Beiträge von Borderlunde

    Ich fahre gerne und viel mit meinen Hunden (phasenweise 4-6x die Woche 10-20km)
    Mit dem Springer und sonstigen Abstandshaltern habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (jedesmal mit freilaufenden "Tut-nix-hört-auch-nicht" oder "Meiner mag keine Hündinnen"). U.a. haben 2x die "Sicherungen" nicht freigegeben, Hundeattacke, ich lag mit Fahrrad lang, Hund noch angebunden lag auch halb am Boden, aggressiver Hund da drauf. Bis ich unterm Fahrrad weg kam, über mir die kämpfenden Hunde....never ever. Nur noch so an der Leine, die ich im Notfall loslassen kann.

    Ja, es gibt (gottseidank) viele Wildtier/-vogelaufnahmestationen. Allerdings können die auch die Aufnahme verweigern, wenn sie voll sind. So haben dieses Jahr z.B. fast alle Stationen in Norden NRW/Süden Niedersachsen die Aufnahme von zumeist jungen Füchsen/Waschbären/Mardern abgelehnt, weil sie komplett voll waren. Für Sonderfälle wie Fledermäuse gibt es beim NABU etc. meist fachkundige Ansprechpartner. Aber selbst bei Igel wird es mit PS manchmal eng.

    Kein Tierarzt ist verpflichtet Wildtiere kostenlos zu versorgen. Und aufzunehmen auch nicht. Kaum ein TA hat die Möglichkeit sie artgerecht unterzubringen. Eine Krähe z.B. muss so untergebracht werden, dass sie nur minimalen Kontakt zu Menschen hat. Ansonsten wird sie zu schnell zahm. Ein verletzter Sperber auf einer normalen Vogelaufnahmestation in einer Tierklinik würde innerhalb von kurzer Zeit an Stress sterben.

    Und warum muss der TA z.B. den Igel kostenlos behandeln. Nur weil ich ihn gefunden und zu ihm gebracht habe? Und alles andere ist seine Sache? Weil er TA ist und gerne umsonst arbeitet? Hört meine Verantwortung bei der Abgabe auf? Nach dem Motto - ich bin toll, ich bin der Gutmensch, aber bei meinem Geld hört es auf?

    Ist das was ich sage: Wer das Tier zum Tierarzt bringt, zahlt auch...
    Allerdings sammeln die Ordnungsbehörden höchst selten bis nie verletzte Wildtiere auf.

    Ruf mal bei Ordnungsamt oder Polizei an, und frage, ob sie eine verletzte Krähe zur Tierklinik bringen...100%ig bekommst Du die Antwort: Sind wir nicht für zuständig!

    Bei der Tasso-Meldung geht es wohl um Haustiere, auch da zahlt die Gemeinde KEINE Erstversorgung!
    Bringt jemand einen verletzt gefundenen Hund in die Tierklinik, setzt sich diese mit dem Tierheim in Verbindung, dieses übernimmt das Fundtier, die Behandlung läuft auf Kosten des Tierheimes. Dieses bekommt von der Gemeinde die übliche Pauschale für die Aufnahme eines Fundtiere (die zwischen Kommune und Tierheimträger vertraglich geregelt ist).

    Nein, sind sie nicht, der Finder MUSS sie eigentlich der zuständigen Gemeinde melden und DIE ist dann der Auftraggeber (und damit Zahler) der Behandlung.

    Das habe ich noch nie gehört! In NRW definitiv nicht!(und ich arbeite in einer kommunalen Verwaltung). Es sei denn, die Gemeinde macht das freiwillig.
    Eine Tierarztbehandlung zahlt der,der das Tier dort hinbringt.

    Rabenkrähen haben Schon- und Jagdzeit (1.8 - 20.02.), Kolkraben stehen unter Naturschutz.

    Ich kenne so einige Auslandshunde, die mit falschen Beschreibungen vermittelt wurden, deren Besitzer unglaublich viel Geld bei TA wegen der Mittelmeerkrankheiten lassen, die mit den Leben in der Neubausiedlung nicht klar kommen, die aufgrund ihrer Ängste eine eingeschränkte Lebensqualität haben...

    Das war nun O-ton....zurück zu Lück...

    Warum kann man nicht akzeptieren, dass jemand KEINEN Auslandhund möchte?

    Ich möchte auch keinen Dackel, Windhund, Boxer, um nur einige Rassen zu nennen, die für mich nicht in Frage kommen. Da hilft es auch nix, wenn alle Dackelbesitzer dieses Forums aufschreien und mir über die tollen Eigenschaften ihrer Hunde berichten.

    Ich würde mir Gedanken über passende Rassen machen, und dann auf den entsprechenden Nothilfeseiten schauen.
    Ich kann nur für "Bordercollie in Not" sprechen, die haben immer wieder tolle Hunde, deren HH aus persönlicher oder gesundheitlicher Notlage für ihren Hund ein neues Zuhause suchen. Auch die PS können kompetent ihre Pflegis beurteilen. Und so mancher "Problemborder" zeigt sich mit entsprechender Erziehung und Führung gar nicht problematisch.
    Allerdings muss man bereit sein auch so einige km für den Traumhund zu fahren (eine Freundin hat ihren Second-Hand-Border aus der Schweiz geholt, locker mal 800km ein Weg, aber es war der perfekte Hund für sie :smile: ).
    Ich denke, für alle andere Rassen wird es auch gute Nothilfeseiten geben...