Beiträge von dagmarjung

    Das Haarkleid von Pudeln kann sehr unterschiedlich ausfallen. Von weich und wattig bis zu dichter und eher straffer Merinowolle.

    Zum Pflegen, Kämmen und Frisieren ist natürlich eine eher straffe Haarqualität vorteilhaft, damit ist der Hund auch besser gegen Nässe geschützt. Weich und wattig verfilzt sehr schnell und muß viel öfter gebürstet werden.

    Cara hatte eher straffe Locken und kommt daher für den Preis fürs weichste Fell nicht infrage. :smile:

    Als verblüffend weich empfand ich die Cavalier King Charles Hündinnen einer Freundin. Von mir bekommen sie die Siergerschleife für das weichste Fell!

    Auch bestimmte Partien bei meiner deutschen Schäferhündin, die Ohren und die Kehle, waren außerordentlich streichelfreundlich. :herzen1:

    Falls es das gibt, geht zu Veranstaltungen des Rasseklubs wie Spaziergänge und sonstige Treffen. Wenn man mehrere Hunde einer Rasse beobachten kann, mit verschiedenem Erziehungsstand, dann sieht man schon einiges, was typisch für das Wesen dieser Hunde ist und man bekommt ein besseres Bild. Und man kann Gespräche nicht nur mit Züchtern führen, sondern mit "normalen" Hundehaltern.

    Ich bin keine Kennerin, interessiere mich aber seit langem für die Rasse, die als hübscher, aktiver Begleithund in knapp mittlerer Größe auch auf meiner Liste stand.

    Ich hatte das Glück, wenigstens einen Rüden und zwei Hündinnen etwas näher kennenzulernen, sei es im Hundesport (Obedience) oder im Park.

    Der Rüde war toll im Hundesport, kooperativ, leistungsbereit und aufmerksam.

    Manko: die ausgeprägte Artgenossenagressivität besonders gegenüber Rüden. Aber nicht wegen dicken Eiern, sondern weil er sehr schnell von anderen Hunden genervt war, also tendenziell unsicher.

    Wir nahmen gemeinsam an einem Wochenendseminar Obedience teil. Für alle anderen Hunde war es kein Problem, im Kreis neben ihren Hundeführerinnen angeleint dabei zu sein während die Seminarleiterin etwas erklärte, natürlich ohne direkten Kontakt. Der Kooiker mußte als einziger stets mit größerem Abstand weggesperrt werden.

    Während man das vielleicht bei Gebrauchs- und Schutzhundrassen erwarten kann, ist es bei Begleithunderassen, besonders solchen, die ursprünglich Jagdhunde waren doch recht untypisch und erschwert den Alltag.

    Die Besitzerin ließ den Rüden ankören. Ich wußte, daß sie sein Wesen nicht optimal fand und fragte daher nach. Sie sagte, die Rüden dieser Rasse wären durch die Bank so. Für sich selbst wählte sie dann als Zweithund eine andere Rasse mit ausgeglichenerem Wesen.

    Die beiden Hündinnen waren ebenfalls, wenn auch weniger ausgeprägt, im Umgang mit anderen, vor allem gleichgeschlechtlichen Hunden mit Vorsicht zu genießen. Sie wurden nicht sportlich geführt.

    das sehr oft unsichere Wesen hingegen schon. Sensibler Hund ok, aber ich wollte schon etwas Nervenstärke haben, und nicht einen Hund, der sehr leicht zum Angstbeisser wird.

    Es ist nun mal eine Rasse, die durch ein genetisches Nadelöhr ging und daher heute sehr ingezüchtet ist. Und das bringt auch im Wesen Probleme mit sich.

    20 Stunden Ruhezeit braucht ein Welpein dem Alter nicht. 16 bis 17 Stunden Schlaf und Dösen am Tag, das kommt eher hin. Mach dir deshalb also keinen Stress.

    Wie @Najira schon schrieb, darfst du dich mit deinem jungen Hund auch länger am Stück draußen aufhalten, dabei aber nicht groß Strecke machen, sondern lieber in Ruhe ein Stückchen Umwelt erkunden. Vorzugsweise im Freilauf, sonst an einer Schleppleine

    Wenn du ein oder zweimal am Tag länger mit ihm draußen bist, sollte er dadurch auch drinnen besser zur Ruhe kommen.

    Yelly, kannst du bitte den Colliethread verlinken? Ich suche gerade danach, kann ihn aber nicht finden.

    Ich kenne Collies aus dem Hundesportverein und aus der näheren Bekanntschaft als sehr "vernünftige" Hunde, zurückhaltend aber entspannt im Umgang mit Menschen und ebenso mit anderen Hunden.

    zB corrier und Sunti können dir ewas zu Collies erzählen, es gibt noch diverse andere ColliehalterInnen hier, auch von Kurzhaarcollies.