Beiträge von dagmarjung

    Oh Mannomann. Die Webseite ist mal wieder eine wahre Fundgrube der fantastischen Literatur.

    Alle unsere Welpen haben eine Ahnentafel vom Europäischen Zuchtverband oder ICC ohne Zuchtrecht, das heißt mit einem Zuchtverbot, Warum ? Das kann ich Ihnen gern Telefonisch genauer erklären, aber ich möchte das unsere Welpen in ersten Linie Familien Mitglieder sind.

    Was sie bei einem Züchter selbstverständlich nicht wären, außer beim Schreiber obiger Zeilen, der einzigen rühmlichen Ausnahme weit und breit! Immerhin gibt er oder sie weiter unten im Text doch noch weiteres preis:

    Unsere Welpen gibt es nicht wo anders sondern nur bei uns, daher gibt es keine Nachkommen aus unserer Zucht die bei anderen Züchtern in der Zucht eingesetzt werden. So schützen wir uns, dass unsere Welpen später in Zwingeranlagen etc. Welpen zur Welt bringen müssen. Unser Herz würde daran zerbrechen und aus diesem Grund werden alle unsere Welpen mit Zuchtverbot vermittelt! Unser Ziel ist es gesunde, wesensfeste Labradore für liebe Familien in die Welt zu setzen und nicht dass unsere Welpen später wahllos vermehrt werden, unter Bedingungen die wir nicht akzeptieren können.

    Großartig! :applaus:

    Mir kommen die Tränen der Rührung ob soviel Verantwortungsbewustsein für das künftige Wohl und Wehe der Welpen. Psst, liebe Züchter: ich bin völlig eurer Meinung, daß eure trägen Molosser nicht weiter vermehrt werden sollten, schon gar nicht unter der Rassebezeichnung Labrador Retriever. Trotzdem verrate ich euch ein wohlgehütetes Geheimnis: es gibt noch ganz, ganz viele Züchter außer euch, die ihre Hunde als Familienhunde in Haus und Garten und nicht im Zwinger halten.

    - Aber jetzt kommt‘s: kehrtumschwenktmarsch:

    Dennoch haben wir wenige Nachkommen in der Zucht von uns. Haben Sie Interesse, dann Sprechen Sie uns Tel darauf an. Unser Verkaufspreis ist für einen Familenhund für einen Hund der später in die Zucht soll was auch ein Wurf heist oder einen Decksprung Zucht ist Zucht müssen Sie mit zusätzlichen ca 900-1.800 EURO Kaufpreis je nach Abstammung mehr also zum Familienpreis obendrauf rechnen !

    Na bitte. Für nur 1800 Euro mehr ist das züchterische Gewissen wieder beruhigt. :hugging_face:

    Wird ein Hund ohne unsere Zustimmung in der Zucht Eingesetzt hier gelten auch Hobby Würfe dazu haben wir das recht den Hund Incl. den Welpen zu uns zu holen. Dies unterzeichnet jeder Käufer , da wir nicht wollen das mit unsere Hunden nachher Schindluder Getrieben wird oder jemand Züchtet ohne Ahnung.

    Das Recht habt ihr zwar nicht, aber egal.

    Manachmal haben wir auch selber nur einen Wurf mit einen Hund und nehmen Ihn wegen sehr schlechten Geburtsschwierigkeiten dann aus der Zucht nach einen Wurf davon sollte man die mas einen Hund späte in der Zucht einsetzen da dies vererblich ist und die Kinder dann die gleichen Probleme hat wie die Mama und wenn man das dann schon davor weiss darf man den Hund nicht in die Zucht einsetzen ,das wäre viel zu Riskant und so was geht nicht immer gut aus.

    Wenn ich mir eure stark verfetteten Hündinnen so anschaue, überrascht es mich nicht, daß sie zu Geburtsproblemen neigen. Soviel zum "Züchten ohne Ahnung".

    PS: Gibt es eigentlich auch gute Geburtsschwierigkeiten oder nur schlechte? :denker:


    Und zwar "Stammbaum ja würde ich aber aufstempeln mit Zuchtverbot"

    Hat das im Endeffekt irgendeine rechtliche Bedeutung?

    Nein.

    Sie weiß ja nicht mal, daß Großpudel und Standardpudel dasselbe sind. :roll:

    Da sie die Hunde nicht selbst gezüchtet, sondern gekauft hat. hat sie schon mal dreimal nichts in der Ahnentafel herumzuschmieren. Aber das tut ohnehin nichts zur Sache, weil diese Ahnentafeln mit Sicherheit von keinem seriösen Zuchtverein stammen sondern von ebenso windigen Vermehern wie ihr.

    Auch vom Schädel/Gebäude her reichlich molossoid, dazu noch übergewichtig.
    Gegen Ende des Anzeigentextes verwandelt sich die "Traumhündin" dann erstaunlicherweise in einen Rüden namens Junior, ehe ganz am Schluß wieder die Rückverwandlung in eine Hündin stattfindet. Vielleicht ist das Tier ja genderfluent? :denker:

    Ein solches Alleinstellungsmerkmal rechtfertigt unbedingt den stattlichen Preis für die, man darf es schon annehmen, gesundheitliche Großbaustelle, die mit 4 Jahren schon "faul", also stark bewegungseingeschränkt ist.

    Aussies sind wie hier schon mehrfach gesagt, nicht unbedingt als Allround-Familienhunde geeignet. Warum, zeigt zB ein Blick auf Rasse-Notvermittlungsseiten, da werden immer und immer wieder Aussies angeboten, die den Erwartungen an einen netten, unkompliziert mitlaufenden Familienhund eben nicht entsprochen haben.

    Beim Mini-Aussie kommen noch zwei weitere Punkte erschwerend hinzu: Der Aussie ist an sich ein mittelgroßer Hund. Will man innerhalb der Rasse besonders kleine Hunde züchten, kommen folglich überhaupt nur wenige Hunde infrage, und dann kann man in punkto Wesen und Gesundheit nicht wählerisch sein - Hauptsache klein.

    Dazu kommt noch, daß die Zucht auf die gut verkäufliche kleine Größe wesentlich beschleunigt werden kann, wenn man echte Kleinhunde einkreuzt- und dafür bietet sich der äußerlich recht ähnliche Sheltie an. Äußerlich ähnlich, aber keineswegs vom Wesen her.

    Die Kombination aus dem hochsensiblen, leicht zur Ängstlichkeit neigenden Wesen der Shelties mit der Tendenz der Aussies, im Konfliktfall mit den Zähnen nach vorne zu gehen, sorgt nicht selten für reizempfindliche Hunde mit einem schwierigen Charakter, der alles andere als ausgeglichen ist - also so ziemlich das Gegenteil von unaufgeregt.

    Es wundert mich daher nicht, daß die Rasse als "etwas schwierig" geschildert wird. Ein bißchen Hundeschule mehr oder weniger ändert nichts am Grundcharakter.

    Die Sheltie-Einkreuzung wird von Miniaussiezüchtern regelmäßig abgestritten, ist aber schon äußerlich bei vielen MAs überdeutlich.

    Ich habe auch Zweifel, ob ein Sheltie für euch das richtige wäre, denn zu einem überdrehten und lauten Kind paßt ein seelisch etwas robusterer Hund bestimmt besser.

    Was die Auswahl nach Äußerlichkeiten betrifft: Eure ältere Tochter ist 13, sie wird also vermutlich in einigen Jahren für Ausbildung oder Studium das Haus verlassen, während der Hund bleiben wird, da er ja euer Familienhund sein soll.

    Luna sucht anscheinend drinnen nicht nur nicht nach Führung, sondern sie bestimmt selber die Regeln. Das wiederspricht sich auch gar nicht mit ihrer Unsicherheit draußen, wenn sie draußen wegen ihrer Unsicherheit mehr Anlehnung bei dir sucht. Drinnen fühlt sie sich sicher und hat es nicht nötig.

    Zum Umgang mit einem bissigen Hund kann ein Forum wie dieses nur Hinweise und Ideen geben, zum Beispiel zu möglichen Ursachen der Probleme, alles andere wäre leichtsinnig. Einfach mal ausprobieren könnte schließlich böse enden.

    Für konkrete Trainingstips würde ich daher mich nur an eine Fachperson wenden, die dich und Luna live sieht. Es hängt dabei so viel von Lunas und deiner Persönlichkeit und von eurem Umgang miteinander ab, was man hier aus der Ferne überhaupt nicht beurteilen kann.

    Mit welcher Hundetrainerin (Männer sind mitgemeint) hast du denn bisher schon erfolgreich zusammengearbeitet? Hast du dich überhaupt schon einmal mit jemandem in deiner Wohnung getroffen oder seid ihr immer nur draußen unterwegs gewesen? Hat dir schon einmal jemand erfolgreich bei Themen wie Ressourcenverteidigung oder Zecken entfernen weitergeholfen? Oder lief die Beratung im wesentlichen auf Gewährenlassen und dich selbst in Sicherheit bringen hinaus?

    Eine gute Beratung bei einer Hundetrainerin heißt nicht, daß du viele Stunden nehmen mußt. Wenn dir die Probleme und ihre Ursachen bewußt sind und du klare Handlungsanweisungen bekommst, die du auch umsetzen kannst und hinter denen du 100% stehst, ist das nicht erforderlich.

    Beim Arzt verstecken Tiere oft ihre Beschwerden und reißen sich quasi zusammen. Natürlich kann ein Video da hilfreich sein. Aber gründlich untersucht werden muß auch ohne Video.

    Wenn du sagst, der TA hat den Hund nicht untersucht, meinst du vermutlich nur weitergehende Untersuchungen wie Röntgen, oder?

    Irgendwas muß er ja untersucgt haben, wenn ihm der Hund vorgestellt wurde.

    Hat er ihn damals eigentlich vortraben lassen? Ich frage, weil es mich wundert, daß gar keine Lahmheit bemerkt wurde. Lahmheit ist allerdings nicht immer ganz einfach zu erkennen, deswegen würde mich interessieren, ob das euer Eindruck war oder ob der TA sich das Gangbild angeschaut hat.

    Daran dachte ich anfangs auch, aber wenn man sich das Video noch mal und in langsamer Geschwindigkeit anschaut, sieht man, daß er mit dem Maul immer der linken Pfote folgt, sie auch wiederholt beleckt. Nur bei jedem Beller streckt er den Kopf mehr nach vorne, kehrt aber dann mit der Nase wieder zur Pfote zurück.

    Da ist eindeutig etwas nicht in Ordnung und ein Tierarztbesuch mit wirklich eingehender Untersuchung mehr als überfällig.