Hallo
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Das mit dem schlechten Gewissen ist mir auch schon passiert, und obwohl ich deine Lage nicht aus persönlicher Erfahrung nachfühlen kann, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass diese Gedanken einen noch mehr runterziehen. Meine Ideen wären folgende:
1. Wenn es ein Verhaltensthema mit Zena gibt, das potentiell sich zum schlechteren entwickeln kann wie das Verbellen von Menschen, würde ich mir jetzt, also in Zeiten, wenn es dir ein wenig besser geht, Hilfe von einer Hundetrainerin holen. Denn sie ist ja erste im Begriff, erwachsen zu werden, und wenn sich dieses Verhalten verfestigt, oder von dir nicht gut geregelt werden kann, dann werden eventuell auch die Spaziergänge anstrengend.
2. Du sagst, sie schnüffelt gerne und ist jagdlich interessiert. Da ist Nasenarbeit eine wunderbare Auslastungs- und Beschäftigungsmethode! Das kann man immer wieder neu variieren, zu Hause und draußen gleichermaßen praktizieren. Und, was das Beste ist: es gibt auch ganz unaufwändige Übungen. Und ich hoffe, das bekommst du auch in schwierigeren Phasen hin, z.B. Karton mit Zeitungspapier und Leckerlies ausstatten und Zena musss diese herausfischen oder so. Die "Zutaten" für solche Beschäftigungen halte dir parat, dann brauchst du diese nicht erst groß vorzubereiten, wenn die Kraft fehlt.
3. Es gibt professionelle Gassigänger, bitte klemm' dich nochmal dahinter. Das wird dich enorm entlasten, wenn du jemanden kennst, der dir deinen Hund mal abnimmt und dann mit neuen Eindrücken gefüllt, wieder nach Hause bringt. Ich arbeite selbst auch viel im Homeoffice und habe jetzt seit kurzem auch wieder eine Hundebetreuung 1x die Woche un auch eine Gassigeherin, damit Martha und ich mal Ruhe voneinander haben
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4, Die Idee, einen regelmäßigen Termin in einem Verein/Hundeschule wieder aufzunehmen, finde ich sehr gut.
Alles Gute für dich!