Beiträge von dagmarjung

    Ich habe früher auch alles probiert und gegessen....jedes Tierfutter.Und ich lebe noch .

    Unkraut vergeht nicht 😇

    Ich habe in meinem Leben auch jedes Tierfutter zumindest einmal selbst probiert. Geschmacksüberaschungen inclusive, sowohl negative als auch positive. Von Fischfutter über Kaninchenpellets und Pferdeleckerlis bis zu Hundefutter. Man muß doch wissen, was man seinen Lieblingen verfüttert! :nicken:

    (Das eine oder andere Dosenfutter habe ich anschließend dann auch nicht mehr gekauft.)

    Für Welpen gilt die Faustregel: nach dem Spielen, nach dem Schlafen, nach dem Fressen muß der Hund raus. Das kann man durchaus auch auf die erste Zeit mit jedem neuen Hund übertragen, auch wenn schon aus dem Welpenalter rausgewaxhsen ist. Anfangs lieber zu oft gehen als zu selten. Man merkt dann schon mit der Zeit (aber nicht schon nach wenigen Tagen) wann wirklich ein Bedürfnis da ist und wann man die Abstände vergrößern kann.

    Die vergangene Zeit seit dem letzten Gassi ist nämlich nicht der einzige Faktor. Wir kennen das ja von uns selbst: Nachts schlafen wir viele Stunden durch, ohne aufs Klo zu müssen, zu anderen Zeiten, meist morgens, treibt es uns öfter zur Toilette. Ganz normal.

    Aufs Melden des Hundes würde ich nicht warten und mich auch nicht darauf verlassen. Lieber selber die Zeit im Auge behalten und rechtzeitig rausgehen.

    Ein weiterer Aspekt, den ich bei der Anschaffung meiner Hündin vor 14 Jahren noch nicht so wirklich auf dem Schirm hatte: meine eigene Gesundheit ist nicht mehr so wie damals. Ich selber bin jetzt auf den Handlauf angewiesen, besonders abwärts, und habe keine zwei Hände mehr frei ohne Sturzgefahr. Mit 9 Kilo Cara war das auch bis zuletzt machbar wenn sie krank war, mit einem Großpudel eher nicht.

    (Ich wohne im 2. Stock)

    bewusst lange Schmusezeiten eingehalten

    Was bedeutet das konkret? :denker: Ich kann mir nicht so recht was drunter vorstellen.

    Was dir hier geraten wurde war, die Aufmerksamkeit zeitweise bewußt weg vom Hund zu nehmen d.h. dich auf anderes zu konzentrierten: Haushalt, sonstige Arbeit, Lesen, was auch immer.

    Naturgemäß fällt einem das schwer, wenn der lang ersehnte Wunschhund endlich da ist, man neigt dann zum helikoptern. :smile:


    Wenn Hunde in die Wohnung pinkeln oder koten, wollen sie den Menschen nicht ärgern oder bestrafen. Vielleicht waren die 2 Stunden einfach zu lang in diesem Fall, sie mußte dringend, und die Hemmung, sich nicht in der Wohnung zu lösen, ist noch nicht groß genug, um es zu verhindern.

    Diese Hemmung ist nämlich nicht anerzogen, sondern entwickelt sich in dem Maß, wie der Hund die fremde Umgebung allmählich als sein Heim empfindet, daß er nicht verschmutzen will. Bis dahin empfiehlt sich - wie beim Welpen - erhöhte Aufmerksamkeit und eine gewisse Gelassenheit, wenn`s doch mal schief geht.

    Da ihr schon beim Pudel gelandet seid, überlegt doch mal, ob es nicht auch ein Klein- oder Zwergpudel sein darf.

    Ich habe vor 14 Jahren auch sehr mit dem Großpudel geliebäugelt, bin aber heilfroh, daß ich mich damals doch aus Vernunftgründen für einen Kleinpudel entschieden habe. Ebensoviel Hund, auch hundesportlich steht einem alles offen, aber im Alltag ist eine etwas kleinere Größe doch wesentlich praktischer, wenn man nicht Haus- Garten- und Autobesitzer ist.


    Es ist auch für einen schon etwas älteren Junghund normal, daß in den ersten Tagen nach so einer grundlegenden Lebensveränderung noch nicht alles nach Plan läuft. Sei froh, daß deine Hündin auch in der fremden Wohnung bereits stubenrein ist und ihre Bedürfnisse anzeigt - beides ist nicht selbstverständlich!

    Euer gemeinsamer Tagesablauf wird sich mit der Zeit einpendeln. Stress und innere Unruhe schlagen auch auf die Blase, je vertrauter sie mit ihrem neuen Leben wird, desto entspannter wird auch das Thema Spontangassi werden.

    Und sie war 10 Monate gar nicht allein.

    Das ist leider keine so gute Voraussetzung.

    Du kannst ihr das Lernen aber erleichtern, indem du innerlich nicht 24/7 um den Hund kreist, sondern dich zeitweise konzentriert um andere Dinge kümmerst und dabei nicht nach dem Hund schielst. Gönne ihr Aufmerksamkeitspausen von dir und nimm ebenso Pause von ihr.

    Dazu möchte ich zusätzlich eine Überwachungskamera aufstellen, damit ich mit ihr sprechen kann.

    Das würde ich sein lassen. Eine Geisterstimme aus dem Off, obwohl du nicht da bist, kann nur irritieren. Hunde sind nicht doof. Ein Hund weiß ob du da bist oder nicht. Nur wenn er dich riechen und sehen kann, bist du anwesend.

    Bau das Alleinebleiben so auf wie bei einem Welpen. Schließ die Badezimmertür hinter dir. Bring den Müll runter usw.

    Nein der Sheltieahne konnte sich in punkto Nasenlänge eindeutig nicht durchsetzen. Das hilft auch kein Tierpsychologiestudium, das die ganze Züchterfamilie angeblich gerade absolviert.


    "Uns ist wichtig, dass der kleine Schatz, wie bei uns, ein Mitglied der Familie ist. Sie dürfen aber auch in eine liebevolle Zucht mit Familienanschluss umziehen, Züchterpreis mit Aushändigung ihrer Ahnentafel dann auf Anfrage"

    mit anderen Worten: wer züchten will, zahlt mehr für denselben Welpen, erhält dafür aber eine selbst ausgedruckte "Ahnentafel", die im normalen Welpenpreis sonst nicht inbegriffen ist.

    Na, wenn das keine Angebot ist! :nicken: