Das war zu Anfang auch mit viel begeistertem Gequietsche und Angrabbeln seitens des Publikums verbunden. Was natürlich verständlich ist, und ich dachte mir auch, für die Sozialisation ist es ja ganz nützlich, solange es im Rahmen bleibt und ich drauf achte, dass es ihm nicht unangenehm oder zu viel wird. Mittlerweile lasse ich aber wenige Kontakte zu. Zum Einen verlängert es die Touren, zum Anderen sind manche Menschen echt aufdringlich. Ehe ich die dann jedes Mal wieder abschütteln muss, lass ich ihn dann lieber gar nicht erst hin. Muss er ja eh lernen.
Aber darüber hinaus habe ich diese kurzen Strecken nie als Problem gesehen,zumal er schon Spaß zu haben scheint.
Da sehe ich schon einen Stressfaktor. Gut, daß du die Kontakte eingeschränkt hast! Das ist oft nur scheinbare Begeisterung von seiten des Hundes, in Wirklichkeit aber Stress verbunden mit Einschleimen bei den unberechenbaren Stärkeren, also eine typische Welpentaktik in Konflikten.
Niemand, wirklich niemand muß deinen Welpen anfassen. Auch schon das Drüberbeugen und Ansprechen wirkt auf kleine Hunde bedrohlich. Zeige deinem Hund deutlich, daß du ihn beschützt und Fremde nicht an ihn heranläßt. ZB indem du ihn schon vorsorglich auf die abgewandte Seite nimmst und ihn dadurch abschirmst.
Für die Sozialisierung sind wenige, aber positive Kontakte zu deinen Freunden, Bekannten und Familie völlig ausreichend. Fremde Leute, die "Wie süß!" flöten und angrabbeln wollen bringen dafür gar nichts.