Beiträge von dagmarjung

    Abschied von Cara

    Vieleicht ist es einigen schon aufgefallen, daß ich von Cara nicht mehr in der Gegenwartsform schreibe. Bisher fühlte ich michg noch nicht imstande, hier davon zu schreiben, aber nun möchte ich es doch tun und Cara - aber nicht mich - offiziell aus dem Forum verabschieden.

    Cara starb am 19 März. Sie wurde knapp 14 Jahre alt.


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    Cara fühlte sich seit Ende Januar sichtlich nicht mehr recht wohl. Gründlicher Tierarztcheck inclusive Spezial-Diagnoseklink ergab einige altersbedingte Probleme, die TA und ich trotz regelmäßigem Alterscheck noch nicht auf dem Schirm gehabt hatten. In zweierlei Hinsicht wurde ich jedoch beruhigt: Weder Pyometra noch Krebs waren zu erkennen.

    Mit Medikamenten ging es ihr dann auch erstmal besser, bis sich ihr Zustand Mitte März rasch verschlechterte.

    Nun lief es doch auf eine Gebärmutterentzündung hinaus.

    Während sie in der Tierklinik operiert wurde, rief mich die Chirurgin an und sagte, daß sie zahlreiche Tumore in mehreren Organen festgestellt hatte.

    Unter diesen Umständen habe ich dann gemeinsam mit der Chirurgin entschieden, Cara nicht mehr aufwachen zu lassen.

    Da diese Tumore trotz bester Diagnostik einen Monat vorher noch nicht zu sehen gewesen waren, bleibt nur der Schluss, daß es sich um sehr schnell wachsenden Krebs handelte. Cara hätte also selbst bei einem guten Ausgang der Notkastration - der angesichts von Alter und Allgemeinzustand ohnehin zweifelhaft gewesen wäre - nur noch eine sehr kurze und eher schlechte Zeit gehabt. Das wollte ich ihr ersparen.

    In diesem Beitrag möchte ich aber nicht bei Caras Tod verweilen, sondern einen Blick zurück auf ihr und damit auch mein Leben werfen.

    Ich verdanke Cara so viel. Neben ihrer lieben Gegenwart und Fröhlichkeit, und allem was einem ein Hund schenken kann, auch unendlich viele neue Erfahrungen. Schöne Bekanntschaften und mehrere tragfähige Freundschaften, die ich aus meinem Leben nicht mehr wegdenken kann. Ich durfte in die Welt des Hundesports und vieler Aktivitäten rund um Hunde einsteigen. Cara war für alles zu begeistern: Dummy, Obedience, Tricks, Nasenarbeit, auch in Mantrailing oder Dogdance haben wir uns versucht. Sie hat alles freudig mitgemacht, ebenso wie Mittelaltermärkte oder Messebesuche jeder Art. Auf Zugfahrten und Ferienreisen - sie war immer dabei.

    Zuletzt waren wir noch als Besuchshundeteam bei den Maltesern unterwegs, wiederum ein reicher Erfahrungsschatz, den ich ohne Cara nicht erlebt hätte.

    Aber jetzt zu den Bildern:

    Die junge Cara: schon beim Dreikäsehoch zeigte sich der geborene Apportierhund. Spielzeug und Beute jeder Art wurde gerne auch über längere Strecken mitgetragen. Noch bis zuletzt durfte ich meine Brötchentüte nicht selber nachhause bringen - das war vielmehr Caras Privileg, für das sie sich gerne von Passanten bewundern ließ.

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    Cara wußte das Leben zu genießen: Viermal Spaß:

    Spaß mit Freunden

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    Spaß mit mir

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    Spaß auf dem Pudelplatz

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    und Buddelspaß am Strand

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    Sommerfreuden: Den Ball aus dem Wasser gerettet

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    einmal hin -

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    einmal her -

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    und schon sieht man wieder schick aus.

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    Mein Sporthund

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    mein Dummyhund

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    mein schneller Hund

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    mein schöner Hund

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    mein unglücklicher Hund - es ist nicht immer leicht, ein Pudel zu sein! :hust:

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    Eine große Liebe: Cara und ihre inzwischen verstorbene "Nenn-Oma" Hanna. Auch eine Freundschaft, die ich Cara verdanke. Bei Hanna durfte Cara buchstäblich auf dem Tische tanzen, wie man sieht. Wenn die beiden Damen zusammen Kuchen aßen, habe ich besser nicht allzu genau hingeschaut... :roll:

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    Caras Paradedisziplin: unfaßbar niedlich sein:

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    ... Warte auf mich auf der anderen Seite, Cara!

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    Doro, das sind jetzt aber recht konstruierte Annahmen, die so auch nicht realistisch sind. Das hat kaum mit Hunden, dafür aber viel mit Verleumdung usw zu tun. Daher ist dieser Thread nicht der richtige Ort dafür.

    Wenn dich das Thema Recht rund um den Hund interessiert, dazu gibt es hier im Forum eine eigene Rubrik, in der du auch Links zur Rechtsprechung rund um Beißereien findest.

    Welpenvorbereitung, Planung und Shopping, Bücherlesen und Youtubegucken macht Spaß und sei dir herzlich gegönnt! :smile: Vorfreude ist ja bekanntlich etwas Wunderbares.

    Du solltest aber bitte nicht zu verkopft an die Sache herangehen. Bleib locker! Ob eine Welpenleine nun 3, 4 oder 5 Meter lang ist, ist echt egal - Hauptsache, du kannst damit gut hantieren, und das wird bei jeder dieser Längen der Fall sein.

    Stiftung Warentest ist in Sachen Hundeernährung einfach nicht die größte Autorität. Das ist aber nicht so schlimm, man fängt einfach irgendwo an mit der Fütterung, normalerweise mit dem Futter, das der Welpe von Züchter her gewohnt ist und probiert dann im Laufe der Zeit verschiedenes aus. Es verträgt auch nicht jeder Welpe das gleiche Futter.

    Für später, wenn der Hund erwachsen ist, ist dies hier mein favorisiertes, vom Tierarzt empfohlenes Fütterungskonzept:

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=19301

    Zu diesem Thema gibt es hier schon eine Menge Threads. Schau mal in der Rubrik "Rechtliches" nach.

    Ein Tierschutzverein hat genau dieselben Verkäuferrechte wie jeder andere Vorbesitzer. Nicht mehr und nicht weniger. Rechtlich gesehen hast du einen Hund gekauft, sobald du Geld für ihn bezahlt hast und hast damit alle Rechte an ihm. Gekauft ist gekauft und nicht übernommen oder adoptiert oder ähnliches, auch wenn das im Vertrag so steht. Geld gegen Ware = gekauft.

    Würdest du dich an sämtliche Wünsche von irgendeiner Frau Meier aus den Ebay-Kleinanzeigen halten, wenn du deine Hündin von ihr anstatt von einer Tierschutzorga gekauft hättest? Nur, wenn du sie selbst für sinnvoll halten würdest, nehme ich an.

    Ein Tierschutzverein hat ebenso viel oder wenig Autorität über dich wie Frau Meier.

    Der Vorbesitzer kann natürlich Wünsche äußern, aber er kann dir keine Vorschriften machen. Die sind rechtlich alle nicht haltbar.

    Kastration ist eine medizinisch nicht notwendige Operation. Die mag möglicherweise im Einzelfall sinnvoll sein, sie kann dir aber nicht vorgeschrieben werden. Es ist allein deine Entscheidung, auch wenn du den Vertrag unterschrieben hast, must du dich an Klauseln wie diese nicht halten. Sie sind laut aktueller Rechtsprechung ungültig, weil sie deine Rechte als Besitzerin in unzulässiger Weise einschränken.

    Zur Verhütung unerwünschten Nachwuchses reicht unter hiesigen Verhältnissen eine Leine vollkommen aus.

    Ich will nicht, dass sie mir weggenommen wird und ich Strafe zahlen muss. 500€ wenn ich mich nicht an die Regeln halte.

    Wenn du dich nicht ins Bockshorn jagen läßt und den Hund freiwillig übergibst und die Strafe zahlst, kann dir der Verein nichts anhaben. Eine Tierschutzorga ist keine Behörde und hat keinerlei Rechte über dich.

    Du must auch niemanden in deine Wohnung lassen.

    Lustig dass du das mit dem programmierbar erwähnst. die Trainerin meinte tatsächlich dass man nur wissen muss was man tut und wie und damit lässt sich jeder Hund "programieren und bedienen".

    Schon allein durch diese Aussage hat sie sich in meinen Augen disqualifiziert. Hunde sind keine Maschinen, sondern lebendige Wesen, auf die man flexibel eingehen muß. Dasselbe gilt übrigens auch für ihre BesitzerInnen! Auch für die kann es kein Schema F geben.

    Eine gute Hundetrainerin geht auch in einem Gruppenkurs auf jedes Mensch-Hund Team individuell ein. Das ist kein Luxus, sondern die Basis jedes guten Trainings!

    Ich werde nächste Woche mal mit dem Verein reden und fragen ob ich stattdessen auch 10 Einzelstunden nehmen kann.

    Du hast für deine Hündin Geld bezahlt?

    Dann hast du auch alle Rechte an ihr und mußt dir vom Vorbesitzer nichts, in Worten: NICHTS! vorschreiben lassen. Nicht womit du sie fütterst, nicht ob du sie kastrieren läßt, nicht ob du Hundesport machen darfst oder nicht, nicht ob und bei wem du Trainingsstunden in Anspruch nimmst.

    Manche Tierschutzorgas nehmen sich in ihren Verträgen allerhand heraus, aber das alles ist nicht rechtsgültig. Sie setzen darauf, daß die Käufer das nicht wissen.

    Im Prinzip ist es ja auch gut und richtig, als Hundeanfänger die Hilfe einer Trainerin in Anspruch zu nehmen. Nur muß diese Trainerin dann auch gut sein. Irgendwie die 10 Pflichtstunden hinter dich zu bringen, ohne den Hund dadurch allzusehr zu versauen, das bringt dir doch nichts und kann deiner Hündin schaden. Falsches Training ist nämlich schlechter als gar kein Training.

    Frag gar nichts nach, laß dich auf keine Diskussionen ein sondern triff deine eigenen Entscheidungen. Das alles geht den Verein nichts mehr an.

    Wenn du alle 20 Minuten mit ihr rausgehen würdest, käme sie ja noch weniger zur Ruhe als jetzt. Das ist also weder nötig noch gut.

    Auslasten mußt du einen Welpen noch gar nicht. Der ist durch das Leben an sich schon gut ausgelastet.

    Leinenführigkeit ist in dem Alter auch noch viel zu viel verlangt. Zumal bei einem derartig gestressten Welpen der unter Schlafmangel leidet. Mach ein Geschirr dran, an dem darf die Kleine ziehen und du benutzt die Leine im wesentlichen nur dazu, daß sie nicht auf die Straße oder sonstwohin läuft, wo sie nicht hin soll. Ansonsten paßt du dich dem Tempo und den Schnüffelpausen des Welpen an und verlangst nicht, daß sie sich deinem Tempo anpaßt.

    Später, wenn du Ruhe in den Alltag gebracht hast, kannst du Leinenführigkeit dann an einem Halsband in ganz kurzen Phasen (anfangs weniger als eine Minute) üben. Im Moment ist deine Hündin auch dafür noch viel zu gestresst.

    Ich habe sie ein paar Mal für ca. 10 Minuten alleine gelassen und dabei beobachtet über das Handy. Sie hat getobt, gebellt, gejammert, geheult, Dinge zerstört, gepinkelt und sogar auf den Boden gekackt

    Dadurch zeigt sie, daß sie katastrophal gestresst und in Panik ist. Angst um ihr Leben hat.

    Darf ich noch was fragen: Wie war es vorher / nachher mit dem Thema "Ängstlichkeit"? Unserer war leider als Welpe ziemlich ängstlich, was wir aber gut in den Griff bekommen haben mit ganz viel Geduld.

    Jetzt ist er eigentlich nicht mehr ängstlich, wir haben nur Sorge, dass es durch das Testosteron kommt, das dann ja fehlen würde. Wir würdne ihn ungern von einem Stress in den nächsten jagen...

    Auch das ist ein wichtiger Aspekt, den ihr mit einer Verhaltenstierärztin besprechen solltet.

    4) Beruhigt sich das Verhalten automatisch nach der Pubertät?

    Im ersten Schwung der Pubertät wird der Organismus mit Hormonen quasi geflutet. Später wird die Hormonproduktion auf Normalmaß eingepegelt.

    Insofern ja, das wird auch wieder besser werden. Hilft euch natürlich in der akuten Situation noch nicht.

    Könnt ihr das Wundlecken des Penis eventuell durch einen aufblasbaren OP Kragen unterbinden?

    Laßt ihr das Jaulen am Fenster laufen oder könt ihr es abbrechen? Freilebende pubertiernde Junghunde können sich auch nicht sexuell ausleben, die werden durch den Alpharüden wirksam daran gehindert und müssen und können auch lernen, sich zurückzunehmen. (Vgl Bloch, "Die Pizzahunde")

    Ich würde dazu raten, einen Verhaltenstierarzt ansprechen. Der oder die kennt sich mit den Zusammenhängen besser aus als normale Kleintierpraktiker und kann euch zum Für und Wieder eines Chips sicher am besten beraten.

    Das hatte ich alles vorher gelesen, dachte das pack ich alles. Ich hatte unterschätzt, wieviel Kraft, Zeit und Nerven mich das kostet. Ich hab nicht nur einmal geheult und es gab Tage, an denen ich meine Entscheidung wirklich bereut habe.

    Wenn man sich den Hund selbst sehr gewünscht hat, kommt man auch damit zurecht, auch wenn es nicht immer leicht ist. Wenn man der Anschaffung eines Hundes allerdings nur dem Partner zuliebe zugestimmt hat, aber trotzdem fast die ganze Mühe und Arbeit damit hat, nervt das logischerweise viel mehr. Und belastet auf Dauer auch das Familienleben.

    Ein Schutz- und Sporthund, so wie dein Mann ihn sich wünscht, ist nun mal mehr als ein Hobby. Zeitlich gesehen entspricht das einem Nebenjob, für den die Zeit da sein muß. Diese Zeit muß dann aber anderswo eingespart werden.