Beiträge von dagmarjung

    dass sie im Körbchen bleibt bzw I'm Platz, wenn die Kinder den Hund mal streicheln wollen. Im Platz mit Leckerli vor der Nase und am Halsband festgehalten, damit nichts passieren kann.

    Das ist eine Situation, die ich meiner Hündin niemals und unter keinen Umständen zugemutet hätte. Auch und gerade weil wir im Besuchshundedienst im Seniorenheim waren, ist absolute Freiwilligkeit auf Seiten des Hundes unabdingbar.

    Kinder oder Erwachsene müssen einen Hund nicht streicheln, und ein Hund muß sich nicht zwangsweise streicheln lassen.

    Streicheln erlaube ich grundsätzlich nur dann, wenn der Hund dabei frei agieren - das heißt, sich nach eigenem Wunsch annähern oder auch entziehen kann. Wenn etwas dagegen spricht - zB das Temperament des Hundes - dann eben nicht.

    Nehme ich den Hund in Gehorsam und verlange, daß er sich anfassen läßt, dann sind das ganz spezielle Situationen wie Tierarzt oder Hundefriseurin. Also sachlich begründete Ausnahmen. Aber nicht, weil jemand mal meinen Hund streicheln will.

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    Iwann ja... :lol: Ich hab als Teenager mal unfreiwillig Nadelkissen für eine junge Arzthelferin gespielt und war iwann kurz davor zu schreien so oft hat sie es versucht und nicht hinbekommen

    Autsch! Ich lass dir noch nachträglich ein :streichel: da.

    - War das wirklich beim Impfen oder doch beim Blutabnehmen? Die Ader zu treffen kann schon mal schwierig sein, ein Armmuskel sollte dagegen auch für Anfänger kaum zu verfehlen sein.

    Das Schöne am Führen auf der abgewandten Seite ist, daß es immer richtig ist, egal aus welchen Gründen genau der Hund handelt. Unsicherheit, Hüteverhalten, was auch immer. In jedem Fall hast du so die bessere Kontrolle. Du schützt als Puffer die Menschen vor dem Hund und umgekehrt.

    Mit etwa drei Jahren gelten Hunde als wirklich erwachsen. Bis dahin kann es also noch Entwicklung geben.

    Außerdem ist dein Hund noch nicht lange bei dir. Auch aus diesem Grund ist es nicht ungewöhnlich, daß er dich mit Verhaltensweisen überrascht, die er bisher noch nicht gezeigt hat. Er packt halt allmählich sein Köfferchen aus, wie es so schön heißt.

    Was du jetzt und unmittelbar tun kannst ist, deinen Hund immer auf die abgewandte Seite zu nehmen. zB indem du je nach Situation deinen Weg an anderen Menschen vorbei entsprechend wählst oder indem du deinen Hund die Seite wechseln läßt. (Leine hinter deinem Rücken in die andere Hand nehmen, dazu ein neues Kommandoi einführen und belohnen, zB "Hand".

    Dadurch zeigst du deinem Hund, daß du sein Problem mit entgegenkommenden Menschen erkannt hast und für seinen Schutz sorgst.

    Außerdem bist du als Puffer zwischen ihm und den Leuten, falls er doch mal an dir vorbei losspringen will, kannst du wirksam blocken.

    Bei einem Rüden, der vom Körperbau her schon an Gelenk- oder Rückenprobleme denken läßt, würde ich eine Kastration möglichst vermeiden. Denn eine bestmögliche Bemuskelung stützt die Knochen und Gelenke am allerbesten. Testosteron ist aber wesentlich für Muskelaufbau und Muskelerhalt zuständig. Ohne Testosteron wird auch das Bindegewebe schwächer, was sich wiederum negativ auf den Berwegungsapparat auswirken kann (Kreuzbandrisse).

    Hier:

    Spaziergänge am Nordseestrand,

    Chillen am Nordseestrand, (Mittagshitze vermeiden!)

    Drachensteigen lassen dortselbst,

    Hund beim Sandburgenaufbuddeln zuschauen,

    Wattwanderungen,

    Essen gehen mit Hund,

    Zoobesuch mit Hund,

    Veranstaltungen besuchen mit Hund, zB Drachenfestival, Kitesurffestival, Kulturveranstaltungen draußen,

    Veranstaltungen besuchen, während Hund im Quartier bleibt, zB Konzerte,

    Fahrradtouren und Tagesausflüge mit Hund und Fahrradkorb,

    Bei Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten wie Kirchen usw: eine Person bleibt mit Hund draußen, dann wird abgewechselt. Manchmal kann man Hunde aber sogar mit reinnehmen.


    Im wesentlichen also alles, was ich auch ohne Hund machen würde.

    R.I.P. Kraki. :loudly_crying_face:

    Du wirst für immer in unserer Erinnerung weiterleben.. weiterhängen... oder so. Dein Krakenleben war nicht umsonst. Es war ein Leben voller frischer Luft und Abenteuer.

    Selbst dein unerwartetes Ende hat uns erheitert. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    (Oder wie das Internet sagt: Press F to pay respect!)

    Und dass es wichtig wäre dass sie irgendwann den Besuch aber mal begrüßen darf da sich sonst Frust aufbaut,

    Noch mal zur obengenannten These:

    Frust baut sich meiner Meinung nach dann auf, wenn sie weiß, daß sie irgendwann doch den Besuch "begrüßen" darf. Dann wächst nämlich, je länger sie abseits liegen muß, die Ungeduld: wann darf ich endlich, ENDLICH ENDLICH hin?!?! Eine echte Entspannung ist so nicht möglich.

    Wenn das Training ihr dagegen verläßlich vermittelt, daß sowieso gar kein Kontakt stattfinden wird, dann kann man sich auch entspannen. Beim Thema Postbote scheint es ja so zu klappen. Ein getrennter Raum macht da in meinen Augen durchaus Sinn. Damit auch du nicht ständig den Hund beobachten mußt: (Liegt sie noch? Ist sie angespannt?)