Beiträge von Getier

    Übrigens würde ich beim Labbi keine Sachen ins Wasser werfen die er rausholen soll, vor allem wenn er eh so heiß drauf ist. Auch hier kann man super die Impulskontrolle üben, in dem man den Hund Fuß gehen lässt und große Steine in einen Fluss schmeißt, die eben nicht geholt werden.

    Wieso nicht? Im Gegensatz zu einem Stein kann ein Ball wenigstens noch apportiert und nicht nur gehetzt werden.

    Für mich klingt das Verhalten des Hundes nicht abnormal, es gibt ja auch Labbis die etwas mehr Beutetrieb erwischt haben. Der Hund bettelt nicht ewig nach dem Ball und scheint mMn einfach noch ein bisschen Erziehung zu brauchen. :ka:

    Ich würde versuchen den Hund auf mich (und meinen Ball :p ) zu konzentrieren und weiter an Impulskontrolle und Gehorsam arbeiten. Fremde Bälle sind nicht zu bespielen, fertig.

    Meine Hunde würden übrigens alles tun, aber nicht ihre Beute einem fremden Hund überlassen... :ugly:

    Kein einziger Jagdhund wird in Deutschland als Saupacker eingesetzt.Aber auch in der Jägerschaft gibt es Menschen, die sich an sowas aufgeilen, wie toll der Kampfhund an der Sau hängt, während diese vor schmerzen schreit.

    Danke für die Aufklärung, ist es also nicht so, dass die dt. Vorstehhunde unter anderem dazu genutzt werden verletztes Wild, auch Schwarzwild, zu "stellen" und an Ort und Stelle zu halten? :???:

    Ich sage nur, dass ich diese Verniedlichung und Verharmlosung von Seiten der Tierschützer nicht richtig finde im Zusammenhang mit dieser Hunderasse(n) die von Natur aus eine enorme Kraft haben.

    Ich halte auch nichts von einer Verniedlichung, aber Hunde mit dem gleichen Körpergewicht/-Größe besitzen ebenfalls diese "enorme Kraft". In NRW gibt es ja bereits die Regelung, dass bei Hunden ab 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg Körpergewicht bestimmte Auflagen gelten. Von unsachgemäßer Haltung hält das aber niemanden ab.

    Ich finde es ja tragisch, was mit Chico passiert ist - und auch mit anderen Hunden, die gebissen haben und auch die Opfer tun mir leid. Aber so lange Menschen Hunde halten, werden Hunde auch mal zubeißen. :ka:

    Die (Beiß)-Kraft ist der Unterschied.

    Wenn ich wählen müsste entweder mit einer Bulldogge oder einem Wolfsspitz in den Ring zu steigen: ich würde den Wolf nehmen

    Oh, dann bin ich dafür nur noch Hunde bis 5 kg als Haushunde zu genehmigen. Da dürfte die Gefahr von schweren Unfällen gegen Null gehen. :smile:

    @Spitzname und was kann man deiner Meinung nach aus dem Wissen, dass der Am. Bulldog mal zur Wildschweinjagd eingesetzt wurde schließen? Auf Wildschweine oder gar noch größeres Getier gehen ja einige Jagdhunde, da steht aber keiner von auf der Liste. :ka:

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert, dass ein Hund, egal wie schlecht er auch gelebt hat oder behandelt wurde, seine beiden Halter tötet. Nicht "nur" stark verletzt sondern nicht aufhört, bis der Mensch tot ist. Und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Heftig. Ich kann mir die Situation auch gar nicht vorstellen. Wie kommt es dazu?

    Diese ganzen Pseudo-Tierschützer, die groß wettern "Chico muss leben" ... ja klar, wo denn? Wie viel Arbeit, Personal, Geld wird dieser eine Hund kosten? Kann man diese Energie nicht vielleicht sinnvoller einsetzen? Es gibt genug Hunde, für die noch eine Chance auf Vermittlung und ein schönes Hundeleben besteht - da könnte man ja mal mit anfangen...

    Sie sollte zur Grundstellung ja neben meinem linken Bein sitzen und mich anschauen. Sie ist aber jedesmal, sobald wir mit Leckerlis üben, dermaßen auf das Zeug fixiert, dass sie weder mich anschaut, noch irgendwelche Kommandos zu hören scheint. Sie versucht einfach nur um jeden Preis, an das Futter zu kommen. Dabei beisst sie mir teilweise richtig heftig in die Finger, springt an mir hoch, läuft plötzlich wie eine Rakete los und wieder zurück, springt wieder an mir hoch und benimmt sich einfach nur unmöglich.

    Kriegt der Hund für so ein rüpeliges Verhalten auch eine entsprechende Rückmeldung?

    Solange der Hund die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege hat ist Obedience-Training mMn noch nix. Zumindest nicht als Gruppenkurs...

    Kennst du diese lustigen Spiele aus dem Welpen 1x1? Leckerlies in die Fäuste und warten bis der Hund aufhört an der Hand zu knabbern, usw? Das funktioniert auch prima beim älteren Hund. https://youtu.be/4PvlUZm31F0
    http://markertraining.de/in-der-ruhe-liegt-die-kraft/
    Damit würde ich anfangen. Dauert in der Regel auch nicht besonders lange, wenn der Hund begriffen hat, dass es sich lohnt zu warten und man über Drängelei nichts erreicht. Ich würde da auch gar keinen Weg suchen das Problem mittels weniger schmackhafter Dinge zu umgehen... ein 2 Jahre alter Hund sollte es eigentlich bereits beherrschen nicht sofort hochzudrehen, kann er es nicht, ist es höchste Zeit das zu lernen.

    Zitat von Annemarie84

    Ohne Leckerlis üben funktioniert übrigens auch nicht, da hat sie natürlich auch keinerlei Anreiz, irgendwas zu tun, was ich möchte. Selbst Grundkommandos wie "Sitz!", die sie laut ihrer Pflegerin "aus dem FF beherrscht", führt sie nur aus, wenn sie was dafür bekommt. Und selbst da springt sie instant wieder aus dem Sitz auf, sobald sie das Leckerli bekommt und ich muss sie ausnahmslos jedesmal korrigieren.

    Ja, da hilft aber nur Konsequenz. Viele Leute verstehen unter "Sitz" auch nur ein kurzes hinsetzen des Hundes... vielleicht hat sie nie gelernt, dass SITZ sitzen bleiben heißt.
    Dann ist da noch ein Trainingsfehler drin - der Hund sollte nie wissen, wann er was bekommt bzw. sollte die Erwartungshaltung immer hoch genug sein, dass der Hund Kommandos gern ausführt - so das Ideal. :D
    Wenn der Hund weiß, was das Kommando bedeutet und augenscheinlich in der Lage ist das Kommando auszuführen (nicht krank, nicht stark abgelenkt/gestresst), würde ich die Ausführung auch einfordern.