Beiträge von dagmarjung

    Kontakt zu anderen Hunden, hatte er nur ganz am Anfang, nachdem die Trainerin aber abgeraten hatte, haben wir das sein lassen.

    Leider auch so ein typischer Dummfug dieses bizarren "Trainingskonzepts": daß Hunde angeblich keine anderen Hunde brauchen, noch gesteigert in der Behauptung, daß Hunde angeblich niemals mit Artgenossen spielen. (Womit sie, wenn es wahr wäre, einzig unter den höheren Säugetieren dastehen würden.)

    Richtig ist natürlich, daß kein wahlloser Kontakt mit jedem anderen Hund draußen stattfinden sollte. ZB ist die Kombination großer, schwerer Welpe und kleiner erwachsener Hund ungünstig. Niemand möchte von einem körperlich überlegenen ungestümen Riesenkleinkind in Spielkämpfe verwickelt werden.

    Aber ein junger Hund braucht sowohl den Kontakt zu souveränen Althunden, die ihm Respekt abfordern als auch zu jungen Hunden in seiner Gewichts- und Reifeklasse, mit denen er spielen und sich ausprobieren kann.

    Mein Gegentip:

    Solange vorm Monitor sitzen und DF, Youtube oder sonstiges nach Wunsch glotzen bis man von selbst davor eindöst.

    Sich mühsam aufraffen zum letzten Hunde-Nachtgassi. (gilt für mich leider nicht mehr)

    Ins Bett fallen mit einem Buch oder Comic, das allerdings nicht zu spannend sein sollte.

    Ein, zwei Seiten lesen, Augen zu, Gute Nacht!

    Klappt und wirkt immer! :nicken:

    Ich glaube, ich mach auch'n Youtube Video... :bindafür:

    Ach ja, und wenn man nachts wach wird: je nach Füllstand der Blase: aufs Klo oder direkt umdrehen und weiterpennen. Was denn sonst!!?

    Ich habe gerade ein Buch zum wiederholten mal gelesen, das ich dir sehr ans Herz legen möchte:

    "Streuner! Straßenhunde in Europa" von Stefan Kirchhoff.

    Er befasst sich mit dem Thema aus mehreren verschiedenen Blickwinkeln, unter anderem geht er auch ausführlich auf die Frage ein, wie frei lebende Straßenhunde ihren Tag gestalten. Was dir sicher auch Hinweise darauf geben kann, wie du deine Hündin auslasten bzw ihr Leben lebenswert machen kannst, obwohl sie hier auf vieleFreiheiten verzichten muß.

    Zu der unsäglichen Trainerin und ihrer bizzaren Methode wurde ja schon einiges gesagt.

    Hier nur noch eine Ergänzung: die :hust: "Ausbildung" zur SDTS Trainerin wird an sage und schreibe 6 Wochenenden absolviert. Danach darf man/frau sich bereits voll qualifizierte Hundetrainerin nennen und die hundehaltende Menschheit beglücken ... :headbash:

    Man muß wohl keine weiteren Worte darüber verlieren, daß Sachkenntnis und Kompetenz in Sachen Hund sich nicht im Schnellsiedeverfahren erlernen lassen. Was diese TrainerInnen bieten, sind daher lediglich einige Tricks und Kniffe, die eine solche Kompetenz vortäuschen können, wenn man nicht allzuscharf hinschaut.

    Einige plakative Halbwahrheiten zusammengemixt, und schon ist die revolutionäre neue Trainingsmethode erfunden! Mit ein paar Alleinstellungsmerkmalen, ganz wichtig für die Vermarktung - und auch nur dafür. Denn die eigentliche Zielgruppe von SDTS sind nicht die Hundehalter mit ihren Problemen, sondern AspirantInnen für eine Ausbildung zum Hundetrainer. Diese Ausbildung kostet zwar Geld, ist aber wesentlich billiger als qualifizertere Ausbildungsgänge zum selben Ziel.

    Ein Beispiel: das sprachlose Hundetraining. Ja, Hunde reagieren viel leichter auf Körpersprache als auf Worte. Das ist ihre eigentliche sprache. Und daran sollte man in der Kommunikation und im Training immer denken.

    Aber es ist doch Blödsinn, gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten und den Hund zu behandeln, als wäre er taub! Hunde hören sehr gut und reagieren bekannternmaßen auch auf Ansprache und gesprochene Worte. Es wäre also schlicht dämlich, diesen Kommunikationsweg nicht zu nutzen. Nicht zuletzt für das im Alltag so nützliche Heranrufen, auch wenn der Hund außer Sicht ist. Warum sollte man darauf verzichten?

    Phonhaus: Ja, genau so. Deine Pudeline ist zweifellos rasserein. Werkseinstellung: läuft!:applaus:

    Cara hatte professionelles Betteln zweifellos drauf.

    Tolkien-Stammtisch beim Lieblingsitaliener: Ich nage an einer etwas gut durchen Pizza Funghi, während Cara sich im Hintergrund von der liebreichen Frau Wirtin mit Lammfilet verwöhnen läßt... :roll: nach ihrem eigentlichen, von mir mitgebrachten Abendessen wohlgemerkt.

    Das mit dem heimrollen trifft es ganz gut.

    Cara hatte nicht ohne Grund den Spitznamen "Partygirl". Die hat sich bei solchen Gelegenheiten wohl gefühlt. Normalerweise kennt man dann ja auch die Leute und weiß sie einzuschätzen. Die Pudeline konnte Leckereien abstauben, sich bewundern lassen und wurde bespaßt, was sie immer sehr genossen hat.

    Aber- niemals ohne daß ich ein Auge drauf hatte! Zu meinen Füßen war der Ruheplatz, den Cara zwischendurch freiwillig oder auch mal mit Nachhilfe benutzt hat.

    Ob Kinder oder Erwachsene, ich habe immer darauf geachtet, daß Cara nicht bedrängt, festgehalten oder überfordert wurde. Niemand durfte sie an der Leine herumführen, sie konnte also jederzeit weggehen. Versuche, Cara gegen ihren Willen herumzukommandieren waren ohnehin zum Scheitern verurteilt, Cara machte Tricks gerne gegen Leckerchen, aber nur solange sie Lust dazu hatte, und nie ohne meine Aufsicht. Den Ball gab sie auf jedes Kommandowort aus, wenn sie wollte, daß er nochmal geworfen wird. Meist habe ich ihn nach einer Weile konfisziert und weggesteckt.

    Cara wußte, daß meine Weisungen gelten, Befehle von anderen Personen aber nur Vorschläge sind auf die man eingehen kann oder auch nicht. Also kein Stress für den Pudel!

    Er weiß nicht wie man bettelt

    OMG! :shocked: Ist das wirklich ein echter Pudel??? Ich glaube, du hast dich beim Kauf übers Ohr hauen lassen! :no: :roll:

    Die spinnen, die Römer Ponzaner!

    Mit dem Inhalt einer Wasserflasche kann man Pipi höchstens ein wenig verdünnen, aber nicht wegspülen. Und da man ja nie wissen kann, wie oft der Hund bis zum Ende des Spaziergangs noch machen muß, kann man auch nicht die ganze Flasche leeren, sondern höchstens ein paar Spritzer.

    Die können einen ja wohl kaum dazu verpflichten, ein Sechserpack Literflaschen mit sich zu führen.