Ich wecke sie nicht stündlich auf. Ich gehe nur stündlich raus, wenn sie wach ist. Sonst nach jedem schlafen, trinken, fressen und spielen.
Das ist gut und du machst das genau richtig! ![]()
Ich weiß das liebe bedingungslos ist, ich kenne diese Liebe von meiner Tochter. Aber bei einem Hund ist es nicht zu vergleichen. Ich kann Molly lieb haben, aber ich darf auch enttäuscht von ihr sein und böse auf sie. Solange ich ihr nichts lebenswichtiges verwehre mache ich nichts falsch.
In diesem Punkt bist du im Irrtum.
Man kann von Menschen enttäuscht sein und daher böse auf sie. Menschen sind ab einem gewissen Alter für ihr Tun verantwortlich. Sie können einem bewußt Schaden zufügen, einen im Stich lassen und vieles andere mehr.
Aber es macht überhaupt keinen Sinn, von Tieren enttäuscht und daher böse auf sie zu sein. Tiere sind einfach so wie sie sind und was sie tun, tun sie niemals, um dich zu ärgern. Tiere können unter Umständen gefährlich und agressiv sein, aber sie sind niemals verantwortlich für ihr Tun so wie ein Mensch es ist. Es ist eben ihre tierische Natur.
Wenn du böse auf ein Tier bist, dann stülpst du ihm eine menschliche Rolle über, du vermenschlichst das Tier und empfindest ihm gegenüber so wie gegenüber einem Menschen, der dir etwas angetan hat.
Wenn du von deinem Tier enttäuscht bist, dann hat das Tier keine Schuld. Der Fehler liegt immer bei dir, niemals beim Tier.
(Wer das verinnerlicht, den Fehler immer bei sich zu suchen und nicht beim Tier, hat übrigens die besten Aussichten, ein wirklich guter Tierhalter und erfolgreicher Tierausbilder zu werden. )