Beiträge von dagmarjung

    Meine Kleinpudelhündin Cara war in meinen Augen der ideal passende Hund für ganz ähnliche Lebensumstände und Umgebung.

    Ich habe sie als Welpe mit 8,5 Wochen von der Züchterin geholt und sie ist gut in ihr Großstadtleben hineingewachsen. Ich habe keine Auto, aber auch mit dem Fahrrad + Fahrradkorb lassen sich etwas entferntere Auslaufmöglichkeiten gut erreichen.

    Wenn man mit seinem Hund unterwegs ist und sich mit anderen Hundehaltern austauscht, dann erfährt man nach und nach auch die "Geheimtips" im eigenen Wohnumfeld, wo man mit Hund gut unterwegs sein kann und wo es nicht so überlaufen ist.

    Daß ihr euch nicht auf eine einzige Größe festgelegt habt, erweitert eure Möglichkeiten. Haltet es mit der Farbe genau so, eventuell auch mit dem Geschlecht, und dann sollte eurem Wunsch nichts entgegenstehen.

    Laßt euch nicht bange machen von "nur mit Haus und Garten, dazu reich, jung, aber nicht berufstätig". ;)

    Ich bin berufstätig und Single und lebe wie ihr in der Etagenwohnung und habe meinen Pudel auch bekommen.

    Ich kenne sogar einen Züchter, allerdings von Großpudeln, der seine Hunde aus Prinzip nicht an "HausmitGarten" verkauft - weil die Leute seiner Meinung nach dann faul werden und mit dem Hund nicht mehr ausreichend spazierengehen.

    Das sind halt jeweils perönliche Ansichten, die je nach ZüchterIn total unterschiedlich sein können.

    Wie gefragt kleine Pudel im Moment sind, weiß ich nicht. Als ich Cara vor 16+ Jahren geholt habe, waren Zwerge begehrt, Kleinpudel aber deutlich weniger gesucht. Auch bei den Farben gibt es beliebte und weniger beliebte.

    Pudel sind aktive und intelligente Hunde, die auch gerne geistig gefordert werden möchten und sehr gerne mit ihren Menschen arbeiten. Für Hundesport jeglicher Art oder ähnliche anspruchsvolle Betätigung sind sie leicht zu begeistern. Nasenarbeit, Dummytraining, Obedience, Tricks, Dogdancing und zuletzt Besuchshund im Altenheim (bei den Maltesern), all das habe ich mit Cara über die Jahre gemacht. Teils nur für uns im Wohnzimmer, teils wettkampfmäßig bzw im aktiven Einsatz.

    Ich wünsche euch viel Glück bei der Züchter- und Welpensuche! :smile:

    ich glaube die Förster sollen das jetzt machen.

    Und dafür hat man nun 8 Semester lang Forstwissenschaften studiert ... :roll:


    Die Regionalpolitiker sagen dazu, daß die Touristen sich benehmen würden und den Hundekot immer wegräumen, im Gegensatz zu den Einheimischen.

    Ja nee, is klar...

    Naja, die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Wollen diese Leute eigentlich nicht wiedergewählt werden? Oder kommt das mehr aus der Ecke der (nicht gewählten) Verwaltungsbeamten?

    Die Lady sucht mediale Aufmerksamkeit und versucht diese über ihre Auftritte mit den Hunden zu erlangen. Kann man gut finden, muss man aber nicht.

    Dasselbe trifft auch auf Bokr 100 % zu.

    Wer nun dagegen hält, daß sie sie das nur tut, um ihre Arbeit mit den Hunden zu ermöglichen, dem muß ich entgegen halten: Es geht offenbar auch anders, jedenfalls machen die Leute von SinL bessere Arbeit, dabei aber wesentlich geräuschloser.

    Um die Verhältnisse bei den Hellhounds zu beurteilen, muß man nicht selbst auf dem Hof gewesen sein. In den ungezählten Dokumentationen und Reportagen der letzten Jahre sind die Zustände sowie der Umgang mit Hunden und Mitmenschen ja zu sehen. Und das sind alles Bilder, die ausdrücklich von Bokr so gewollt sind. Also eher die Paradestücke als die Schmuddelecken.

    Die Kommunikation zwischen Züchterin und Käuferin lief hier ganz sicher nicht optimal.

    Die Käuferin hat nach eigener Aussage zwar ausdrücklich nach möglichen Fehlern gefragt, aber das Thema Ausstellungen kam gar nicht zur Sprache. Nur das Thema Zucht wurde besprochen, und hier war klar, daß die TE nicht vorhatte, mit dem Hund zu züchten.

    Ich habe auch nach Fehlstellungen oder Fehlern am Gebiss oder Rute gefragt. Das wurde ausdrücklich verneint

    allerdings hat sie uns nur danach gefragt ob wir züchten wollten, nicht aber nach Ausstellungen.

    Das wir nicht züchten haben wir im Vertrag fest gehalten.

    Cara, die von Welpe an ein nervenstarker Hund war, wurde im hohen Alter auch sensibler und ängstlicher. Augen und Ohren ließen nach, und eventuell spielten auch andere Alters wie Schmerzem durch Arthrose hinein.

    Ich würde den Hund beim TA nochmal gründlich untersuchen lassen, Augen, Ohren, aber auch auf Schmerzproblematiken oder sonstige Probleme hin. Im Verlauf von 2 Jahren kann sich da bei einem Hund allerhand verändern, sie leben nun mal schneller als wir.

    Unabhängig vom Rassedurchschnitt altert jeder Hund nach seiner eigenen inneren Uhr. Ich habe es auch nicht so recht wahrhaben wollen, daß Cara mit 13 eine Hundegreisin war und nicht nur einfach alt, aber es war so.

    Wenn du eine superleichte Schleppleine für deinen Zwerg brauchst, findest du im Baumarkt leichte Polyesterseile in verschiedenen Stärken vom Meter. Daraus und mit einem leichten Karabinerhaken kann man sich einfach eine Schlepp selber bauen.

    Die im Tierhandel erhältlichen sind immer zu schwer für Zwerghunde.

    Wie gesagt: Mir ist Schleppleine generell zu gefährlich

    Man kann gar nicht genug betonen, wie gefährlich eine Schleppleine beim Rennen und Spielen mit anderen Hunden werden kann. Besonders für diese, für den eigenen ist es eher die mögliche Reaktion auf einen vermeintlichen Angriff wie gerade geschildert.

    Im Jagdspiel kann sich die Leine blitzschnell um ein Bein des Verfolgerhundes schlingen und dieser stürzt und wird mitgerissen. Brüche und andere üble Verletzungen können die Folge sein. Es gibt kein Argument dafür, dieses hohe Risiko in Kauf zu nehmen.

    Fürs Spielen deshalb immer: Schleppleine ab oder wenn das nicht geht, muß man eben aufs Spielenlassen verzichten.

    Pudel wurden über viele, viele Generationen hinweg immer kupiert. Nachdem das Kupierverbot in Kraft trat, kam alles zum Vorschein, was genetisch vorhanden war, früher aber immer unsichtbar blieb.

    Seither wird eine bestimmte Rutenform und -haltung - das Ganze natürlich ohne Knick - in der Zucht bevorzugt, aber Pudel mit Rutenfehlern der einen oder anderen Art sind heutzutage nun nicht so wunderselten, daß eine Züchterin vor Erstaunen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen müsste.

    "Bei mir nie!" - da mußte ich schon lachen.

    Das Risiko, daß da noch mehr Probleme im Rücken und Hals dranhängen, ist aber meiner Meinung so gering, daß ich es mir schon sehr gut überlegen würde, ob ich dem jungen Hund deshalb eine Narkose zumuten würde. Pudel sind ja keine französischen Bulldoggen.

    Selbst wenn du mit sehr viel Arbeit und Geduld deinen Hund dazu bringen kannst, in deiner Gegenwart und unter deiner direkten Aufsicht die Katzen zu tolerieren, hast du noch lange nicht gewonnen. Auch wenn er sich scheinbar völlig daran gewöhnt hat und den Katzen keine Beachtung mehr zu schenken scheint. Denn sobald du den Rücken kehrst oder nicht anwesend bist, gibst du in Hundeaugen deinen Anspruch auf die (Beute) Katzen auf, und der Hund hat dann quasi "legal" freie Hand - nach allgemeiner Hundeetikette.

    Dasselbe Prinzip hat man ja auch bei der oft gestellten Fage, wie man Hunden klarmachen kann, daß Bett oder Sofa auch dann tabu sind, wenn keiner draufsitzt oder hinschaut. Das ist extrem schwer bis unmöglich zu vermitteln.

    Falls du dir also das Endziel gesetzt haben solltest, daß Hund und Katzen sich irgendwann auch ohne Aufsicht vertragen, das sehe ich bei euch nicht als realistisch an.