Beiträge von Kamille

    Bertha ist ein Nasenknutschmonster. Morgens, wenn ich mit ihr in die Küche gehe, setze ich das Teewasser auf und gehe danach immer auf die Knie, um Bertha einen "Guten Morgen!" zu wünschen. Sie wackelt dann mit dem ganzen Körper (geht also nicht nur bei Labbis), und dann formt sie ihren Mund zu einem "O" und "küsst" mich auf die Nase. Manchmal verschwindet meine ganze Nasenspitze in ihrer Schnute, manchmal spüre ich die kleinen Schneidezähnchen, alles sehr zart und lieb. Für Nicht-Hundemenschen muss sich das gaaaanz seltsam anhören. Ich finde es toll! :herzen1:

    Wenn Bertha mal zuhause auf mich warten muss und ich komme dann zurück, muss sie unbedingt etwas in den Fang nehmen und herumtragen, manchmal wird es auch gejagt und geschüttelt- weil sie sonst nicht weiß, wohin mit der Energie. :gut:


    Hatte ich bereits in ienem anderen Thread (Lieblingsspielzeug) geschrieben: Bertha liebt meine Mützen und Schals merh als alles Hundespielzeug, die riechen wahrscheinlich schön speckig... :hust:

    Bertha ist von Haus aus ein liebenswerter Controletti: Wenn sie gleichzeitig mitbekommen will, was ich im Bad anstelle und was mein Mann evtl. aus dem Kühlschrank in der Küche holt, legt sie sich mit den Füßen und dem Rumpf in die Küche und legt nur ihren Kopf auf den Flur ab, Nase in Richtung Bad. Sieht harmlos aus, aber bedeutet vollsändigen Überblick für Commandante Bertha. es sieht sehr putzig aus (muss mal ein Foto machen). :applaus:

    Wenn es sich um ein Halsband handelt, das von selbst auslöst, sobald der Hund bellt, dann wäre es gegen das ewige unnötige Bellen, m.E. einen Versuch wert.

    Ich würde davon abraten. Für mich gibt es kein "unnötiges" bellen. Ja, Belllaute können laut und oft lästig oder nervig sein. Aber ein bellender Hund drückt doch immer etwas aus, was für ihn in dieser Situation wichtig ist: er ist einsam oder er hat etwas entdeckt, oder er will warnen oder er ist aufgeregt, oder er träumt oder es ist ein Spiellaut, oder er möchte Aufmerksamkeit oder er hat sich dran gewöhnt und findet's toll oder ist einfach gestresst (auf das Letztere würde ich mal tippen, was den Thread angeht).

    Draußen: Leine dran, Hundeschule wechseln. Da gab es ja schon gute Tipps. Ich kann mir schon vorstellen, dass man quasi aus Hilflosigkeit so ein Teil benutzt - aber ich könnte mir vorstellen, dass andere beziehungsfördernde Methoden erst gar nicht ausprobiert wurden. Dazu würde ich als ersten Schritt ermuntern wollen.

    • Hallo, ja. Hutas können mit schwierigen Hunden ein Problem haben. Weil sie darauf angewiesen sind, mit der Betreuung von Hunden Geld zu verdienen. Und es ist einfacher, mit 10 lieben süßen schnuckelhasen den Tag zu verbringen, als mit anstrengenden Talenten. Ich bin mit meiner gut sozialisierten Hündin aus einer Hunde-Tagesbetreuung nach und nach rausgeekelt worden. Weil: spielt zu grob, ist territorial, launisch (nicht kastriert), zu groß,...) Betreuung organisieren: es ist einfach anstrengend. Aber ich in ebenfalls darauf angewiesen und will dir nur raten, diesen Aspekt nicht zu unterschätzen.

    Habe mir gerade auf dem Markt einen Hokkaidô-Kürbis gekauft, um den Herbst zu beschwören - hoffentlich klappt es - mir ist einfach zuuuu heiß - dieses elende Geschwitze...
    Ich freue mich wieder auf meinen Troyer und die Fleece-Jacken :rollsmile: Mit Bertha war ich heute morgen eine Runde im Wald inklusive Füße nass machen im Bach, heute nachmittag gibt's nur eine kleine Pipi-Kack-Runde. Der Rest des Tages wird auf dem Sofa und auf den Fliesen verbracht.

    Eine leichte Gummilatsche aufs Ärschle hat uns auch geholfen, dem Kommando die nötige Durchsetzungskraft zu geben ... ;-)

    :dagegen:

    Mein Tipp: gemeinsam etwas mit den Hunden machen (etwas Apportieren lassen z.B., für das Welpilein ersten Apportierübungen oder kurze Gehorsamsübung, ein Suchspiel oder ähnliches. Dann ist auf verschiedenen, voneinander getrennten Plätzen Ruhe angesagt (leichte Hausleine dran kann helfen). Danach eine kurze Runde auf dem Firmengelände mit Lösen. Wieder Ruhe. Danach gemeinsames Spielen. Ruhe. usw.

    Spielen lassen bis ein Welpe müde ist, ist keine Option - die jungen Wilden kennen keine Grenzen - am wenigsten ihre eigenen :rollsmile:

    Hallo :winken:

    auch auf die Gefahr hin, dass es langweilig wirkt: was wäre mit einem Labrador oder Golden Retriever?

    Du fragest danach: Ich kenne die Soft Coated Wheaten leider nur von kurzen Begegnungen und ich finde sie klasse! Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie etwas herausfordernder in der Erziehungsarbeit sind (die rauhbeinigen Sturköppe :bindafür: ) und wenn man ein eigenständiges Exemplar erwischt, das mit ein-zwei Menschen ganz zufrieden ist und nix weiteres braucht, um glücklich zu sein, wäre es ja auch schwierig mit dem Umgang mit anderen Menschen. Da würde ich eher nach einer anderen Rasse schauen.

    Hallo zusammen,

    ich finde die Idee Deiner Freundin, nach einem Labrador oder Golden Retriever zu schauen, sehr gut. Zumal diese auch rechte Sympathieträger sind - das sind Boxer nicht für jeden. Manche mögen eben diesen geknautschte Mollossergesicht nicht.

    Meine Bertha kommt auch mit ins Büro, z.b. während der Läufigkeit oder für ein paar Stunden, wenn ich mal kein Homeoffice machen kann. Aber es ist immer ein Händeln meinerseits gefordert. Bin ich z.B. gerade nicht im Büro, werden Kollegen, die herein kommen, verbellt. Manche mögen sagen, das ist alles nur schlechte oder mangelnde Erziehung. Mag sein. Aber ein Riesenschnauzer ist nunmal ein Hund, der bewacht, meldet und im Fall der Fälle auch nach vorne geht, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich möchte nicht immer gegen die Natur des Hundes antrainieren müssen. Und wenn Deine Freundin jetzt schon weiß, dass der Hund mit ins Büro soll, kann man sich ja schon bei der Auswahl der Rasse darauf einstellen.

    Deshalb plädiere ich für die oben genannten Rassen mit leichetr Tendenz zum Golden. Ich bin mit einem aus jagdlicher Zucht aufgewachsen (vor merh als 35 Jahren) - es sind tolle Hunde, wenn man einen guten Züchter findet!

    Weiterhin viel Spaß beim Kundigmachen, Lernen und Träumen vom eigenen Hund!