Für mich ist die große Frage immer die nach der Lebensqualität. Womit ich nicht nur ein teilnahmlsoses Dahindämmern meine sondern: ist noch so etwas wie Lebensfreude spürbar?
Manchmal hilft ja ein Pro und Contra Liste, um sich selbst ein besseres Bild zu machen.
Woran hat die Hündin noch Freude, und wieviel Zeit am Tag nehmen diese Dinge oder Aktivitäten ein?
Worunter leidet sie (Angst, Stress, Schmerzen?) und wieviel Zeit am Tage nimmt das in Anspruch?
Meine persönliches Credo ist: wenn eine realistische Aussicht auf Besserung besteht, mute ich einem Tier, auch einem alten, durchaus Leiden zu, in der begründeten Aussicht auf Licht am Ende des Tunnels.
Bei einem Tier in der absehbar allerletzten Lebensphase frage ich mich dagegen, was hat das Tier wirklich von der Verlängerung des augenblicklichen Zustands?