Beiträge von dagmarjung

    Sowas braucht echt keiner - ich hoffe, ihr erholt euch schnell von dem Schreck. :streichel:

    Wie geht es deiner Mutter?

    wenn Lily so großspurig bellend da reingebrettert wäre, wenn sie fixiert hätte wenn Sookie irgendetwas gemacht hätte könnte ich es irgendwie rekonstruieren. Keine entschuldigung aber zumindest eine erklärung. aber wir sind so deskalierend im Bogen gelaufen...

    Neben Artgenossenagression kommt ja bei solchen schlimmen Begegnungen auch Jagdverhalten als Ursache infrage. Wenn große Hunde kleinere Hunde als Beutetiere wie zB Kaninchen ansehen und nicht als Artgenossen. Da muß der kleinere Hund nicht provozieren, es reicht, daß er da ist und sich bewegt.

    Ich habe großen Respekt vor Fanfiction-Autorinnen, die das, was du beschreibst, gut hinkriegen. Auch wenn man in der Fanfiction auf vorgegebene Charaktere und meist auf eine vorgegebene Welt zurückgreift, es gehört schon einiges dazu, eine wirklich unterhaltsam erzählte neue Geschichte daraus zu machen.

    Als ich mit Cara in der Welpenstunde war, riet uns die Trainerin, den Hunden beides beizubringen, also Hör- und Sichtzeichen und keines zu vernachlässigen. Denn wenn der Hund im Alter blind oder taub wird, hat man immer noch das jeweils andere zur Verfügung, und zwar von Welpentagen an trainiert, so daß es dem Hund längst in Fleisch und Blut übergegangen ist. Das hat mir sehr eingeleuchtet.

    Mein Beileid! :streichel:

    Ich bin sicher, du hast deine Hündin geliebt und sie bis zum Tode bestmöglich versorgt.

    Dann ist es das beste, was du tun kannst, wenn du nach ihrem Tod nicht komplett ins schwarze Loch fällst, sondern die frei gewordene Zeit für andere Dinge nutzt, die du in letzter Zeit vernachlässigen mußtest.

    Mit einem Hund zu leben ist wunderbar, aber es bringt Einschränkungen mit sich. Das ist der Preis, den man zahlen muß, und den man ja auch gerne zahlt. Es ist völlig in Ordnung, wenn du nach dem Tod deiner Hündin nicht nur die Trauer spürst, sondern auch die objektiven Vorteile eines Lebens ohne Hund wahrnehmen kannst, nämlich größere Unabhängigkeit und mehr unverplante Zeit am Tag. Es ist ja beides Realität.

    Du verrätst deine Hündin dadurch nicht, die Trauer ist ja trotzdem da.

    Nach dem Tod meiner Hündin vor einem Jahr habe ich bewußt Dinge unternommen, für die mir vorher die Zeit oder Möglichkeit gefehlt hat. Ich habe mir eine Jahreskarte für den Zoo gekauft, da kann ich direkt nach der Arbeit hin, wenn ich will. Oder spontan nach der Arbeit ins Museum. Ich habe alte Hobbys wiederaufleben lassen, für die mir mit Hund die Zeit fehlte. Mal für ein Wochendende zu einer Veranstaltung wegfahren.

    Ich bedaure Menschen, die auschließlich auf ihren Hund fixiert sind und ansonsten kein Leben haben. Das ist nicht gut und hat mit Liebe zum Hund auch nichts zu tun.

    Hab kein schlechtes Gewissen, wenn du deinen Urlaub planst und erleichtert bist wegen der jetzt wegfallenden Tierarztkosten.

    Mischt man zwei Rassen, die so verschieden sind wie Berner Sennenhund und Großpudel, ist das Ergebnis nicht unbedingt die Goldene Mitte.

    Es können sämtliche Eigenschaften der Elterntiere auftreten, auch die unerwünschten und extremeren.

    Zu erwarten ist auf jeden Fall, daß die Mischung zwischen langhaarig und dauerwachsendem Lockenhaar extrem schwer zu pflegen sein wird, schwerer als das Fell der beiden Ausgangsrassen. Und das bei einem großen Hund.

    Wenn ich weiß, daß eine Rasse gesundheitlich so schwer angeschlagen ist wie leider der Berner, dann würde ich auch von Mischlingen aus dieser Rasse die Finger lassen.

    Persönlich kenne ich nur zwei Typen von Hunden. Die, die wenig Lust haben und nach entsprechender Motivation zwar mitmachen. Aber bevor sie gestresst/überfordert/was auch immer sind, sich selbst zurücknehmen oder auf eine Pause bestehen. Oder die, die zwar allseits bereit sind, aber man sie vor sich selbst schützen muss.

    Meine Pudelhündin war definitiv die goldene Mitte dazwischen. :smile:

    Stichwort Spielgruppe:

    Es ist zwar nur ein Randthema, aber nach den Erfahrungen mit Cara (Endgewicht 8 -9 Kilo) habe ich mir für einen eventuellen zukünftigen deutlich kleineren Hund fest vorgenommen, eine Gruppe speziell für Kleinhunde zu suchen oder alternativ entsprechende Privatkontakte.

    Die Minis brauchen besonders als Junghunde Spielpartner, mit denen sie auf Augenhöhe interagieren können. Was auch intensive Renn-, Jagd- und Raufspiele einschließt. Das Spiel unter etwa Gleichstarken gehört zur geistigen und körperlichen Entwicklung dazu, und Zwerghunde haben es schwer, im Alltag gleichstarke Spielpartner zu finden.

    Das war nicht als Kritik gemeint, bitte entschuldige, falls es so rüberkam! :no:

    Ich kann mir gut vorstellen, daß du gerade ziemlich neben dir stehst - irgendwie ist es immer viel schlimmer, wenn der Hund was hat als wenn man selbst krank ist. :streichel:

    Temperatur von Bella klingt gut, kein Fieber.

    Tante Google hilft:

    "Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt zwischen 37,5 und 39 Grad Celsius, bei Welpen bei bis zu 39,5 Grad. Ab einer Temperatur von etwa 40 Grad spricht man von Fieber. Steigt die Körpertemperatur über 41 Grad, kann der Zustand für den Hund lebensgefährlich werden."

    Das war das erste, was aufploppte.
    Vielleicht am besten noch mal mit anderen Ergebnissen vergleichen.

    Gute Besserung für Bella! :streichel:

    Was hat er denn für einen Lernerfolg wenn er jedesmal auf den Arm genommen wird?

    Den allerwichtigsten: der Hund lernt, daß er sich 100%ig auf den Schutz seines Menschen verlassen kann.

    Das ist notwendige Basis, von der aus man dann auch Hundebegegnungen trainieren kann. Weil der Hund verinnerlicht hat, daß er das nicht alleine regeln muß. Er kann viel entspannter bleiben, wenn er weiß er bekommt sofort Schutz, wenn er ihn braucht.

    Und Hunde, die nur einen Bruchteil soviel wiegen wie ihre Artgenossen brauchen tatsächlich besonderen Schutz. Stell dir mal vor, dir würden täglich ein Dutzend Riesen begegnen, die soviel wiegen wie Pferde, Nashörner oder Elefanten. Und die wollen dich je nachdem auch gerne mal anfassen, deine Taschen kontrollieren oder dich aus dem Weg schubsen. So etwa stellt sich ein normaler Spaziergang für einen Chihuahua dar.