Ich habe durchaus etwas gelernt. Es gibt die kranken und überzüchteten Frenchies das glaube ich euch. Aber aus seriöser Quelle und mit Verstand ausgesucht passiert sowas selten.
Das hast du aber ganz gewiß nicht aus diesem Thread gelernt. Hier stand immer ausdrücklich: Die Skelettdeformation ist die Ursache für die gesundheitlichen Leiden. Das Skelett sieht bei Hunden aus anerkannter Zucht genauso aus wie bei Hunden vom Vermehrer. Logische Folge: Die Qualzuchtleiden der Hunde sind ebenso die gleichen.
Ja, die Hunde vom "guten" Züchter müssen einen Belastungstest bestehen. Dabei wird eine geradezu lächerliche "Leistung" abgefragt, die bei jedem Hund mit normaler Anatomie als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann.
Dieser Test wird dazu noch vor der Zuchtverwendung im jugendlichem Alter abgelegt, in dem auch Mops und Frenchie meist noch recht gut drauf sind. Wie der Hund sich weiter entwickelt, ob er mit 4, 6, 8 Jahren röchelt und keucht ist schlicht egal, er darf und soll sich vermehren.
Ich war mit Rocko 2 Jahre bei einem Tierarzt mit dem ich zufrieden war, aber als ich dann mit Zoey zur Erstuntersuchung kam hat er mir eine Standpauke(!!) über Moral und Qualzucht gehalten.
Ich kann mir denken, warum dem Tierarzt ausgerechnet da die Hutschnur gerissen ist. Viele Menschen kaufen ihren ersten Hund recht unbedarft, ohne sich vorher viel zu informieren, und sind dann entsetzt über die Folgen, wenn der Hund sich als nicht gesund erweist.
Wer sich aber wissentlich den zweiten Hund einer Qualzuchtrasse kauft, der hat ganz offensichtlich nichts dazugelernt.
Es ist nun mal Tasache: Wer solche Welpen kauft, der kurbelt die Produktion zuchtbedingt leidender Hunde weiter an. Und ja, das hat etwas mit Moral zu tun.