Beiträge von dagmarjung

    Ja, der Plan ist es, die Typen hart und fähig zu überleben zu wirken, es macht sie aber einfach nur unsympathisch. Das ständige Gezanke - bei dem fast jeder Satz irgendeinen rassistischen oder homophoben Spruch enthält - ist fast unerträglich.

    Ernst gemeinte Frage: ist das dann überhaupt noch so richtig Horror, wenn man die Protagonisten so unsympathisch findet? Ich zumindest kann recht gelassen zuschauen, wenn es einen Bösewicht erwischt (Instant Karma! :D ), während ich um sympathische Charaktere weitaus mehr bange.

    Du hast eine Beziehung zum Hund aufgebaut, das geht gerade bei einem Welpen schnell. Da liegt es natürlich gefühlsmäßig nahe, das Angebot der Eltern anzunehmen, um den Hund nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

    Arbeitstechnisch wird es dir aber nicht möglich sein, deinen Eltern den Hund in näherer Zukunft wieder abzunehmen. Daher denke ich, daß eine Rückgabe an die Züchterin dem Hund eine wesentlich bessere Chance bietet.

    Ich möchte deine Freundin auf gar keinen Fall verurteilen! Sie ist weder die erste noch die letzte Neuhundehalterin, die sich dann doch überfordert fühlt!

    Manches kann man sich vorher nicht so recht vorstellen und die Wirklichkeit fühlt sich dann ganz anders an als gedacht. Daraus die Konsequenz zu ziehen und den Hund schnell abzugeben ist besser, als sich mit schlechtem Gewissen weiterzuquälen. Das geht allzuleicht auf Kosten des Hundes. Zumal wenn es nachher dann doch auf eine Abgabe hinausläuft. Je jünger der Hund, umso besser sind aber seine Chancen in der Vermittlung.

    Da du zunächst positiv auf den Vorschlag einer Begrenzung reagiert hast und im nächsten Satz das Schlafzimmer mit der Tür erwähnt hast, plus der Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Wassernapfes im Schlafzimmer, was folgert die unvoreingenommene Leserin daraus? - Richtig, daß du die Schlafzimmertür auch mal schließt.

    Und damit bin ich hier raus.

    Hier auch eine Stimme, den Hund an die Züchterin zurück zu geben!

    Dort kennt er alles, und kann von dort aus in Ruhe wieder vermittelt werden.

    Was deine Eltern betrifft: es ist sehr freundlich von ihnen, daß sie sich anbieten, euren Hund noch zusätzlich zu ihren eigenen aufzunehmen. Aber sie haben sich diesen Hund ja nicht gewünscht, er wäre dann nur ein zusätzlicher Hund, der halt irgendwie mitläuft.

    Gerade bei Züchtern sammeln sich naturgemäß ohnehin mit der Zeit immer so einige Hunde an, aktive Zuchthunde, Junghunde für die zukünftige Zucht und natürlich die Zuchtrentner. Jeder einzelne Hund braucht aber Aufmerksamkeit, Zeit und natürlich Geld.

    Dazu kommt das innerfamiliäre Konfliktpotenzial zwischen deiner Freundin und deinen Eltern.

    Ein so junger, gut aufgezogener Lagotto ohne Baustellen findet ohne weiteres seine eigene neue Familie, in der die Aufmerksamkeit ganz ihm gehört. Mit fünfeinhalb Monaten ist er wirklich zu jung fürs Gnadenbrot im Rudel, schließlich liegt noch sein ganzes aktives Leben vor ihm.

    Ich würde daher einen wirklichen Trennungsstrich ziehen und den Hund ganz weg geben, nämlich zurück zur Züchterin.

    Die Sache ist, dass ich ja weiß, dass mein Hund nicht weint weil es ihr schlecht geht

    Es ist klar, daß du deinen Hund weder vernachlässigst noch mißhandelst. Niemand hier unterstellt dir das.

    Wenn deine Hündin aber dauerwinselt und jault, dann zeigt das an, daß sie sich in diesem Moment schlecht fühlt. Auch wenn es ihr aus deiner Sicht an nichts fehlt. Sie tut das nicht, um dich zu ärgern, sondern drückt lediglich ihre Befindlichkeit aus.

    Mir ist klar, daß du unter großem Druck stehst, besonders im Hinblick auf die Geduld deiner Nachbarn. Aber deine Hündin kann nichts dafür und wenn du Druck und Stress - auch unterbewußt - an sie weitergibst, kommst du einer Lösung nicht näher.

    Ich habe es mit weniger probiert und mit länger zuhause bleiben, hat genau dasselbe Theater gemacht. Bin mal nur gebummelt und hab sie 2-3x ihr Geschäft machen lassen komplett ohne Programm, aber scheint ihr keinen Unterschied zu machen.

    Damit das Wirkung zeigen kann, mußt du es weitaus länger durchhalten als nur ein, zwei Tage. Derzeit ist sie ja morgens Action gewohnt und sie kann nicht verstehen, warum plötzlich die Bespaßung wegfällt. Klar ist das erstmal frustig. Es ist trotzdem sinnvoll, das durchzuhalten, bis die Hündin sich daran gewöhnt, daß Morgenspaziergänge immer ruhig und ohne Aufregung verlaufen.

    Was mir aber auffällt, dass das Gejaule komplett ausbleibt, wenn sie morgens beim spazieren gehen mit einem anderen Hund spielt. Dies passiert aber sehr selten, weil um 4-5 Uhr morgens kaum jemand hier so abseits im Dorf mit seinem Hund laufen geht. Noch dazu sind die meisten hier total unfreundlich und nehmen den Hund lieber 10m gefühlt in den Graben, anstatt eventuell zu grüßen und zum beschnuppern mal laufen zu lassen. Finde sowas immer sehr mühsam weil man den Hunden damit auch keinen Gefallen tut.

    Tja.

    Andere Hundehalter haben vermutlich ihre Gründe, wenn sie Hundekontakt nicht zulassen wollen. Vielen Hunden tut man durchaus einen Gefallen damit, wenn man ihnen andere Hunde weiträumig vom Hals hält. Mit Unfreundlichkeit dem anderen Hundehalter gegenüber hat das nichts zu tun.

    Wenn du schon gute Erfahrungen mit einzelnen Hunden und deren Haltern gemacht hast und die Hunde gerne mal eine Spielrunde zusammen drehen, dann könntest du ja diese Halter mal gezielt ansprechen, um sich zu verabreden.

    Aber grundsätzlich sind fremde Hundehalter nicht moralisch dazu verpflichtet, ihre Hunde für die Auslastung deiner Hündin zur Verfügung zu stellen.

    Cara wog 9 Kilo und ich habe sie sogar im Lenkerkorb transportiert.

    Körbe für den Gepäckträger können größer und auch länger sein als die kleinen für den Lenker und sie werden immer fest montiert. Da lag für mich das Problem, weil meine Fahrradtaschen dann gar nicht oder schlecht druntergepaßt hätten. Wenn du aber keine Fahrradtaschen verwendest, sollte nichts gegen einen Korb für den Gepäckträger sprechen.

    Ein Anhänger hat ein Eigengewicht und das Fahren damit belastet die Knie. Außerdem ist die Mitfahrt in Öffis umständlicher.