Beiträge von dagmarjung

    Ich bin die letzten 14 Jahre oft mit Hund Taxi gefahren, habe kein einziges mal vorher den - allerdings kleineren - Hund erwähnt und es war nie ein Problem. (Fußraum Beifahrersitz, seit Covid Fußraum hinten.)

    Tatsächlich hat mich nur ein einziges Mal im Leben ein Taxifahrer wegen meines Hundes nicht mitgenommen, das war aber Ende der Achziger/ Anfang der Neunziger, damals noch mit meinem Sheltie.

    Für den Alltag ist das Fahrrad mit Anhänger aber eine gute Alternative zumindest für die Fahrt zum Haustierarzt. Wenn du in 20 Minuten zu Fuß dort sein kannst, dann mit dem Fahrrad in der halben Zeit. Schneller ist ein Taxi mit Anruf und Wartezeit auch nicht.

    Eibe gesündere Bulldogge ist eben noch lange keine gesunde Bulldogge, Und die Neu- oder Rückzüchtung soll ja immer noch eindeutig als Bulldogge erkennbar sein. Ein wirklich funktioneller Körper und eine normale Schnauze vorne dran - dann ist es halt keine Bulldogge mehr. Erhaltung der körperlichen Behinderung, nur nicht so doll und irgendwie in gesund - das funktioniert halt nicht.

    Du hörst dich sehr gefrustet und überfordert an. Ich glaube aber, wenn du dich innerlich schon völlig von deiner Hündin verabschiedest hättest, würdest du eine Verkaufsanzeige aufsetzen und nicht in einem Hundeforum schreiben.


    Bei unseren Freunden findet sie jedoch keine Ruhe, fiept, geht immer wieder zu ihnen wie eine Zwangshandlung und schleckt akribisch deren Hände und Füße, tigert umher.. Ist total aufgeregt bei Spaziergängen und hört auf keine Kommandos. Wenn jemand auf sie zukommt freut sie sich so tierisch dass ich sie kaum noch halten kann. Sie hat heute bei einem Bekannten im Garten so heftige Zoomies gehabt dass sie richtig tiefe Furchen hinterlassen hat und bekam sich nicht mehr ein, ist gerannt und gerannt. Hier machen wir ausgedehnte Spaziergänge, mit Baden, apportieren, kann auf der Wiese flitzen etc und ist trotzdem noch so drüber

    Was sind Zoomies?

    Ich sehe in deiner Schilderung keinen Hund, der sich freut, sondern einen, der gestresst ist.

    Sagt dir der Begriff Fiddeln in diesem Zusammenhang etwas? In einer Konfliktsituation, in der der Hund sich unwohl fühlt, ist das eine der vier Möglichkeiten, damit umzugehen. Die anderen drei sind Kampf, Flucht, Erstarren.

    Fiddeln äußert sich in aufdringlicher Beschwichtigung und/oder Spielaufforderung, Anspringen, Ablecken usw. Labradore sind rassebedingt dafür bekannt, daß sie eher zum Fiddeln neigen als zu den drei anderen Verhaltensweisen.

    Fiddeln wird häufig als Freude mißverstanden. Der Hund ist dabei aber angespannt und gestresst.

    Es ist also möglich, daß deine Hündin deine Freunde oder irgendwelche Fremden draußen gar nicht so toll findet, wie es scheint, sondern sie ganz im Gegenteil eher als bedrohlich wahrnimmt. Nur findet sie ohne deine Hilfe keine andere Möglichkeit, ihr Unbehagen zum Ausdruck zu bringen.

    Deine Hilfe sollte dann darin bestehen, ihr zu beweisen, daß sie sich gar nicht mit den Personen auseinandersetzen muß, sondern daß du sie wirksam abschirmst. Keiner faßt sie an, keiner macht dutzidutzi. Am besten gar nicht anschauen.

    ich frage mich da gerade, ob diese Rasse wohl an Beliebtheit einbüßen würde, wenn sie nicht durch ihren kaputten Körper so massiv eingeschränkt wären.

    Ich gehe davon aus, daß es so wäre, denn die Kurznasen sind ja besonders bei Menschen beliebt, die einen Hund wollen, der nicht so hohe Ansprüche an Bewegung und Beschäftigung stellt.

    Naja, das waren dann aber wieviel Welpen pro Jahr? 200?

    Ich weiß es nicht, bestimmt sehr viel mehr, denn in den Fünfziger und Sechziger Jahren gab es längst nicht die Auswahl an kleinen Rassen wie heute. Also es gab sie schon, aber die meisten waren selten. Was man an kleinen Hunden mit Abstand am häufigsten auf der Straße sah, waren Dackel und Pudel. Gegen Ende der Sechziger und in den Siebzigern boomten dann Cockerspaniel und Yorkshire, noch später dann der Westie.

    Es ist nicht ganz einfach, einem winzigen Hund Leckerchen zu geben. Man will und soll ja sehr oft belohnen. Eine bekannte Clicker-Trainerin empfiehlt, einem mittelgroßen Hund Leckerchen von halber Erbsengröße zu verabreichen!

    Da kann man sich ja ausrechnen, wie klein die Stücke für den Welpen einer Zwergrasse eigentlich sein müßten. So winzige Fitzelchen kann man aber gar nicht vernünftig handhaben, daher werden sie automatisch deutlich größer sein. Und dann ist so eine kleiner Kerl eben auch schnell satt. Vieleicht kannst du die Leckerchen also noch etwas kleiner schnippeln.

    Ich sehe es wie andere hier kritisch, daß du mit dem Welpen zuhause, auf dem Weg und dann in der Hundeschule selbst trainierst. Das ist zuviel. Natürlich will und soll man das im Welpenkurs Gelernte anschließend auch zuhause üben. Aber es ist nicht wie früher in der Schule, als man versuchte, sich noch bis zur letzter Minute vor der Klassenarbeit den Lernstoff draufzuschaffen. ;)

    Bleib entspannt und geh ganz locker mit deinem Kleinen in den Kurs.

    Am Sonntag hatte ich Welpenkurs zum zweiten Mal. Beim ersten Mal fiel mir auf, dass mein Welpe auf kein Leckerli anspring, o

    Es kann auch daran gelegen haben, daß der Hund in der neuen und vewrmutlich aufregenden Situation etwas angespannt war.