den Golden an. In einer Umfrage der Zeitschrift SitzPlatzFuß unter Personen, die mit Therapiehunden arbeiten, schnitten diese, besonders aber der Labrador am besten ab, mit deutlichem Vorsprung zu allen anderen Rassen,
Dagmar & Cara
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Mittlerweile habe ich Schmerzen im unteren Rücken, weil mich das so anstrengt.
Alter hin oder her, das Gewicht eines Yorkie sollte dich eigentlich nicht körperlich belasten, auch wenn der Hund zieht.
Kannst du mal genau sagen, worin die Belastung liegt? Vielleicht kann man ja etwas finden, was dir schon jetzt helfen kann, auch wenn deine Hündin noch eine Weile brauchen wird, um die Leinenführigkeit zu erlernen.
Einige Dinge, die mir als mögliche Ursachen einfallen:
- häufiges Bücken
- du gibst oft nach und läßt dich am ausgestreckten Arm mitziehen, in falscher körperlicher Haltung
- du ziehst dagegen und belastest deinen Arm dadurch
spontan würde mir einfallen, die Leine an einem Gürtel um die Hüfte zu befestigen (Joggerleinen gibt es im Handel, oder einfach einen Strick oder Gürtel nehmen und die Leine daran befestigen)
oder die Leine um die Schulter hängen, indem du wiederum einen Strick als Schulterschlinge benutzt und die Leine darin einhängst.
Ziel ist jedefalls, daß du den Zug deiner Hündin mit deinem Körper auffängst und die Arme frei und locker bewegen kannst. Nur bei Bedarf greifst du dann in die Leine.
Dagmar & Cara
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Cara hat sich das Sockenausziehen selber beigebracht, nur um an meine Füße zu kommen...

(Ich wasche sie selber jeden Tag, ischwör!)
Dagmar & Cara
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„Wie heisst der Hund denn?“
Und:„Meine hat irgendwas mit Ridgebacks“
Uns fehlt eindeutig ein weiterer Kommentar-Smiley. Ich kann mich einfach nicht zwischen Lachen und Facepalm entscheiden. Könnte man nicht beides in einem Smiley verbinden? Bedarf wäre reichlich da.
Dagmar & Cara
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Einen Pudel würde ich nur und ausschließlich bei einer Züchterin kaufen, die Mitglied in einem der Pudelzuchtvereine im VDH ist.
https://www.vdh.de/welpen/zuechter?id=384
Es gibt auch Hundezuchtvereine außerhalb des VDH, aber um es auf einen kurzen Nenner zu bringen: da findet so gut wie keine Kontrolle auf Gesundheit und Haltungsbedingungen statt. Dasselbe gilt auch für sogenannte "Hobbyzüchter", die ihre Welpen ohne Papiere verkaufen.
Hier im Forum gibt es einen eigenen Thread rund um die Pudel:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Dagmar & Cara
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Viele Bezirksgruppen lassen einen sogar nichtmal am Training teilnehmen wenn man keine FCI Papiere hat
Noch mal zurück zum Thema Sport mit Hund ohne Papiere, hier speziell das Dummytraining im DRC: das ist nicht böser Wille oder Überheblickkeit, sondern der schlichte Mangel an Plätzen in den Trainingsgruppen. Da werden dann verständlicherweise die eigenen Vereinsleute mit ihren Hunden bevorzugt, für die das ja auch oft zuchtrelevant ist. Interessenten mit Retrievern ohne Papiere oder mit andersrassigen Hunden mit Papieren fallen hinten runter oder bekommem nur in Ausnahmefällen einen Platz.
Dagmar & Cara
Und bei den meisten Doodle Besitzern, die ich kennengelernt hab, war es ähnlich. Man wollte einen Pudel, iwer (meistens der Mann) war dagegen und man ist auf den Doodle umgestiegen.
Das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen.
Oh, ich habe da was: Ein Chihuahau für schlappe 1200€
Garantiert OHNE Atemwegsprobleme.
Zunächst mal: Der Hund ist hervorragend gemacht und das Können und der hohe Zeitaufwand verdienen auch eine entsprechende Entlohnung.
Was ich aber bedrückend finde: das Modell zeigt, daß extreme Qualzuchtmerkmale als niedlich und begehrenswert empfunden werden und nicht als problematisch.
Dagmar & Cara
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Die Hundesteuer soll die Hundehaltung verhindern bzw erschweren, das ist ihr Zweck. Die Stadtverwaltungen möchten nicht, daß Hunde gehalten werden (Bellen, Beißen Scheißen...). Wenn überhaupt, dann nur so wenige wie möglich. Daher die doppelte Steuer für den zweiten Hund und weitere. Die Leute sollen sich, wenn es denn schon sein muß, mit einem Hund begnügen.
Dagmar & Cara
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Vielleicht frag ich sie demnächst mal, warum es ausgerechnet der Aussiedor geworden ist und kein Labradoodle oder Labrador oder Aussie.
Eine solche Frage - neutral und nicht abwertend gestellt - führt meiner Erfahrung nach zu den wirklich erhellenden Antworten. Wenn ich mit DoodlehalterInnen ins Gespräch komme, stelle ich genau diese Frage: Warum der Doodle und nicht eine der beiden Ausgangsrassen?
Die beiden häufigsten Antworten sind:
- wir wollten einen allergikergeeigneten Hund und sind stießen so auf den Doodle. Daß die Allergiefreundlichkeit vom Pudel herkommt war uns damals nicht bewußt.
(Woran man sieht, daß die Werbestrategie der Doodleproduzenten sehr erfolgreich ist!)
- ich hätte ja gerne einen Pudel gehabt, aber mein Mann hat sein Veto eingelegt, daher der Doodle als Kompromiss.
(Pudel sind für Omas und Schwule, ein "echter Mann" kann sich damit nicht blicken lassen.)
- nur ein einziges Mal war die Antwort: wir hätten eigentlich am liebsten einen Labrador gehabt, aber wir sind Anwälte und haben den Hund mit in der Kanzlei, wir wollten daher einen nichthaarenden Hund, der aber möglichst viel vom Retriever hat.
Bei allen anderen befragten Haltern waren im Grunde die Eigenschaften des Pudels gefragt. Auch die Produzenten haben das erkannt und ich treffe immer häufiger Doodles, die eigentlich Dreiviertelpudel sind. Die zeigen das erwünschte Haar und sind auch sonst logischerweise sehr pudelähnlich, aber sie heißen eben nicht Pudel. Und darauf kommt's an, denn:
Der Pudel ist die einzige Hunderasse, die jede andere Rasse aufwertet ausser dem Pudel.
Das hast du exakt auf den Punkt gebracht!

Dagmar & Cara