Havaneser sind kleine Begleithunde mit sehr langer Tradition. Die Vorfahren dieses Hundetyps gab es schon im Mittelalter. Es waren immer Hunde, die sehr eng mit ihren Menschen zusammengelebt haben und Freude bereiten sollten, ohne allzu anspruchsvoll zu sein. Dafür sind sie seit alterher gezüchtet worden. Ihre soziale Anpassungsfähigkeit ist ihre Stärke.
Wenn du diese Rasse ausgesucht hast und eine Züchterin gefunden hast, die die Hunde gut betreut und aufzieht, dann kannst du im Prinzip jeden Welpen aus dem Wurf unbesehen nehmen. Die Unterschiede werden nur sehr gering sein, und wie der Welpe sich weiter entwickeln wird, hängt in allererster Linie von eurem Umgang mit ihm ab.
Ein quirliger Havaneser ist auch noch mal was anderes als ein quirliger Malinois.
Jeder gesunde Welpe ist aber aktiv und liebt Action. Das ist bei allen Rasse normal. Beißspiele stehen hoch im Kurs, sanftes Streicheln lernen die meisten erst später im Leben so richtig zu schätzen.
Die Züchterin meiner Kleinpudelhündin was sehr old school und hat sich gar keine Gedanken über Wesens- und Temperamentsunterschiede ihrer Welpen gemacht. Ich habe bei meinem Auswahl-Besuch auch keine bemerkt, die 6-wöchigen Welpen waren alle gleichermaßen lieb, lustig, verspielt und neugierig.
Es waren eine kleine, eine mittlere und eine etwas größere Hündin im Wurf. Ich habe einfach die mittlere genommen und damit - natürlich - die beste Pudeline der Welt erwischt. Hätte ich aber die kleine oder die große genommen, wäre ich ganz genau so glücklich geworden.