Beiträge von Getier

    bei einer so gefährlichen Situation kann man als Hundehalter nicht aktiv eingreifen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

    Nun ja, ich finde weglaufen und hoffen ist keine Option. Man mag sich vielleicht selbst in Gefahr begeben, aber ich als Hundehalter habe erst einmal dafür Sorge zu tragen dass keine Gefahr von meinem Hund ausgeht. Und dann kann ich an meine Gesundheit denken.

    Finde den Tipp mit dem Gehorsam auch am besten. Je nach Hundetyp, kann man damit ziemlich einfach solche Situationen vermeiden - und Malis sind in der Regel gut über den Gehorsam zu kriegen.

    Wenn es erst gerade war, würde ich keine Zeit verlieren und SOFORT in die Tierklinik fahren und ihm einen Kotzspritze geben lassen. Je mehr noch rauskommt, desto besser!

    Wirklich? Wegen einem halben Schokomuffin? Wie viel wiegt so ein Teil, keine 200g?

    Der Hund wiegt zwar nur 12 kg, aber an die schädliche Dosis Theobromin wird ein halber Schokomuffin wohl kaum heranreichen.

    Hm, ich glaube nicht, dass man unglücklich ohne seine Tiere wäre.
    Der Mensch füllt seine freie Zeit ja immer mit mehr oder weniger sinnvollen Dingen, die ihm Spaß machen. Vielleicht würde man ein anderes Hobby genauso leidenschaftlich "leben" wie jetzt die Tierhaltung. Irgendein Ehrenamt, Sportverein oder so.

    Bei manchen Hundehaltern denke ich mir sogar, dass weniger Hunde und mehr Menschen vielleicht gut tun würden. =)

    Ohne Hund würde ich wohl auch mal länger ins Ausland gehen wollen und hätte wohl ein günstiges WG Zimmer der eigenen Wohnung vorgezogen. Vielleicht wäre ich auch für ein paar Jahre weggezogen, Berlin, Hamburg oder so. Vielleicht wäre aber auch alles so, wie es aktuell ist - nur ohne Hund. :ka:

    Wo bitte habe ich der TE Bequemlichkeit unterstellt????

    Dass 3 kurze Löserunden am Tag zu wenig für einen aufgeweckten Junghund dieses Mixes sind, sagt einem ja wohl der gesunde Menschenverstand.

    Beruhig dich. :roll: Wo ich behauptet habe du würdest der TE Bequemlichkeit unterstellen, könnte ich genauso fragen... war eher eine allgemeine Aussage.

    Und nein, der gesunde Menschenverstand hilft eben nicht immer. Schließlich kriegt man ständig andere Tipps, 5 Min-Regeln, etc. pp. an den Kopf geworfen. Wenn man die Erfahrung nicht hat, hört man eben auf das "Fachwissen" anderer Leute.

    Ein so junger Hund braucht mehr als 3 kurze Gassigänge an Tag, der muss sich einmal am Tag auspowern können, muss rennen und spielen können. Kämen meine nur täglich zu kurzen Löserunden raus, würden die auch zu Übersprungshandlungen neigen - und das sind keine Junghunde mehr.

    In Anbetracht der Tatsache, dass es einige Zeit ziemlich "schick" war, so wenig mit seinem Welpen/Junghund zu machen wie nur möglich, um den jungen Hund ja nicht körperlich und geistig zu überfordern, kann man als Neuling in der Hundehaltung schon mal zu wenig machen. Gerade dann, wenn man es in der ersten Zeit ein bisschen übertrieben hat und darauf hingewiesen wurde.

    Ich glaube nicht, dass hier aus Bequemlichkeit so agiert wird, dann würde man sich gar nicht weiter informieren.

    Was kennt ihr an Lebensumfeldern? Wo gehören Hunde für euch hin, wo nicht?

    Ich wohne am Ortseingang einer Großstadt. Viele Nachbarn, viele Hunde,... aber auch viel Grün, das nächste Naherholungs- und Naturschutzgebiet ist keine fünf Minuten Fußweg von mir entfernt und wenn man möchte, kann man hier mehrere Stunden laufen ohne vom Verkehr beeinträchtigt zu werden (wenn man davon absieht, dass 2 oder 3 Landstraßen gekreuzt werden).

    Im Frühling, wenn die Sonne die ersten Tage kräftig scheint brauche ich da allerdings nicht hingehen... da konzentriert sich wirklich die breite Masse auf dieses Gebiet und man trifft alle paar Meter Menschen, Radfahrer, Hunde. Das ist für meinen Hund zu viel. An "normalen" Tagen kann man hier aber ziemlich entspannt auch mit weniger freundlichen Hunden spazieren gehen. Sonst bleibt die Möglichkeit auf simple Feldwege auszuweichen oder mit dem Auto ein Stück zu fahren.

    Fernes Ziel für mich ist ein Häuschen im Grünen, großes Grundstück, am besten keine Nachbarn... ist sicher auch das Traumhaus meines Hundes, die in der Innenstadt nicht glücklich wäre.

    Viele Dinge lösen sich auch, wenn man sein eigenes Verhalten hinterfragt, da braucht man mMn nicht unbedingt ein Einzeltraining beim Hundetrainer. Wobei das natürlich nicht schadet.

    Für mich liest es sich nach einer rüpeligen Spielaufforderung, der Hund kommt von der Leine und will natürlich erstmal losfetzen...

    Ich würde dem Hund 1.) eine Alternative bieten, z. B. in dem ich ihm vor dem ableinen ein Spielzeug anbiete, was er dann tragen und/oder mir "anbieten" kann.
    2.) rigoros zeigen, dass man SO nicht mit mir spielt - mein Hyper-Hund :roll: ließ sich immer am besten auf den Boden der Tatsachen bringen, in dem man sie sich geschnappt hat, stur festhielt und einfach mal drei ruhige Atemzüge verstreichen ließ.

    Ich würde das tägliche Programm allerdings auch hochfahren. Eine große, entspannte Runde finde ich persönlich besser, als 30 Min. die für den Hund aktuell scheinbar pure Action bedeuten.