Beiträge von dagmarjung

    Sagt mal, gibt es eigentlich auch Zeitreiseromane 'andersherum'? Also dass Menschen aus der Vergangenheit plötzlich in der Jetztzeit landen und damit klarkommen müssen? Sonst ist es ja eigentlich immer so, dass Leute von heute in die Vergangenheit reisen.

    Ich habe als Teenie mal angefangen eine Geshichte zu schreiben, die von einem Ritter aus dem Mittelalter handelt, der in Stuttgart der Jetztzeit (also achziger Jahre) strandet.

    Zum Glück hab ich aber bald aufgehört zu schreiben... :roll:

    Hier ist zurzeit Leseflaute. Stattdessen lese ich gerade viel FanFiction einer Lieblingsserie,

    Welche Serie denn?

    Ja, wie bei vielen Dingen.

    Das nehme ich ganz genauso wahr. ZB auch im Pferdebereich. Auf der Reitermesse ballen sich fast ausschließlich Frauen und Mädchen in den Gängen, bei den prominenten Ausbildern, Sportlern und Züchtern dominieren dann eher die Männer.

    Auf einen sehr kurzen Nenner gebracht: Frauen stecken Geld in Tiere, Männer verdienen Geld (Ruhm, Ehre) mit Tieren.

    Bei Hunden sehe ich starke Unterschiede in bezug auf verschiedene Rassen und Aktivitäten mit Hund, aber insgesamt ist das Verhältnis doch etwas ausgeglichener als bei Pferden, zumal sehr viele Hunde von Paaren gehalten werden. In meiner Wahrnehmung dominieren aber auch hier die Frauen deutlich.

    Wenn ich etwas noch bescheuerter finde als Verkaufsanzeigen, die aus der angeblichen Sicht des Hundes geschrieben sind, (Hallo, wir sind zwei liebe Welpen..."), dann sind es Anzeigen, bei denen der Standpunkt unvermittelt wieder zum Verkäufer wechselt. ("X und Y brauchen noch Erziehung") Und dann wieder zum Hund, und wieder zum Verkäufer usw bis zum Abwinken

    Lesen die Leute das denn nicht durch, bevor sie auf senden drücken?!? :zany_face:

    Es kann gut sein, daß eure Hündin einfach noch zu gehemmt ist, da sie ja erst drei Wochen bei euch ist. Es ist also möglich, daß sie wieder mit dem Ball "spielen" würde, wenn sie sich erstmal eingewöhnt hat.

    Ich schreibe das Wort "spielen" in Anführungszeichen, weil das Ballwerfen für Hunde kein echtes Spiel ist, sondern sehr stark den Hetztrieb anspricht und leicht zum Suchtverhalten wird.

    Beim Menschen gibt es bekanntlich nicht nur Alkohol- oder Drogensucht, sondern auch Glücksspiel- oder Computersucht. Ballsucht bei Hunden gleicht der Glücksspielsucht bei Menschen: ein bestimmtes Verhalten wird endlos wiederholt, weil es Glückshormone freisetzt, und dieser Kick wird wieder und wieder gesucht.

    Es ist also ein echtes Suchtverhalten im medizinischen Sinne, mit allen Problemen, die das für Körper und Geist mit sich bringt. ZB leiden durch die vielen plötzlichen Stops die Gelenke des Hundes.

    Leider sehen viele Hundehalter die Bällchensucht nicht als Problem, sondern freuen sich, daß ihr Hund so schön "spielt" und leicht zu beschäftigen ist.

    Du schreibst, daß eure Hündin beim Vorbesitzer "den ganzen Tag" mit Bällchenwerfen beschäftigt wurde. Das deutet darauf hin, daß sie zum Balljunkie gemacht wurde.

    Genau wie bei anderen Süchtigen ist der konsequente Entzug des Suchtmittels der einzige Weg, um das Suchtverhalten zu beenden. Zum Glück können Hunde sich ihr Suchtmittel nicht selbst beshaffen, es liegt also ganz an euch.

    Stichworte zur weiteren Infomation hier im Forum oder im Internet: Balljunkie, Bällchenjunkie.

    das wäre typisch bei kleinen Hunden und dass wir uns da durchsetzen müssen, dass er lernt, dass er beim Menschen keine Zähne einsetzen darf.

    Jein. Man kann Hunden so ein Verhalten auch ungewollt anerziehen. Hundefriseurinnen können da einiges von erzählen. Der kleine Liebling mag sich nicht bürsten lassen, knurrt und schnappt, Frauchen schreckt zurück, läßt die Bürste fallen und traut sich nicht mehr an den Hund. Hunde lernen durch Belohnung, und wenn agressives Verhalten sich lohnt, um unangenehme Situationen zu beenden, wird das blitzschnell verinnerlicht und wiederholt. Und schon ist eine kleiner Haustyrann geboren.

    Bei dir sehe ich das aber nicht, du bist erfahrene Hundehalterin und läßt dich nicht ins Bockshorn jagen, sondern nimmst deinen Hund ernst und du bemühst dich, ein Gleichgewicht zwischen seiner Sensibilität und dem notwendigen Handling zu finden.

    Einfach Drüberbügeln über die Empfindungen des Hundes ist ja auch keine Lösung, sondern Gift für die Beziehung.