Beiträge von dagmarjung

    Urban Gardening findet hier in meiner Stadt nicht in Parks usw statt, sondern wenn, dann exakt auf den schmalen Grünflecken zwischen Gehweg und parkenden Autos. Ujnd sobald jemand eine solche Parzelle mit Zäunchen absteckt und seine Blümchen reinpflanzt, stehen sie eben nicht mehr für andere zur Verfügung.

    Hunde müssen sich ja auch mal irgendwo erleichtern dürfen.

    Straßenbegleitgrün, ob mit oder ohne Baum. Sonstige Restgrünstellen.

    In diesem Zusammenhang bin ich übrigens gar keine Freundin von Urban Gardening, weil durch die private Besetzung öffentlicher Grünflecken die dringend benötigten Lösestellen noch rarer werden.

    Ich wohne tatsächlich sehr günstig direkt gegenüber einer Grünanlage, aber auch sonst in der Stadt gibt es fast überall solche hausnahen Möglickkeiten.

    Schwieriger wurde es bei Bahnreisen, nach mehrstündigen Fahrten einen Fleck zum Pinkeln gleich am Hauptbahnhof zu finden. In Stuttgart, Köln, Bonn und Hannover kenne ich aber solche Stellen und verrate sie euch gerne auf Anfrage. :smile:

    Dranbleiben,

    Dranbleiben,

    Dranbleiben beim Üben der Impulskontrolle. Aber: nicht über die derzeitigen Leistungsgrenzen hinaus überfordern!

    "Andere dürfen und ich aber nicht!!1!" ist ein so typisches Thema in dem Alter. Dazu der Trigger von Bewegung, schon ist der Hetztrieb angeknipst.

    Einjährige Hunde wirken äußerlich schon so erwachsen, aber sie sind es noch lange nicht.

    Das ist die Zeit, wo Durchhaltevermögen sich auszahlt. War jedenfalls bei uns so.

    Ich parke mein Auto und sitze noch drin.


    Von hinten kommt eine Frau mit Wuschelhündchen an der Flexi. Hundchen läuft und bleibt auf Höhe meiner Beifahrertür stehen, dreht sich um und sieht mir direkt ins Gesicht.

    Es hoffte vielleicht auf eine Mitfahrgelegenheit und wollte bei dir mal anfragen.

    (Als Cara noch jung war, zog es sie auch öfters zu fremden Autos mit offener Tür hin. Da ich kein eigenes Auto habe, kannte sie Autofahren nur als Mitfahrt in fremden Wagen. Ich mußte ihr dann beibringen, daß nicht jede offene Autotür die Einladung zu einem Ausflug bedeutet.)

    Du lieber Himmel, was habe ich da losgetreten mit meiner Anmerkung... :emoticons_look:

    Fenjali : ich wohne selbst in der Großstadt.

    Niemand braucht einen Schloßpark vor der Haustür, damit der Hund sich lösen kann. Aber wenigstens kleine Fleckchen Naturboden, Baumscheiben, Restgrün in Hausnähe müssen sein. Die gibt es auch in größeren Städten in den allermeisten Vierteln. Wenn nicht einmal das gegeben ist, nur reine Betonwüste, dann bleibe ich dabei, daß die Wohnlage nicht geeignet ist für die Haltung von Hunden.

    Alle Hunde, die ich selbst hatte und auch alle anderen Hunde, die ich kenne, lösen sich nicht freiwillig auf Stein oder Asphalt. (Markieren ist was anderes!)

    Sie bevorzugen saugfähigen Untergrund, also Naturboden oder Gras. So erziehen vernünftige Züchter und Hundehalter auch ihre Welpen von klein an.

    Denn verschmutzte Gehwege sind eklig und unzumutbar!

    Deshalb könnte ich mir hier auch gut vorstellen, dass man auf kurz oder lang um einen Umzug gar nicht herumkommen wird u

    Ich denke in diesem Zusammenhang auch daran, daß die TE den nächsten grünen Flecken zum Lösen erst nach 5 Minuten Fußmarsch erreichen kann. Also für jedes Pipi mindesten 10 Minuten unterwegs sein muß.

    Ich wohne ja auch städtisch, aber in meinen Augen ist so eine Wohnlage einfach nicht geeignet für Hundehaltung.