Beiträge von dagmarjung

    Pudel sind in jeder Farbe intelligent, fröhlich und überhaupt tolle Hunde.

    Es gibt aber keine anerkannte Farbe namens "pan" in der Pudelzucht. Meinst du vielleicht "fawn"? (Früher hieß die Farbe "apricot")-

    Ich rate dir dringend, einen Pudel nur bei einer Züchterin aus einem der Pudelzuchtvereine zu kaufen, die Mitglied im VDH sind. Nur dort werden die Züchter nämlich kontrolliert und müssen bestimmte Vorgaben zum Wohle der Hunde erfüllen. Das umfaßt beispielsweise bestimmte Untersuchungen, um Erbkrankheiten bei den Welpen auszuschließen. Außerdem wird darauf geachtet, daß die Zuchthündinnen nicht ausgebeutet werden, indem sie zu oft Welpen bekommen müssen.

    Wenn du nicht gerne mit dem Zug fährst, es gibt heute auch Busverbindungen überallhin. Oder du nimmst dir eine Begleitung mit.

    Dagmar & Cara

    Von dem was ich mitgenommen habe ist es bei den Collies aber leider schon so, dass immer mehr sehr hormonelle Rüden bis hin zur Hypersexualität auftauchen. Könnte also schon sein, dass es sich da grad was verbreitet. Ich meine mich zu erinnern, dass diese Tendenz vererbt werden kann.

    Bei Rassen, die auf Optik gezüchtet werden, ist immer die Gefahr, dass mit „schönen“ Arxxxxlöcxxern gezüchtet wird.

    Hauptsache die Ohren stehen nicht! (beim Collie); alles andere darf stehen auch übermäßig oft…

    Der Kynologe Hellmuth Wachtel dachte in dieselbe Richtung. Sehr viele Rüdenhalter haben heute ja Schwierigkeiten mit dem Sexualverhalten ihrer Rüden und Kastration ist normal geworden. Und da stellt sich schon die Frage, ob es immer nur an Bequemlichkeit und mangelnder Erziehung liegt.

    Wachtel hielt es für eine Auswirkung der züchterischen Selektion auf ausgeprägten Geschlechtstyp bei vielen, wenn nicht den meisten Rassen.

    Wenn man sich wilde Caniden anschaut, dann sind die Geschlechter im Körperbau nur schwer oder gar nicht zu untercheiden. Das ist bei Caniden ganz anders als zB bei Rindern, Hirschen, Gorillas oder Löwen, wo ein Blick aus der Ferne ausreicht, um das Geschlecht zu erkennen.

    Wir Menschen haben in punkto Geschlecht aber gerne klare Verhältnisse, und so wird in vielen Rassestandards verlangt, daß Rüde und Hündin ausgeprägten Geschlechtstyp zeigen sollen. Die Rüden wünscht man sich größer, imposanter, breiter usw als die Hündinnen. Das wird durch ein höheres Maß an Testosteron erreicht. (Also vererbt.)

    Und genau das macht dann im Umgang Probleme, so daß es oft auf eine Kastration der Rüden hinausläuft.

    Wachtel brachte in seinem Artikel ein höchst eindrückliches Bild von zwei prämierten Sennenhunden (Appenzeller oder Entlebucher), Rüde und Hündin, die sich in Größe, Gewicht und Typ so stark unterschieden, daß man sie ohne besseres Wissen eher zwei verschiedenen Rassen zugeordnet hätte.

    Auch wenn es nicht so extrem ist: Sehe ich zB einen Collie, Deutschen Schäferhund oder Rottweiler von weitem, ist meist schon klar erkennbar, ob es sich um einen Rüden oder eine Hündin handelt.

    Interessanterweise gibt es auch einige Rassen, bei denen dieser Absatz im Standard fehlt, und tatsächlich kann ich bei zB bei einem Gruppenbild von Shelties nicht erkennen, welches die Rüden oder die Hündinnen sind.

    Dagmar & Cara

    Diese Einschätzsituation mit der Kinderpuppe fand ich höchst zweifelhaft. Klar kann man sowas nicht mit echten Kindern machen, aber die weitreichenden Schlußfolgerungen, die aus dem Puppentest gezogen wurden, kann ich nicht nachvollziehen. In meinen Augen ist der Hund schon recht interessiert auf die bewegte Puppe zugeschossen, hat dann aber gemerkt, daß es nur eine Attrappe ist. Ich würde daraus nicht die Schlußfolgerung ziehen, daß er Kinder mit Sicherheit nicht als Beute ansieht.

    Meine Cara findet bewegte Stofftieren nur mäßig toll, hat aber trotzdem ein sehr hohes jagdliches Interesse an echten Kaninchen.

    Die Idee, Hunde quasi waffenscheinpflichtig zu machen, zeugt vor allem davon, daß Bokr in einer ganz eigenen, sehr eng begrenzten Hundeblase lebt und die größere Welt völlig aus den Augen verloren hat. Gefährliche Hunde sind eine Realität, aber verglichen mit der Gesamtzahl aller Hunde in Deutschland nur eine winzige Minderheit. Da Bokr aber tagaus, tagein nur mit diesem Bruchteil von Hunden und Haltern zu tun hat, und das ihr einziges Lebensthema ist, ist ihre Wahrnehmung extrem verengt.

    Was mir wieder einmal negativ auffällt, ist das Kokettieren mit dem Gebissenwerden. Bemaulkorbten Hund umarmen, Fotos vom Biss zeigen und im selben Atemzug erzählen, daß der Hund mit im Bett schläft, ähm ja.

    Nein Frau Bokr, Gebissenwerden macht Sie nicht zur Heldin, sondern zeugt davon, daß Sie Fehler im Handling machen, die einem Profi in dieser Häufung nicht unterlaufen dürfen.

    Dagmar & Cara

    Was ich auch schon überlegt hatte, vielleicht lieber zu ihr in die Praxis zu gehen, anstatt es daheim zu machen, wie seht ihr das? Vielleicht ist es ja besser auf neutralem Boden!

    Das würde ich unbedingt tun!

    Dadurch, daß er unangenehme Behandlungen in seinem Zuhause erfahren mußte, ist dieser Ort jetzt für ihn negativ verknüpft und er rechnet jetzt zuhause mit weiteren "Überfällen". So wie er auch das Feld negativ verknüpft hat, nachdem er dort schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    Es ist daher wahrscheinlich sehr viel besser, wenn ihr in die Praxis geht, damit das Zuhause wieder zu einem Ort des Vertrauens wird.

    Grundsätzlich backen Hunde in fremder Umgebung auch sehr viel kleinere Brötchen als im eigenen Revier. Was jegliche Behandlung oft sehr erleichtert.

    Bei anderen, die vor Panik austicken, kann es natürlich auch umgekehrt sein. Das muß man im Einzelfall abwägen.

    Er bekommt mittlerweile kein Schmerzmittel mehr, sondern verschiedene Gelenk und Sehnenstärkende Präparate, Weidenrinde, MSM, Teufelskralle und co!

    Ich habe selber Arthrose und meine Erfahrung ist, daß Teufelskralle & Co nicht wirklich gegen Schmerzen wirken. Ich schließe mich daher der Empfehlung an, das Thema noch einmal anzugehen.

    Ich würde davon am liebsten ein Video einblenden, ich persönlich glaube wirklich, dass das reines Spiel une Freude ist!

    Wenn du das kannst, wäre das auf jeden Fall sehr interessant! Denn nach deiner Schilderung könnte es sowohl fröhliches Spiel als auch Beschwichtigung/Fiddeln sein. Oder eine Mischung aus beidem.

    Meine Hündin Cara wirft sich zB auf den Rücken und pfötelt, wenn sie mit Recht befürchtet, ich wolle sie baden. :flucht:

    Dagmar & Cara

    Ist das denn tatsächlich so, dass es im Frühling und Herbst einen Peak an läufigen Hündinnen gibt? Das müsste doch eigentlich ganzjährig irgendwie verteilt sein?

    Beides ist wahr. Im Frühling und Herbst werden die meisten Hündinnen läufig, aber für den Rest der Zeit bleiben noch genug andere übrig. Gerade wenn die Hundedichte groß ist, ist halt immer das eine oder andere Mädel dran.

    Es gibt auch immer mal Verschiebungen im Zyklus ein und derselben Hündin.

    Dagmar & Cara

    Vielleicht hilft es dir zu wissen, daß bei wildlebenden Caniden (Wölfen und verwilderte Hunden) nur ein kleiner Bruchteil der Rüden jemals Gelegenheit bekommt, ein Weibchen zu begatten.

    Wenn Caniden im Rudel zusammenleben, sichert sich nämlich der Alpharüde den alleinigen Zugang zum läufigen Weibchen. Die anderen männlichen Rudelmitglieder dürfen maximal Pipi schnüffeln, mehr Sexualleben gibt es für sie nicht. Und die kommen alle seelisch damit klar. Es ist also ganz normal daß das Sexualverhalten von Rüden durch Autoritäten eingeschränkt wird.

    Das ist eine Lernsache. Auf vielen Hundeübungsplätzen trainieren heute läufige Hündinnen im Gegensatz zu früher mit in der Gruppe, und die Rüden lernen, daß man sich trotzdem auf die Arbeit konzentrieren kann und muß.

    Auch zB bei Rettungshunden im Einsatz wird selbstverständlich erwartet und trainiert, daß ein Rüde sich nicht von läufigen Hündinnen ablenkeb läßt.

    Die Nachbarshündin macht ja Ihren Schwanz beseite und lässt Ihn ran :frowning_face: Sie beißt ihn leider nicht weg.

    Dein Hund sollte nie nahe genug rankommen, daß du das überhaupt beobachten kannst. Du bist also viel zu spät in deiner Reaktion. Du must vorausschauend denken und handeln. Dein Hund darf, grob gesagt, nicht einmal zur Hündin gucken, geschweige denn hinlaufen. Leine dran und körpersprachlich abblocken.

    Wenn du das wirklich willst, dann wird es dir auch nicht schwerfallen, es authentisch durchzusetzen. Wenn du allerdings im Herzen meinst, du tust ihm Unrecht, weil du ihm nichts gönnst, dann wird das nix.

    Wie gesagt, sich nicht fortpflanzen zu dürfen ist auch in der Natur ganz normal für Rüden.

    Dagmar & Cara

    Bei Cara wurde vor kurzem eine Spondylose festgestellt. Die TÄ der Diagnose-Spezialpraxis empfahl mir Librela, meine Haustierarztpraxis hat aber große Probleme, welches zu bekommen. Bestandspatienten, die schon länger damit versorgt werden, haben Vorrang.

    Die TA-Helferin sprach davon, daß sie von 45 bestellten Dosen nur 5 bekommen haben. Das nur mal um das Verhältnis zwischen Bedarf und Lieferung zu beleuchten. :verzweifelt:

    Ich wohne in Hannover.

    Ich werde mich bei anderen TÄ erkundigen, aber ich bin nicht sehr optimistisch.

    Dagmar & Cara

    Kann der Hund wirklich zwischen einem Herz Ass und einer anderen Karte unterscheiden?!

    Ja, kann er, wenn man die Herz-As Karte mit einem Stückchen Käse oder Wurst geruchlich markiert. ;)

    Im Buch die Hunde Uni steht Wörter unterscheiden drin. Allerdings hab ich keine praktische Erfahrung damit

    Das Buch richtet sich aber ausdrücklich an fortgeschrittene Ausbilder und Hunde, die schon viele Tricks und Denkaufgaben kennen und auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind. Für Anfänger würde ich zwar die Autorin, aber nicht gerade dieses Buch von ihr empfehlen.

    Dagmar & Cara