Beiträge von dagmarjung

    Ist er denn bei jedem Futter ohne Unterschied so aufgeregt? Denn falls nicht, gibt es ja eine große Bandbreite von öde (Trofubröckchen) bis superlecker (Käse, Wurst), mit der man spielen kann, damit der Hund sich nicht übermäßig aufregt.

    Andere Möglichkeit: das Zähneputzen oder Bürsten nicht über positive Verstärkung wie Futter, sondern über negative Verstärkung aufbauen. Also das pausieren oder beenden der Behandlung als Belohnung fürs Aushalten nutzen. (Zuerst nur ganz kurz dranhalten oder einen einzigen Bürstenstrich machen, dann Übung beenden. Allmählich steigern.)

    Dagmar & Cara

    Der Flattie ist schon arg süß! :cuinlove:

    Die Pavianperücke auf dem Toypudel steht ihm nicht. Also so gar nicht. Aber der Hund selbst, der ist schon niedlich...

    Der Irish Terrier, der Border Collie und der Husky sind auch schöne Hunde und ich hätte ihnen den Sieg ebenso gegönnt.

    Nur mal eine mögliche Realität. Könntest du das stemmen finanziell

    Also bei einem Sheltie sind die Futterkosten sogar dann überschaubar, wenn man ihn mit Tartar und Filet füttern möchte, von Dosenfutter ganz zu schweigen. ;)

    Shelties wiegen so um die 6 bis etwa 10 Kilo, wobei die weitaus meisten Shelties heute im unteren Bereich liegen.

    Die Futterkosten sind also auch vom kleineren Geldbeutel gut zu stemmen.

    Tierarztkosten können sich dagegen ganz schnell im Bereich von mehreren Tausend Euro bewegen. Dafür muß ein Polster da sein. Wenn es nicht gebraucht wird, umso besser. Aber Krankheit, schwierige Diagnosefindung oder Unfall kann auch jüngere Tiere betreffen.

    Dagmar & Cara

    Ich war als Jugendliche in einer ähnlichen Situation wie du und kann deine Gefühle verstehen. Ich habe mir immer schon einen Hund gewünscht und die Wohnvoraussetzungen waren auch gegeben. Ich las alles über Hunde, was ich kriegen konnte, führte Nachbarhunde aus, seit ich 10 Jahre alt war und fühlte mich in jeder Weise bereit. Aber meine Mutter blieb eisern.

    Auch ich fühlte wie du einen gewissen Groll gegen meine Eltern, die mir diesen größten Herzenswunsch nicht erfüllen wollten und mir damit nach meiner damaligen Meinung wertvolle Jahre mit Hund genommen haben.

    Im Rückblick sehe ich das doch etwas anders. In einer Familie müssen alle mitziehen, wenn ein Hund angeschafft werden soll. Denn wenn eine Person den Hund gegen den Willen einer anderen durchdrückt, wird der Hund immer eine Ursache für Konflikte bleiben. Ein Hund nimmt nun mal in ganz anderer Weise am Familienleben teil als ein Aquarium oder ein Kleintier im Gehege. Der ist nie reines Privathobby eines einzelnen Familienmitglieds. Vieles muß zeitlich um den Hund herum geplant werden, oft muß auf seine Bedürfnisse Rücksicht genommen werden. Er bellt, er kotzt auch mal auf den Teppich oder bekommt Durchfall. Wenn dazu noch die eigentlich unwillige Person Betreuungsaufgaben übernehmen muß, wird sie sich mit Recht ausgenutzt fühlen. Es ist einfach so: nicht jeder Mensch hat eine Beziehung zu Tieren. Fehlt diese Beziehung, wird jede kleine Unannehmlichkeit schnell als Belastung empfunden und führt zu Groll gegenüber der Person, die einem den Hund aufgezwungen hat.

    Daher verstehe ich meine Mutter - und auch deine - jetzt besser als früher.

    Für den Hund ist es auch alles andere als schön, gerade Shelties sind extrem sensible Hunde. Was übrigens auch in Bezug auf wechselnde Fremdbetreuung zu bedenken ist, Shelties fixieren sich sehr auf eine Bezugsperson.

    Egal wie du dein weiteres Leben gestaltest: leg bitte den Groll gegen deine Mutter beiseite. Das führt dich nirgendwohin, nur in eine emotionale Sackgasse.

    Nach dem, was du schilderst, rührt ein Teil deines Frustgefühls auch daher, daß du deinen Hund schon übergenau planst, inclusive konkreter Wunschzüchter und Würfe, obwohl du doch eigentlich weißt, daß die Basis noch nicht da ist.

    Ja, man darf träumen, aber ein Traum ist eben keine Planung. Man kann sich seine Hochzeit mit allen Details ausmalen, aber man sollte doch bitte nicht ernsthaft traurig sein, wenn daraus deshalb nichts wird, weil noch kein Bräutigam existiert.

    Dagmar & Cara

    Auch die Chis fand ich schlimm, kaum noch Schnauze und fette Tränenspuren.

    Das fand ich auch, und für den bedauernswerten Pekingesen gibt es ja keine Worte mehr... :no:

    außer solche, die man hier nicht öffentlich schreiben darf.

    Dagmar & Cara