Es ist schwer. Es tut verdammt weh. 
wenn auch nur langsam und Schritt für Schritt und nach etwas Überzeugungsarbeit, das Körbchen zu verlassen. Er geht sehr steif und streift mit den Hinterbeinen am Boden- aber vielleicht sind die Schmerzen nicht so schlimm?
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Und andererseits tut es ihm jedes aufstehen und hinlegen weh und er hat kaum mehr Kraft in den Hinterbeinen, sie zittern wenn er nur eine Minute steht. Er fordert seine Spaziergänge auch gar nicht mehr ein, ich hab das Gefühl er würde gar nicht mehr raus wollen.
Aber was du beschreibst, läßt nur einen Schluß zu: er hat wirklich starke Schmerzen, und das nicht nur ab und zu mal, sondern ständig, bei jedem Schritt, bei jeder Bewegung. (Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Liegen.)
Die Lustlosigkeit, das nicht rausgehen wollen, die Steifheit, das rührt ja alles von Schmerzen her. Und motiviert ist ein Hund bestimmt nicht, den du zum Aufstehen überreden mußt.
Erinnere dich doch mal zum Vergleich an frühere Jahre, als dein Hund schon freudig zur Tür sprang, wenn du auch nur daran gedacht hast, daß es jetzt Zeit für einen Spaziergang sei.
Einem jungen Hund, zB nach einem Unfall würde man so eine Belastung zumuten, weil die begründete Hoffnung auf Erholung besteht. Aber dein Hund ist nun mal alt und eine Besserung ist nicht mehr zu erwarten. Die Schmerzmittelvergabe ist ausgereizt, wie du sagst.
Was du jetzt für ihn tun kannst ist, nicht so lange zu warten, bis es noch schlimmer wird.
Daß du zwiespältige Gefühle hast, ist verständlich. Man will ja nicht loslassen. Aber überlege gut, was im Sinne deines Hundes ist.
Dagmar & Cara