Beiträge von Borderlunde

    Physio ist dafür bestens geeignet. Lass dir aber alle Übungen (egal ob isometrische Ü., Donut- und generell Balanceübungen, Cavalettiabeit etc.) für Zuhause genau zeigen. Es gibt Übungen, die sehen nach Pilli-Palle-Krams aus, und sind doch extrem anstrengend und anspruchsvoll.
    Mein kleiner Rüde, Anfang August mit 5,8kg aus Polen gekommen, 5 Tage später schwere OP mit 2 monatiger Schonung, hat mittlerweile 2,2 kg zugenommen, gut bemuskelt, die Rückenmuskulatur echt prima.
    Meine Deele sieht aus wie Fitnessstudio für Hunde, soviel Zubehör habe ich mir zusammen gekauft.
    Hier gibt es fast täglich "Hundeturnen für alle".
    Es gibt auch gute Bücher dazu, aber eine engmaschige Betreuung und Anleitung durch einen Physiotherapeuten ist das allerwichtigste.

    Ich hatte bis vor einer Woche 4 Hündinnen und 1 Rüden, letzten Samstag ist die 2,5jährige Hündin in ein tolles neues Zuhause umgezogen. Im Sommer zeigte sie zunehmend mobbendes und aggressives Verhalten gegenüber den anderen Hündinnen. Durch guten Gehorsam und Management ging es, dachte ich......bis sie dann die 8jährige Hündin übel zusammengebissen hat. Danach ging es weiter mit noch mehr Management und der Erkenntnis, dass es so nicht weitergeht, diese Hündin will/kann einfach nicht mit Hündinnen im gleichen Haushalt leben. Über mehrere Monate habe ich ein neues Zuhause für sie gesucht und dann auch gefunden. Rotz und Wasser heulend habe ich sie vor einer Woche dorthin gebracht.
    Wenige Stunden später haben meine Hunde zuhause scheinbar begriffen, dass der "Mobber und Aggressor" nicht mehr da ist. Die 8j. Hündin (die seit der Attacke ängstlich und ausweichend reagierte) hat gefühlt 2 Tage nur tief geschlafen, alle waren innerhalb kurzer Zeit um Welten entspannter, ruhiger, zufriedener.
    Auch die Hündin im neuen Zuhause ist wieder die alte fröhliche, lustige Ulknudel.
    Erst jetzt habe ich wirklich realisiert, unter was für einem Stress alle Hunde in den letzten Monaten gelebt haben (wobei Aussenstehende kaum was bemerkt haben).
    Wenn ich mir überlege, sowas über Jahre Hunden zuzumuten....bitte nicht.

    Nee, nee, nee.....Mädel, so geht das aber nicht....:klugscheisser:
    So´n lustiger Thread kann hier und jetzt nicht enden, nur weil du der Züchterin absagst.
    Also schick mal ne´n paar Fotos durch irgendwelche Bearbeitungsprogramme, bastel da an einer 2. Identität (hat die Züchterin was gegen Leute mit gespaltener Persönlichkeit?:igitt: :denker:) und spiel für´s Forum die weiterhin hochmotivierte Welpeninteressentin...:pfeif:

    Ich habe hier einen 3,5j.Rüden, vor 8 Monaten kastriert, seit 6 Monaten bei mir, der innerhalb der letzten 6 Wochen mit der dritten läufigen Hündin "klarkommen" muss. Bei den ersten beiden Mädels völlig desinteressiert, obwohl die ihn ordentlich angebaggert haben. Bei der 3. jetzt spielerisch anbaggern von ihm aus, "spitze" Ohren, Ansätze von aufreiten, aber alles wirklich einfach durch ein "hey" sofort abbrechbar . Trotzdem wird jetzt hier in meiner Abwesenheit getrennt. Finde ich aber alles easy, sind ja nur ein paar Tage.

    Ich kenne eine Halterin, deren Malinoisrüde sehr unverträglich war, allerdings auch extrem gut im Gehorsam stand. Der konnte ohne Leine im "Bei Fuß" an allen Hunden vorbeigeführt werden, er selber ging nicht so einfach nach vorne. Aber: sobald ein Hund ihm so nahe kam, dass er berührt wurde, hat er zugebissen, und zwar derartig, das es schwere Verletzungen gab.
    Mehrfach gab es deswegen gerichtliche Auseinandersetzungen (bei jedem dieser Vorfälle war der Rüde an der Leine), und jedesmal kam die Hundehalterin da unbeschadet raus. Sie musste weder zahlen noch dem Hund vorsichtshalber einen Maulkorb aufziehen (es gab aber jedesmal einen Wesenstest, der excellent bestanden wurde). Ist allerdings auch 20 Jahre her, keine Ahnung, ob Gerichte heute anders entscheiden.
    (Bitte keine Diskussion, ob die HHin nicht freiwillig den Hund mit MK hätte sichern sollen....das ist hier ja nicht die Frage)

    "Was mir aber leider Sorgen macht ist, dass sie mit jüngeren Hunden garnicht zurecht kommt. Da sie jetzt schon bald 5 Monate alt ist, ist sie nicht mehr immer die jüngste. Wenn sie mit einem jüngeren Hund spielt will sie den sofort dominieren. Mit allen Mitteln, sie knurrt, schnappt wenn’s sein muss beißt sie auch mal.

    Auch wenn der andere Hund „nachgibt“ lässt sie nicht locker und springt weiter auf den Hund und knurrt ihn an.

    Ich beende das Spiel (denke nicht das es dann noch ein Spiel ist) dann sofort mit einem energischen „nein“ (was sie eig schon kennt und versteht) und nehme sie raus. Sie kann sich dann garnicht beruhigen und will unbedingt wieder zu dem Hund. Erst wenn der Hund dann aus Sichtweite ist, ist sie wieder „normal“. Wenn sie den Hund doch sehen sollte rennt sie sofort auf ihn zu und das ganze geht weiter. Meist sogar dann noch schlimmer. "

    Das hast Du am 29. Juni 2020 hier im Forum geschrieben...