Hallo
@Nala01,
da prasseln ganz schön viele Dinge auf dich ein. Ich hoffe, du liest noch mit. Du hast um Hilfe gebeten, deshalb antworte ich dir und möchte versuchen, ein wenig Ordnung ins Gedanken-Chaos zu bringen. Dein Eingangspost liest sich müde und gleichzeitig sehr kühl und von den Formulierungen auch ein wenig unfair gegenüber dem Lebewesen, für das du nun Verantwortung trägst.
Du musst dich entscheiden: 1. Willst du den Hund behalten oder 2. willst du ihn wieder abgeben?
zu 1. sind dir schon viele gute Ratschläge gegeben worden:
Mache eine kleine Liste an Dinge, die dir wirklich wichtig sind: Z.B. Stubenreinheit, Alleinbleiben können, Ruhe lernen, (damit er auch irgendwann lernen kann) etc. Dann kontaktierst du eine:n Trainer:in der/die zu dir nach Hause kommt und sich das Ganze einmal ansieht. Sei ehrlich zu dir selbst, nicht der Hund muss "die einfachsten Dinge checken", sondern Du!
Vergiss' nicht, mit deinem Arbeitgeber zu sprechen: Leg die Karten auf den Tisch und vielleicht bekommst du noch Homeoffice-Verlängerung oder du kannst (un-) bezahlten Urlaub nehmen oder deine Arbeitszeiten verkürzen oder oder oder. Dann hättest du Zeit, dich um viele Dinge zu kümmern wie beispielsweise eine Betreuungsmöglichkeit.
Zu 2. sind dir ebenfalls Adressen genannt worden. Du hast mit der Anschaffung eines viel zu jungen Hundes aus schlechter Herkunft echt Mist gebaut. Aber es ist ist keine Schande, zuzugeben, wenn man sich damit übernommen hat und den Hund wieder (in kompetentere Hände) abgibt. Daraus wirst du lernen und hoffentlich daran reifen. Und das kleine Schnappmonster hat vielleicht dann eine Chance auf Leute, die ein Leben mit Hund besser vereinbaren können.