Zitat
Einschätzen kann nur B.E., aber SEHEN kann es (angeblich) jeder, daher sollte eine von B.E. losgelöste Betrachtung der Theorie möglich sein.
Was für mich einfach nicht stimmig ist, ist, dass immer gesagt wird "das muss man gesehen haben", "wenn man ein passendes Rudel (oder auch nur zwei passende Hunde) hat, dann sieht man die Struktur und wie sie kommunizieren". Demnach müsste das etwas doch relativ offensichtliches sein. Also nicht das Einschätzen, welcher Hund nun welche Stellung hat, sondern dass die Hunde in bestimmten Strukturen miteinander kommunizieren.
Das "Sehen" bei RS ist ja nicht unvoreingenommen, sondern man weiß ja immer vorab welche Stellungen die Hunde haben. Die Anhänger von RS kennen sich und die Hunde ja untereinander (die Hunde z.T. ja mit "Stellungshalsbändern" markiert). Sie wissen also vorher das da ein MBH und ein N2 aufeinandertreffen, oder eben fatal ein VLH auf einen NLH.
Ich wäre für folgendes Experiment:
B.E. (oder jemand anderes, der das kann) stellt ein passendes 7er-Komplettrudel zusammen, bei der Einschätzung und Zusammenführung ist kein anderer RSler anwesend. Eine 2. Gruppe von 7 Hunden wird wild zusammengewürfelt, möglichst mit Fehl- und Doppelbesatz.
Beide Gruppen werden RSlern und anerkannten Hundeforschern zur Beurteilung vorgestellt. Bin mal gespannt wer/was/wo sieht. Die RSler müßten ja eigentlich die eingeschätzten Hundegruppe erkennen...(man "sieht" es ja...)