Beiträge von Getier

    Mir kommt kein Welpe mehr über 10, maximal und im äußersten Fall 12 Wochen ins Haus. Und da ist es mir egal, um was für eine Rasse es sich handelt!

    So toll kann die Prägung im Wurf gar nicht sein, wie ich sie für MEINEN ALLTAG beim Welpen selbst 'durchführen' könnte. Der muss nämlich später nicht lustig im Garten von seinem Züchter rumspielen, sondern bei mir leben.

    Aber es gibt eben auch die Leute, die damit dann doch nicht klar kommen ...

    Joa. Wenn man danach geht, dürfte man nur noch treudoofe, ständig schwanzwedelnde Kindsköpfe züchten, die ausser "nett sein" nix mehr können.

    Du wirst immer Jemanden finden, der verantwortungslos mit seinem Tier und seiner Umwelt umgeht.
    Vor ein Auto rennen sicher mehr Tutnixe, als pöse Maliwelpen...

    Nun ja, man zielt ja nicht auf unverträgliche Hunde ab, sondern auf starke/triebige/durchsetzungsfähige Hunde. Und bei solchen Hunden knallt es eben eher und heftiger.

    Das muss später aber überhaupt kein Problem mehr sein.

    Zumal es in nahezu jedem Wurf stärkere und weniger starke Welpen gibt. Das ist ein schlechtes Argument. ;-)

    Das bedeutet für mich, dass solche Hunde nicht gezüchtet werden sollten. Wenn gesagt wird, "ist normal bei der Rasse, dass sich die jungen Welpen schwer verletzen", geht bei mir halt das Licht aus. Würde stark drauf selektieren, dass nur sozialverträgliche/sanftere Hunde in die Zucht gehen, damit es NICHT mehr normal ist.

    Dachte ich mir nämlich.

    Mit welcher Begründung?

    Warum will man so was? Bzw will man so was wirklich und fühlt sich geil, wenn der eigene Welpe schon auf andere drauf geht kaum dass er die Augen auf hat? Oder ist das eine "Begleiterscheinung", die man in Kauf nimmt?

    Ja, es fühlt sich wirklich großartig an, von aller Welt als unfähig, gewalttätig, überfürsorglich, ahnungslos,... bitte ein beliebiges negatives Wort einsetzen ... angesehen zu werden!

    Ehrlich, solche Aussagen sind doch daneben. Man weiß darum, ja und man nimmt es in Kauf, aber man will sowas doch nicht unbedingt. Gut, Idioten die sich daran hochziehen gibt es sicher auch, aber die Regel ist das nicht.

    Jede positive, gewünschte Eigenschaft bringt eben auch einen Nachteil. Man kann nicht nur Sonne haben, der Schatten gehört dazu!

    Trifft übrigens nicht nur auf die Gebrauchshunde zu, sondern gern auch auf die Hardcore-Fraktion der Terrier.

    Ich schreibe später mehr dazu, aber ja - das gibt es und sooo mega selten ist es wohl auch nicht.

    Meine Hündin war/ist genauso bei mir eingezogen und es hat allein mehrere Wochen gedauert, bis mein anderer Hund sich wieder normal und frei im Haushalt bewegen konnte, ohne dass sie ausgeflippt ist.

    Allerdings weiß ich nicht, wie sie aufgewachsen ist, habe ihre Eltern nie kennengelernt und sie erst mit knapp fünf Monaten bekommen.

    Und die Oma meines Hundes ist auch 15 Jahre alt geworden, ist ein FCI Hund. Sagt doch nichts aus sowas.

    Wenn es sich um seriöse, möglichst große Erhebungen handelt, sagt das sehr wohl etwas - dass die Oma deines Hundes 15 Jahre alt geworden ist, sagt hingegen deutlich weniger aus.

    Fragt sich nur, ob es solche Studien gibt - auf die Rassen, Mischlinge, usw. bezogen. Das eine große genetische Vielfalt "vitaler" macht, weiß man ja schon.

    ADRK DM gibt es, schätze dass auch Rottweiler ne internationale Vereinigung haben, die Meisterschaften ausrichtet.

    Eine VDH DM oder gar FCI WM oÄ. hat, meines Wissens nach, schon ewig kein Rottweiler mehr gewonnen.

    Aber ja, genug OT.