@Getier aber wenn man schon soo viele Tiere hat, wie will man sich da um noch mehr kümmern, der Tag hat doch nur 24 h ...selbst wenn man sich dann extra Pfleger etc. leisten könnte...so viele Tiere gehören meiner Meinung nach in einen Zoo, nicht in Privathand.
Reden wir jetzt von "meinen" Schweinen, Hühnern, Kühen? Was soll ich damit machen, ausser füttern, sauber halten und angucken und ggf. in die Pfanne hauen und mal ne Nase kraulen? Das schafft man ganz sicher in 24 Std.
Außerdem gehe ich bei einem Bauernhof von viel Nurztier und nicht nur Hobbyhaltung aus. Für micv auch zwei Paar Schuhe...
In meinem Fall hätte ich nur gern meinen Bedarf an Fleisch, Eiern, etc. gedeckt. :-)
Das hat ja eigentlich wenig mit dem Thema zu tun. Bei Kleintieren kann ich eine größere Anzahl an Tieren noch nachvollziehen, da kostet ein Tier in der Haltung nicht besonders viel (abgesehen von möglichen Tierarztkosten), die Tiere brauchen auch keine große Zuwendung durch den Halter und die tägliche Pflege ist in wenigen Minuten erledigt. Bei Ratten ist es z. B. nicht außergewöhnlich sie in großen Gruppen (bis zu 16 Stück sind da keine Seltenzeit) zu halten.
Bei Hunden sieht das mMn schon anders aus und man sollte sich eine Anschaffung sehr gut überlegen, die Verantwortung ist einfach eine andere. Mein 2. Hund ist eingezogen, weil ich genau wusste, was ich machen möchte und der bereits vorhandene Hund die Kriterien dafür nicht erfüllt hat. Ich muss ja nicht sagen, dass "mein Plan" ein, zwei Jahre später komplett verworfen wurde... 
Wieso man sich 3 oder 4 oder 5 Hunde anschafft, ohne irgendeinen richtigen "Grund" (Zucht, Arbeit, Sport) verstehe ich persönlich nicht. Das wäre mir zu teuer, zu zeitaufwendig und dafür würde mir auch schlicht die Lust fehlen - aber ich bin auch mit meinem aktuellen Einzelkind zufrieden.
Also richtet sich derjenige mit seinen Tieren in beengten Wohnverhältnissen ein. Die ein oder andere Ratte mit einem Tumor muss er einschläfern lassen, weil kein Geld für eine OP da ist. Die Kaninchen streiten sich nun häufiger mal, weil sie weniger Platz haben.
Zwei Hunde sind altersbedingt inkontinent und weil die Wohnung nun keinen Garten mehr hat und dem Halter das Geld für Windeln fehlt landen viel Kot und Urin in der Wohnung.
Per Definition liegt hier also ein Fall von Animal Hording vor. Doch was wäre in so einem Fall die Alternative?
Wenn man die Bedürfnisse der Tiere nicht mehr erfüllen kann (ein Mindestmaß an Platz für die Kaninchen, Hygiene für die Hunde und für die eigene Person!) dann muss man die Tiere eben abgeben oder sich nach Hilfe umsehen. Eine Ratte einzuschläfern, weil sie einen Tumor hat, finde ich "normal" - das ist für mich in dem Fall ausreichende medizinische Behandlung. Ist dann halt dumm gelaufen.