Beiträge von dagmarjung

    Ich weiß immer noch nicht so recht, wie er seine Beine da drin so unterbringt, daß sie nicht auffallen. Lange Beine versus kürzere Arme ist ja das, was uns von Vierfüßlern unterscheidet, und das ist schwer zu verbergen.

    Unbequem scheint's allerdings zu sein, denn er bewegt sich sehr unbeholfen.

    Die Requisitenbauer haben aber jedenfalls ganze Arbeit geleistet.

    Ich finde es sehr gut, daß du bereit bist, deine bisherigen Ansichten infrage zu stellen und über Neues nachzudenken. :bindafür:

    Der Schritt von "dieser nette Kerl läuft uns nach und scheint uns zu mögen" bis zu "das ist unser Hund und wir sind ab jetzt 100% verantwortlich für alles, was er tut" ist ja ganz schön groß.

    Für euch und auch für den Hund ist das eine enorme Umstellung. Aber es führt halt kein Weg dran vorbei.

    Immerhin, vielleicht ist euch das ein Trost: auch andere Hunde im selben Alter entdecken ihren Jagdtrieb und auch ihren Wachtrieb und stellen ihre Menschen vor dieselben Herausforderungen. Auch Hunde, die seit der Welpenzeit bei ihren Haltern sind. Die Schleppleine ist für viele einjährige Hunde für längere Zeit der tägliche Begleiter.

    dass er ein absolut unterwürfiger Hund anderen gegenüber ist

    und einem Streit meilenweit ausweichen würde, und auch Menschen gegenüber unglaublich

    respektvoll und freundlich auftritt.

    Edit: wenn er nicht so umgänglich und sozial wäre, hätten wir ihn als Reisegefährten auch nicht mitgenommen!

    Gerade wenn er ein Hund von leicht bulligem Aussehen ist, spricht das für ein genetisches Schutz- und Wachhunderbe. Mit einem Jahr ist dein Hund noch jung und junge Hunde verhalten sich tendenziell eher "kindlich" freundlich und unterwürfig. Aber das bleibt nicht so. Mit zunehmender Reife werden viele Hunde, gerade die Wachhundetypen, wesentlich selbstbewußter und grenzen sich und "ihren" Besitz nun deutlich ab. Agression gegen Artgenossen ist dann ein Thema ebenso wie gegen Menschen, wenn sie als Eindringlinge empfunden werden.

    Darauf solltet ihr euch vorbereiten und nicht darauf rechnen, daß euer Hund so umgänglich bleiben wird wie er derzeit noch ist.

    Man kann Schleppleinen ganz einfach und für wenig Geld selber machen, die Materialien, Seil und Karabiner, gibt's in jedem Baumarkt. Dann kannst du einen kleineren Karabiner benutzen und auch das Seil kann leicht sein.

    Ja, genau. Die Verknüpfung: Dummy bringen = tolle Futterbelohnung sollte inzwischen sitzen. Die Belohnung gibt es dann eben von dir aus der Tasche und nicht aus dem Dummy.

    Gerade wenn deine Hündin von Anfang an gerne apportiert, sollte ihr der Übergang nicht schwerfallen.

    Sie apportiert den Beutel zwar, packt ihm dann aber am Zipper und macht ihn selber auf.

    Also sie apportiert den Beutel offensichtlich noch nicht wirklich, sondern sie kommt damit zwar (vermutlich) in deine Nähe, beansprucht ihn dann aber für sich und versucht ihn selbst zu öffnen.

    Echtes Apportieren würde ja die Übergabe an dich einschließen. :smile:

    Dann ist es wirklich angebracht, zum richtigen Dummy zu wechseln, damit die Futterbelohnung erst nach korrekter Abgabe kommt.

    Um das zu üben, gehst du mit der Schwierigkeit am besten erst noch mal ein paar Schritte zurück und gestaltest die ersten Übungen mit dem neuen Dummy kinderleicht, was Entfernung und Schwierigkeit betrifft, bestehst aber auf sauberer Abgabe an dich, also dichtes Herankommen und Abgabe in die Hand.

    Um den Übergang zu erleichtern, kannst du den neuen Dummy mit etwas Futter abreiben, so daß er dem alten geruchlich etwas ähnlich wird. Aber nicht zu intensiv, damit deine Hündin nicht denkt, es wäre Futter drin.