Die Zeitspanne 20 Minuten bis 2 Stunden bezogen sich auf einen einzelnen Spaziergang. In der Regel sind wir 3 oder 4 Mal täglich draußen. An manchen Tagen in der Summe nur eine Stunde, an anderen 3-4 Stunden (bei Hundetraining, großen Spaziergang, Restaurantbesuche etc.). Ich mach die Länge der Gassigänge immer vom Vortags-Programm abhängig und achte auf Ruhetage, da er in der Stadt einfach immer viel Input hat.
Ansonsten ist bei Amigo der Stress sehr einfach zu erkennen: Er bellt, laut und ausdauernd. Wahlweise wirft er sich im Gras auf den Rücken und will nicht mehr weitergehen. Darauf reagiere ich unterschiedlich: Wenn es geht, bleiben wir etwas sitzen und Amigo darf sich ausruhen. Wenn der Platz dazu ungünstig ist und ich hab was zum Kauen dabei, lass ich ihn z.B. etwas Rinderdörrfleisch kauen, das ich in der Hand halte. Kauen beruhigt Amigo super. Streicheln hilft bei Amigo auch gut, ihn runterzufahren - und dann seh ich zu, dass ich auf direktem Wege heimkomme.
Wenn es Amigo zuviel ist, merkt man das wirklich schnell. Ist nicht so, dass er dann auch heim will - nö, rumsitzen und glotzen könnte der den lieben langen Tag 
Für Amigo könnte ich es so zusammenfassen: Sein Stressgrad hängt direkt mit seiner Müdigkeit zusammen - und dann ist es völlig egal, wo wir sind. Ob in der Stadt, in der Natur, bei Freunden ... "nach müd folgt blöd" hab ich hier mal gelesen, auf Amigo trifft das voll und ganz zu.
Wenn Du noch mehr wissen willst, gerne.