Ich glaube wirklich nicht, daß du die TK brauchen wirst.
Da deine Hündin die Pflaumen alle auf einmal gefressen hat und anschließend erbrochen hat, werden die auch alle wieder draußen sein.
Ich glaube wirklich nicht, daß du die TK brauchen wirst.
Da deine Hündin die Pflaumen alle auf einmal gefressen hat und anschließend erbrochen hat, werden die auch alle wieder draußen sein.
Ich schließe mich l'eau und tinybutmighty an: mit 11 Wochen ist euer Welpe im schönsten Erkundungsalter. Nach anderthalb Wochen bei euch ist die Kleine bestimmt auch so gut eingewöhnt, daß sie mehr braucht und verträgt als nur kurze Löserunden. Daher könnt ihr ruhig einen längeren Ausflug pro Tag einplanen. Keine langen Märsche natürlich, aber an langer Leine (noch besser frei) die Welt in ihrem Tempo erkunden, das brauchen junge Hunde.
Nicht ganz so dramatisch im Ausdruck, eher schicksalsergeben, aber ebenfalls reichlich genervt: Cara in der Badewanne.
"Im Zweifel für den Angeklagten" trifft hier nicht zu. Das betrifft nämlich nur den Fall, wenn die Beweise nicht so klar sind, daß ein Angeklagter verurteilt werden kann. Aber hier ist die Beweislage ja klar und gut dokumentiert.
Wer einen Hund hält, ist dafür verantwortlich, daß dieser Hund niemanden beißt, egal aus welchem Grund.
Zynisch ist, daß dein Vater in gewissem Sinn recht hat, denn er bringt die Hunde ja selbst durch seinen Umgang mit Leinenrucken und Tritten in eine hohe Erregung, in der Angst sicher auch eine Rolle spielt.
Laß es nicht zu sehr an dich ran, es ist das Problem deines Vaters.
wenn der Anwalt mit seinen Paragraphen die Hunde als ungefährlich einstuft.
Wie seht ihr da die Aussichten auf Erfolg ? Da die Hunde ja bereits mindestens 5x gebissen haben führt von Amtswegen doch kein Weg daran vorbei, oder ?
Es ist ja keine Vermutung, sondern inzwischen 5 x bewiesen, daß die Hunde zugebissen haben. Die Erfolgsaussichten sind daher gleich null.
Wenn man Körpersprache und Mimik von Hunden lesen kann, dann kann man ganz klar sehen, daß Hunde in manchen Situationen Unbehagen ausdrücken, auch wenn sie sie erdulden. ZB wenn sie gutgemeint angefaßt oder umarmt werden.
Ein Haufen "süßer" Videos im Internet entpuppt sich so als nervig für den Hund.
Dazu kommt dass wir nicht leicht hinkommen - zum nächsten Stadtpark müssten wir erst 20-25 Minuten pro Weg an der kurzen Leine laufen, oder mit dem Auto fahren (was für die kurze Strecke mir immer komisch vorkommt) -
Ich bin wirklich kein Autofan und habe selbst keines - aber hier ist dein Auto wirklich eine gute Lösung im Sinne deines Hundes. Fahr raus, auch weiter als bis zum nächsten Park, damit du die Bedürfnissse deines Hundes erfüllen kannst.
He's got the blues in his soul... ![]()
hmmm, zurück geht auf das Jahr 2000, Hamburg Wilhelmsburg , Gypsy und Zeus.
AmStaff und Pitti glaub ich.
Der Begriff "Kampfhund" ist viel älter. Das erste und bekannteste Buch über Bullterrier hieß nicht ohne Grund "Gladiatoren" und erschien 1981. (Autor: Dieter Fleig)
Körperliche Auslatung bzw. Gassigänge machen wir vor allem in der Stadt durch die Straßen, mit teilweise schnüffeln lassen, teilweise an der kurzen Leine neben uns gehend Meter zurücklegen.
Das ist keine körperliche Auslastung, sondern geistige Anstrengung für einen reizoffenen Hund. Er soll sich auf euch konzentrieren, muß dabei viele (zuviele) Reize verarbeiten, muß in einem an euch angepasstem Tempo laufen. Er kann sich also seelisch nicht entsopannen, gleichzeitig fehlt ihm aber körperliche Auslastung.
Alle paar Tage gehen wir mit ihm als großen Spaziergang auf eine größere Wiese in der Nähe wo er rennen kann und an der Schlepp "einfach mal machen kann".
Das ist ein guter Ansatz!
- Das Verhältnis sollte aber genau umgekehrt sein: längere Spaziergänge in der Natur mit möglichst freier Bewegung (wenn auch an der Schlepp) sollten tägliche Routine sein, die nur in seltenen Ausnahmefällen einmal nicht stattfindet. Lern- und Übungsgänge in Cafes, belebten Einkaufszonen usw sollten dagegen höchstens alle paar Tage eingeplant werden. Nur so kann der Hund seine Batterien auch wieder aufladen.
Mit der Zeit kann man dann auch mehr verlangen, der Hund wird ja noch reifer im Wesen. Aber er muß die Möglichkeit haben, in seinem Tempo und ohne Überforderung zu lernen.
In Summe kommen wir im Schnitt auf 1,5 Stunden pro Tag, bis vor kurzem eher weniger als das, jetzt versuchen wir aber eher mehr als das zu schaffen - meistens verteilt auf 3-4 Mal, ein längerer Spaziergang von 30-60 Minuten und die restlichen ca. 20 Minuten.
1,5 Stunden Gehorsam, Training, Reize aushalten und sich konzentrieren müssen ist viel zu lang für den Hund.
Aber: 1,5 Stunden Gesamtzeit Bewegung pro Tag ist deutlich zuwenig für einen jungen, aktiven Hund. Da liegt das Problem auch nicht an der Rasse, egal welche auch immer da drinsteckt. Jeder gesunde Hund hat in diesem Alter das Bedürfnis, sich zu bewegen, und zwar im eigenen Tempo, auch mal im Galopp und nicht ständig nur an kurzer Leine.
Mit meiner kleinen Pudelhündin Cara habe ich im selben Alter einen täglichen längeren Gang von etwa 2 Stunden eingeplant, dazu eine Morgenrunde von wenigstens 30 Minuten und noch ein, zwei mal Kurzgassi zum Lösen. Insgesamt kamen da schon 3 Stunden draußen zusammen. Klar mußte das je nach den Umständen auch mal gekürzt werden, aber hätte ich diese 3 Stunden in meinem normalen Alltag nicht zur Verfügung gehabt, hätte ich mir keinen Hund geholt.