Beiträge von Treibsel

    Huhu @Kartoffelpelle

    Bilder einfügen kannst du, indem du sie über einen Anbieter hochlädst.
    Ich mach das z.B. immer über http://www.666kb.com
    Wenn das Bild dann gespeichert ist hat du dort eine URL Adresse die du hier einfügen kannst.
    Es gibt auch noch andere Anbieter, von denen habe ich aber keine Ahnung.

    Zu Begegnungen mit anderen Hunden.

    Wenn ein anderer Hund auf uns zu kam, habe ich von der Ferne gefragt, wie sich der Hund Welpen gegenüber verhält. Wenn der Besitzer gesagt hat "gut" dann habe ich Linus frei laufen lassen und ihn das "selber regeln" lassen.
    Hochnehmen würde ich Lotte tatsächlich nicht. Zum einen vermitteltst du ihr damit wirklich "da stimmt was nicht" zum anderen hat sie damit eine erhöhte Position, was zu Problemen führen kann.
    Wenn sie unsicher bei Fremdhundkontakten ist, würde ich versuchen ob ich ruhige Hunde finde mit denen ich das üben kann.
    Lotte würde ich frei lassen, wenn sie unsicher ist in die Hocke gehen, aber nicht ansprechen.

    Linus war die erste Woche auch unsicher bei fremden Hunden. Oft bin ich dann zu dem fremden Hund hin und hab ihn gestreichelt. Aus meiner Rückendeckung heraus hat sich Linus dann auch getraut.

    Welpenschutz in dem Sinne gibt es wohl tatsächlich nicht.
    Im Gegenteil gibt es eher Hunde die genervt von Welpen sind und das dann auch entsprechend kommunizieren.
    Andere Hunde lassen jungen Welpen dann doch eher mehr durchgehen als älteren.

    Das mit "sie hat dich im Griff" ist mMn Schwachsinn.
    Sie ist ein Baby, sie muss ihre Welt erkunden, sie weiß noch nicht was richtig und was falsch ist.
    Lass dich da bloß nicht verunsichern!

    Ihr findet schon euren Weg!

    Liebe Grüße
    Treibsel

    Ich gestehe - Linus darf erst fressen wenn ich es frei gegeben habe.
    Das dauert aber vielleicht 30 Sekunden und ich mache das wegen der Frustrationstoleranz.

    Allerdings nur, wenn ich den Napf neu befülle. Er frisst ihn nie ganz leer und wenn noch Futter drin ist, darf er es sich dann logischerweise selber nehmen.

    Mir wäre so ein "Kletten Hund" viel zu stressig/nervig.

    Mir ist es wichtig dass sich der Hund auch mal selber beschäftigt.

    Der Trainer ist nur ein Trainer in der HuSchu bzw eigentlich ist es ein Verein.

    Dass ich nicht der Meinung bin dass mein Hund an mir kleben muss habe ich gestern ja kommuniziert.
    War nun aber doch verunsichert und dachte mir, ich frag hier mal nach, nicht dass ich doch auf einem falschen Dampfer bin ;)

    Aber eure Antworten haben mich nun etwas beruhigt.
    Vielen Dank dafür!

    @dagmarjung bei den geschilderten Situationen ging es mir weniger um das Verhalten der Hunde, als eher mehr die Aussage des Trainers dazu.

    Das Argument "Hundeplatz = Arbeit" habe ich ehrlich gesagt total ausser Acht gelassen.
    Wobei ich mir vorstellen könnte (das ist nun das erste Mal dass ich auf dem Hundeplatz mit Hund bin) dass da der Hund zwischen "nun arbeiten wir" und "nun hab ich Freizeit" unterscheiden können sollte und dürfte. Oder nicht?

    @Cattlefan danke so sehe ich das nämlich auch eher. Und es wirkte auf mich auch eher so, als wäre der Hund auf die Frisbee "heiß" dass die wieder fliegt. Aber ich hab die zwei nun natürlich nur auf dem HuPla gesehen. Da finde ich das Argument von Dagmar "Erwartungshaltung zu Arbeiten" doch auch sehr wichtig. Vielleicht lag es beim Hund auch daran.
    Dennoch war die Äusserung vom Trainer sehr allgemeingültig.

    Komme ja aus der sozialen Arbeit - Bindung ist schon ne wichtige Sache.
    Ist halt nur eben die Frage wie man das gestaltet.

    Der Trainer macht Spotlanding und das ist seiner Meinung nach super zum Beziehungsaufbau.
    Aber Spotlanding kommt für Linus eh nicht in Frage - ist ja nun erst 4 Monate alt.

    Ich möchte zu meinem Hund eine sichere Bindung - die auf Vertrauen basiert.
    Er soll sich sicher sein, dass ich ihn nicht im Stich lasse und ich ihn bei Gefahren verteidige.
    Das hatte ich bei meinem alten Hund (der nur aus Misstrauen bestand) in 3 Jahren erreicht.

    Da das Spotlanding für uns nicht in Frage kommt und ich den Hund soweit auch selber gut erziehen kann, ist die HuSchu für mich eben der Ort wo ich mit Linus nochmal gezielt an Hundekontakten ect üben kann und dann später die BH Prüfung zu machen.

    Ich schätze mich auch als sehr reflektieren Menschen ein, der nicht 1 zu 1 übernimmt was ein Trainer einem erzählt ohne darüber nachzudenken. Daher denke ich, kann ich auch ruhigen Gewissens in dieser HuSchu bleiben.

    Das mit der Bindung hatte mich nun einfach nur irritiert, weil eben für mich eine "gute Bindung" anders aussieht.

    Wir sind da nun gerade erst angekommen - es ist echt schwer war gescheites zu finden :verzweifelt:

    Das restliche Training ist gut, da ich auch nicht weiß wie lange ich nun noch hier in der Region bleiben werde, werde ich in der HuSchu bleiben.

    War mir nun nur unsicher ob ich das im Bezug auf Bindung so falsch sehe.
    Daher erst Mal danke für eure Rückmeldungen :)

    Mir ging es weniger um das Verhalten des Hundes sondern die Bewertung des Trainers.
    Er fand das eben gut dass die Hündin ohne den HH so unsicher war.

    Und das ist eigentlich nicht das Ziel das ich mit Linus erreichen will.

    Hallo,

    war heute in der HuSchu und der Trainer ist total der Verfechter von einer starken Bindung zwischen Hund und Halter.

    Soweit so gut.

    Nach ein paar Übungen hatten die Jungspunde Freilauf und durften spielen. Der Hund vom Trainer (ca . 4 Jahre alt) interessierte sich nicht für die Hunde sondern war nur damit beschäftigt den Trainer "anzuhimmeln".
    Der Trainer erklärte dies mit einer starken Bindung und dass der Hund die anderen Hunde nicht bräuchte und er auch nicht mit den anderen Hunden spielen darf.
    Ich hab nämlich gefragt ob er Hund mitspielen würde, wenn er ihn freigeben würde.


    Eine andere Situation am Montag.
    Mein Hund und eine Hündin haben zusammen getobt und wurden dafür auf einen extra Platz "gepackt" der nur mit einem Maschendrathzaun umrandet war - sprich wir HH waren für die Hunde ganz klar sichtbar.
    Linus hat sich voll auf das Spiel konzentriert, die Hündin war total unsicher und hat ständig einen Ausweg aus dem Platz gesucht.
    Als der HH dann auch auf den Platz gegangen ist, konnte sich die Hündin wieder auf das Spiel konzentrieren.

    Der Trainer hat dies als positiv bewertet, das wäre eine gute Bindung.
    Würde ich allerdings nicht tun. Ja, es ist eine Bindung, aber eine unsichere Bindung.
    Natürlich soll mein Hund schauen, wo ich bin. Aber er darf durchaus mit anderen Spielen und toben und darf sich dabei sicher fühlen dass ich ihn nicht vergesse.

    Bin ich da nun auf einem vollkommen falschen Dampfer? :???:

    Für mich sieht die Beziehung zum Hund so aus, dass er durchaus mit anderen Hund kommunizieren darf (und MUSS), er aber dennoch weiß wo ich bin und ggfs reagiert.
    Klar soll ich "das wichtigste" für meinen Hund sein, aber dennoch finde ich die Kommunikation und Interaktion unter Hunden für einen Hund sehr wichtig.

    Ich hoffe man versteht was ich meine, ich bin schon reichlich müde.
    Im Zweifel bitte nochmal nachfragen.

    Liebe Grüße
    Treibsel