Beiträge von dagmarjung

    Ist dein Pudel neu bei euch oder habt ihr ihn schon seit der Welpenzeit?

    Falls ihr ihn schon seit Welpe habt, verhält er sich schon von Anfang an so?

    Verhält er sich allen Personen im Haushalt gegenüber gleich mit seinem Abwehrverhalten?

    Warum ist er zu klein, um alleine die Treppe hochzulaufen?

    Normalerweise ist ein Zwergpudel mit 7 Monaten doch schon weitgehend ausgewachsen, zumindest was die Größe angeht, da sollte eine Treppe kein Problem mehr sein.

    Treppenlaufen nach oben ist sowieso weit weniger belastend als abwärts. Daher wundere ich mich, daß du ihn aufwärts trägst, aber nicht abwärts. Gibt es spezielle gesundheitliche Gründe dafür?

    Falls nicht, kannst du euch beiden schon mal einen täglichen Konflikt erparen, wenn er die Treppen alleine hoch und runterlaufen kann.

    Scherst du ihn selbst oder macht das eine Hundefriseurin? Falls letzteres, wie verhält er sich bei ihr?

    Wenn er beim bürsten oder abtrocknen knurrt, hörst du dann auf oder machst du weiter? Oder hältst du kurz inne und machst dann weiter?

    und hat beim lernen für vieles seeeehr lange gebraucht.

    Ich könnte mir denken, daß das eher an den vorangegangenen 7,5 Wochen lag, die der Welpe vermutlich in suboptimalen Verhältnissen zugebracht hat und nicht an der um wenige Tage zu frühen Abgabe.

    Meine eigene Kleinpudelhündin kam mit 8,5 Wochen zu mir und hat sich in jeder Hinsicht sehr gut entwickelt, wesenssicher, lernfreudig und umweltsicher.

    Dabei hat sie neben der guten Aufzucht bei der Züchterin sicher auch davon profitiert, daß sie schon recht früh das Leben in meiner städtischen Umgebung kennenlernen durfte. Ich konnte das Lernzeitfenster der Welpenzeit gut nutzen.

    Auch meinte meinte mehrere Tierärtzte zu mir das Punktiren eigentlich nicht sinnvoll ist bei Mamatumoren, weil da häufig Tumorzellen mehrerer grade nebeneinander in einem Tumor existieren und so je nachdem welche man beim punktieren trifft ein anderes Ergebnis bekommt.

    So sah es auch meine TÄ. Sie sagte mir, daß ohnehin jeder gutartige Tumor sich jederzeit zum bösartigen verändern kann. Also ist die OP für beide gleichermaßen die einzig realistische Option. Und dann kann man sich das Punktieren auch sparen und gleich operieren.

    Um Thema gleichzeitig kastrieren war die Meinung meiner TÄ eindeutig: Die Entfernung einer Milchleiste ist schon belastend genug, der Vorteil ist aber, daß der innere Bauchraum nicht angetastet wird. Die ganze lange Wunde ist also nur äußerlich und das ist die beste Voraussetzung für eine schnelle und risikoarme Heilung.

    Außerdem sah sie keine Vorteile in der Kastration einer alten Hündin im Hinblick auf die Vermeidung weiterer Tumore. Sie hat sich auf meine Nachfrage hin extra noch einmal aktuell informiert.