Bedeutet allerdings auch, dass man dann seine Komfortzone verlässt.
Und das ist nicht aggressiv?
Uns Viehhaltern generell Faulheit zu unterstellen?
Gerade die Hobbyhalter mit wenigen Schafen (im E-Zaun) pflegen z.B. Naturschutzgebiete und kleine Weideflächen, die für Wanderschäfer weder erreichbar noch wirklich nutzbar sind. Denn z.B. mit 200 Schafen extra mehrere Km wandern, um eine 1 ha große Waldweide oder eine 2 ha große Feuchtwiese abzugrasen, ist nicht machbar.
Zu den HSH - eine Untersuchung hat ergeben, dass Schafherden teilweise bis zu 5 Jahre brauchen, um wirklich perfekt in Ruhe und Frieden mit den Hunden zu leben. Die Idee, ich schmeisse 2 HSH in die Herde, und ab da ist der Wolfsschutz perfekt, klappt nicht.
Ich z.B. kann keine HSH in meinen Herden halten, da meine Weiden viel zu nahe am Dorf liegen. Das ständige oder häufige Bellen der Hunde würde mir spätestens nach wenigen Tagen massiven Ärger bereiten.