Beiträge von dagmarjung

    Meine Schäferhündin Nuja aus Teenietagen mußte mich nie anspringen, weil ich mich gleich zu ihr hinuntergebeugt oder hingekniet habe, so daß sie mich auf ihrer Höhe begrüßen konnte. Sie hätte mir am liebsten das ganze Gesicht abgeleckt, wir haben uns dann als Kompromiß auf mein Ohr geeinigt. :smiling_face:

    Vielleicht lohnt es sich für euch, mal in eine ähnliche Richtung denken, wenn dein Mann im Grunde genommen gerne intensiv begrüßt werden möchte und deshalb alle Erziehungsmaßnahmen nur halbherzig durchzieht, die das verhindern.

    Diese Fanfictionsparte hab ich noch nie ausprobiert. Lohnt sich das? Mich würde sowas zu Harry Potter interessieren. Ist da wer am Start und kundig?

    Es lohnt sich schon. Man muß sich aber erst mal reinfinden um die Perlen zu finden - die es definitiv gibt.

    Meine persönlichen Erfahrungswerte:

    Lies die Visitenkarte: eine gut formulierte Kurzbeschreibung sagt schon sehr viel über die Qualität der Geschichte. Sie ist verständlich geschrieben, grammatisch korrekt und ohne Rechtschreibfehler. Und im besten Falle zeigt sie bereits eine orginelle Idee, die sich vom Üblichen abhebt und Lust auf mehr macht.

    Eine gute Autorin versteht es schon hier, mich als Leserin abzuholen.

    Umgekehrt disqualifiziert sich die Masse der schlechten Fanfics regelmäßig schon hier und lässt sich dadurch leicht vermeiden.

    Viele Likes, Kudos oder sonstige Pluspunkte sind als grober Hinweis zu gebrauchen. Man kann in den Archiven normalerweise mit der Suchmaske danach sortieren.

    Dasselbe gilt für Reviews/Kommentare.

    Dabei gilt es zu berücksichtigen, daß neuere Fanfics naturgemäß noch nicht so viele Lorbeeren gesammelt haben können wie ältere. Und daß der Massengeschmack nicht unbedingt dem eigenen entsprechen nuß, ähnlich wie bei Bestsellern.

    Hat man erst mal eine Autorin gefunden, deren Werke einem gefallen, dann hat mal oft den Beginn eines roten Fadens in der Hand, an dem man sich entlang hangeln kann auf der Suche nach mehr. Je nach Archiv kann man schauen, was für Bookmarks oder Empfehlungen diese Autorin gesetzt hat, oder wo sie positiv kommentiert hat. Oder es gibt thematische Sammlungen, in denen die Fanfics dieser Autorin neben anderen enthalten sind, die auch lesenswert sein können.

    Den Aussie würde ich aufgrund eurer Beschreibungen nun doch ausschließen. Ängstlichkeit und Nervosität sind schwierig im Arbeitsalltag.

    Diese Aussagen bezogen sich auf den Mini-Aussie, nicht auf den normal großen Aussie.

    Den Aussie in Normalgröße würde ich aber aus anderen Gründen trotzdem nicht empfehlen als stets freundlichen und nicht allzu anspruchsvollen Begleithund. Denn auch diese Rasse ist noch in recht starkem Maße ein Arbeitshund mit entsprechenden Wesenseigenschaften, mit denen nicht alle Halter zurechtkommen.


    Der Kurzhaarcollie wäre natürlich super passend. Aktuell hab ich noch das Problem, dass mein Partner sie optisch nicht so toll findet

    Es gibt ja auch noch den Langhaarcollie... :smile:

    und andere gemäßigte Hütehundrassen wie den Bearded Collie....

    Ich finde 65 qm und ebenerdig großzügig. Wegen der Wohnungsgröße sehe ich da keine Probleme.

    Gedanken machen würde ich mir eher wegen der Katzen, falls du einen erwachsenen Hund dazugesellen willst.

    Beim Thema Tierschutzhund solltest du im Hinterkopf haben, daß du schon recht spezielle Erwartungen an deinen zukünftigen Hund stellst: Verträglichkeit mit Katzen, sehr gute Anpassungsfähigkeit, gute Nerven, keine Probleme mit Artgenossen, wenig oder gut händelbarer Jagdtrieb - all das setze ich mal voraus, wenn du den Hund mit zum Stall und zu deiner Arbeit mitnehmen willst und ländlich wohnst.

    Es gibt Showlinien bei den Aussies, dazu können andere mehr sagen.

    Was nun gerade Mini-Aussies betrifft, ich kenne eine Handvoll, die sind aber mehrheitlich das Gegenteil von ausgeglichen.

    Ich hatte vor Jahren auch mit einem kleineren, handlichen Hütehund geliebäugelt und mich intensiver mit den Miniaussies befaßt. Bin heute froh, mich stattdessen für eine lange durchgezüchtete Rasse entschieden zu haben, die auch derzeit nicht in Mode ist.

    Auch wenn das von den Mini-Aussie-Züchtern oft abgestritten wird, die kleine Größe in großen Stückzahlen wurde und wird durch die Einkreuzung von Shelties erreicht, und die Kombination von hoher Sensibilität mit Tendenz zur Ängstlichkeit (Sheltie) und Durchsetzungsstärke mit der Tendenz, Probleme nach vorne zu lösen (Aussie) ergibt kein harmonisches, in sich ruhendes Wesen.

    Wenn es um Rassen geht, spricht etwas gegen den (Kurzhaar)Collie einerseits oder den Labrador (oder eventuell Goldie) andererseits, wenn du mit dem Mischling aus beiden Rassen so glücklich warst?

    Bei Hunden aus dem Tierschutz kommt es dann ja sowieso weniger auf die Rasse an als auf das Individuum und darauf, daß du gut beraten wirst.