Beiträge von dagmarjung

    Wenn das ein nachtaktives Tier ist, das sich irgendwo regt, dann hört sie es vielleicht.

    Das hab ich auch schon überlegt. Wenn sie es irgendwo knispeln hört und dann versucht, die Ursache mit der Nase aufzuspüren, wäre das eine Erklärung dafür, daß sie die ganze Wohnung absucht, aber sich für keine spezielle Stelle näher interessiert.

    Kannst du sie mal auf den Dachboden lassen? Wäre ja möglich, daß sie dort Geruch aufnehmen und die Quelle lokalisieren kann.

    Dagmar & Cara

    Ich stelle mir vor, daß ihr nicht so sehr das Internet, sondern eure Hündin fragen solltet, was sie eigentlich sucht. :smile: Und zwar, indem ihr sie noch genauer beobachtet.

    - Wie oft und wie lange macht sie das?

    - Was passiert unmittelbar bevor sie mit ihrer Wanderung beginnt? Ist sie vorher ruhig oder unruhig? Springt sie unvermittelt auf oder läuft sie ganz entspannt los?

    - Wo genau schnüffelt sie? Am Boden, oder auch in höheren Bereichen? Bestimmte Stellen besonders? Läuft sie in gleichmäßigem Tempo durch die Wohnung oder saugt sie sich an bestimmten Stellen fest?

    - Wie und wann beendet sie ihre Suche? Was tut sie danach? Wirkt sie dann zufrieden oder unruhig?

    Wir sind im zweiten Stock, also wird es wohl keine Maus oder ähnliches sein.

    Ganz ausschließen würde ich das nicht.

    Dagmar & Cara

    Gerade sehr große Rassen sind mit 9 Monaten oft noch kindlich im Wesen. Sie sind meist Spätentwickler. Das kindlich-unterwürfige Verhalten wird aber nicht dauerhaft so bleiben. Es ist eine Entwicklungsphase und keine dauerhafter Charakterzug. Mit dem Erwachsenwerden entwickeln Hunde ein wesentlich stärkeres Selbstbewußtsein und setzen sich dann auch zur Wehr, wenn sie angegangen werden oder greifen von sich aus andere Hunde an, denn Angriff ist schließlich die beste Verteidigung. .

    Leider hat dein Junghund auf der Hundewiese lernen müssen, daß andere Hunde ihn terrorisieren. Sehr häufig verläuft die Entwicklung in der Folge dahin, daß ein solcher "Opferhund" selber zum Mobber und Angreifer wird, wenn er heranwächst. Denn er hat ja gelernt, daß andere Hunde Feinde sind.

    Was ich oben beschrieben habe klingt nicht schön, und es wird dir angesichts deines derzeit friedlichen Hundes unwahrscheinlich erscheinen, aber Hunde sind Hunde und keine Engel auf Pfoten. Behalte diese mögliche Entwicklung bitte unbedingt im Auge. Denn oft bekommen Hundehalter den Umschwung vom lieben Riesenbaby zum ruppigen Teenager zu spät mit, nämlich dann, wenn der angehende Jungrüpel sich scheinbar ohne Vorwarnung einen anderen Hund greift, um sein Ego aufzupolieren. ("Dashaterjanochniegetan!")

    Oft ist das dann ein kleinerer, schwächerer Hund, denn an die Großen traut man sich zunächst noch nicht ran.

    Also: Hundewiese meiden, wenn es da so zugeht wie du beschreibst, und den Hund so zuverlässig unterstützen, daß er verinnerlicht: ich muß nicht selbst regeln, mein Mensch beschützt mich immer. Dazu gehört auch, daß er nicht selbst regeln darf.

    Meine Pudelhündin wedelt übrigens auch immer, wenn sie ihre Nase in Mäuselöcher steckt. Das ist aber kein Ausdruck von Zuneigung. Sie möchte die Maus schnappen und töten und ist deshalb erregt.

    Dagmar & Cara

    Ich will niemanden angreifen aber woher wollt ihr wissen dass sie unseriös sind ohne das ihr die eure Leute kennt ?

    Das sieht jeder, der sich nur ein bißchen auskennt, schon an den Inhalten der Webseite.

    Sowohl die Züchterin als auch der VRZ e. V. Verein, in dem sie jetzt züchtet. erfüllen nicht die Ansprüche an eine seriöse Zucht bzw an einen seriösen Zuchtverein. Warum das so ist, habe ich in meinen Beiträgen bereits beschrieben:

    dagmarjung
    27. Februar 2022 um 21:01
    dagmarjung
    27. Februar 2022 um 21:45

    Dagmar & Cara

    Eine Züchterin, die sich ordentlich benimmt, fliegt nicht einfach so aus ihrem Zuchtverein. Sie verläßt ihn auch nicht freiwillig, um sich einem Dissidenzverein anzuschließen, das wäre nämlich ein Abstieg.

    Mit anderen Worten: da ist etwas oberfaul.

    Wenn man solche Leute nach den Gründen für ihren Austritt befragt, dann kommt oft etwas in dem Sinne von "persönlichen Unstimmigkeiten". Das ist aber vorgeschoben. Man muß nicht allen im Zuchtverein kuscheln, das hat keinen Einfluss auf die Mitgliedschaft.

    Was aber Fakt ist: die züchterischen Vorgaben sind im VDH-Verein strenger als in den Dissidenzvereinen. Mit anderen Worten, der Züchter kann nicht immer alles so machen, wie er will. Will er mit einer Hündin oder einem Rüden züchten, muß zB erst die Zuchttauglichkeit überprüft werden, das schafft nicht jeder Hund. Es reicht dafür nicht, daß beides Pudel sind. Über die Schonfristen für Hündinnen und die Häufigkeit der Würfe schrieb ich schon.

    Die Haltungsbedingungen werden ebenfalls vom Zuchtwart überprüft, und anderes mehr.

    Das ist für viele Leute unbequem, die mit der Hundezucht einfach schnelles Geld verdienen wollen. Daher befreit man sich dann gerne mal von den Fesseln der VDH-Regeln, möchte aber doch etwas vom guten Ruf behalten. Daher wird auch hier der alte Zwingername inclusive VDH-Dokument gezeigt, obwohl dieser nicht mehr gültig sein kann. Denn es ist verständlicherweise nicht erlaubt, unter zwei Zwingernamen gleichzeitig zu züchten.

    Dagmar & Cara

    Nicht euer Ernst, oder? |)

    Steht das da wirklich???

    Du befindest dich in der Welt der flauschigen kleinen Begleithunde, nicht in der der markig-maskulinen Ridgebacks. Ich weiß das ist ein Kulturschock. :drgreen:

    Aber die Namenswahl wäre tatsächlich kein Ausschlußgrund für diese Zuchtstätte.

    Der Honig zieht sich vom einen zum anderen Namen. (Pun intended)

    Er bezieht sich wahrscheinlich auf die apricot/fawnfarbigen Pudel, das ist übrigens eine anerkannte Farbe.

    Dagmar & Cara

    Die verlinkte Seite finde ich irritierend. Da werden zwei Zwingernamen genannt. Zum einen "aus dem Honigtöpfchen", zum anderen "Pearl vom Honeymoon"

    Zu "Pearl vom Honeymoon" wird ein Dokument gezeigt, wonach dieser Zwingernamen zu einem VDH Pudelzuchtverein gehört. Die aktuellen Welpen bekommen aber ihre Papiere über einen ominösen Dissidenz Verein außerhalb des VDH.

    Das legt den Schluß nahe, daß die Züchterin die Vorgaben des VDH Vereins nicht erfüllt hat und entweder rausgeflogen ist oder von sich aus den Verein verlassen hat.

    Da leuchten alle Warnlampen rot!

    In sogenannten Dissidenzvereinen wie dem VRZ können die Züchter sich, kurz gesagt, die Papiere selber drucken und auch die Gesundheitszeugnisse sind kaum überprüfbar.

    Eine Zuchtordnung, die unter anderem Mindest- und Höchstalter der Zuchthunde und Schonzeiten für die Hündinnen festlegt, ist auf der Homepage des Vereins nicht zu finden.

    Ich kann nur sagen: Finger weg!


    Dagmar & Cara