Beiträge von Pebbles

    Hast du es schonmal mit dem Füttern vieler kleiner Portionen versucht?


    Wenn dein Hund so wenig frisst, kann es aus Instinkt sein, daß sein Körper größere Futtermengen nicht so gut verarbeiten kann. Teil die Normalfuttermenge auf 5-6 Mahlzeiten auf. Das dürfte ja jeweils nur mehr oder weniger ein Happen sein. Das wäre das erste was ich probieren würde.


    Wie gibst du das Fleisch? In Stücken? Dann würde ich evtl. mal versuchen, die ganze Protion mit Gemüse durchzupürrieren. Beim Kochen schon ein klein wenig Gemüsebrühe o. ä. zugeben "für den guten Geschmack" - aber wirklich nur etwas, daß es nicht zu salzig wird.


    Obendrein fehlt bei deiner Ernährung das Calcium. Du solltest UNBEDINGT Calcium zufüttern. Da er nicht kauen kann würde ich es in Form von Calciumcitrat machen. Obendrein täglich einen kleinen Schuß eines guten Öls an das Futter (Nuß- und Keimöle eignen sich hier am Besten).


    Vielleicht auch mal einen Löffel Quark mit unterrühren, Joghurt (der obendrein sehr gut für die Darmflora ist) o. ä. Eben einfach mal den Geschmack etwas variieren und damit rumtesten, was er gern mag.


    Evtl. auch alles zusammen mit ein wenig Leberwurst pürrieren - das verstärkt auch noch den Geschmack.

    Also damit wäre ich sehr vorsichtig. Denn eine Kastration bewirkt keine Verhaltensänderung. SOLLTE das Verhalten durch Sexualtrieb bedingt sein (sprich Konkurrenten in die Flucht schlagen), KÖNNTE es etwas bringen.


    Bei anerzogenem Verhalten, mangelnder Sozialisierung usw. bringt eine Kastration NICHTS. Risko ist sogar, daß sich eine Verschlimmerung einstellt, da der Rüde evtl. unsicher wird, Mobbingverhalten anderer intakter Hunde auftritt usw.


    Ich würde es mir an eurer Stelle noch mehr als einmal gut durch den Kopf gehen lassen.


    Kastration ist KEIN Erziehungsmittel!

    Zitat

    also da hauts schon wieder recht gut hin, aber ein problem hab ich noch und zwar wenn ich mit ihm an der leine spazieren geh(schleppleine)meint er manchmal sich ganz motivationslos hinlegen zu müssen...ich bekomm ihn dann fast nicht mehr hoch und weiss nicht was ich in diesem moment machen soll


    In diesem Moment nicht - aber: Wenn du keine Tages-Spaziergänge machst, dann ab zum TA. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß er es aus Unlust tut. Wie gesagt, es sei denn, du gehst den ganzen Tag lang, so daß er schlichtweg nichtmehr kann. Absolut durchchecken lassen, ob da nicht evtl. ein Herzfehler oder Schmerzproblem usw. vorliegt!


    Zitat

    achja und @ über die strasse gehn-manchmal läuft er einfach weiter auf die strasse, anstatt stehn zu bleiben-wie "bestraf" bzw motivier ich ihn richtig, dass er das net mehr macht?(bekommt immer ein leckerli wenn ers richtig macht und kurze streicheleinheiten)


    ähm - wie jetzt? er soll von allein an der Straße stehen bleiben? Da hilft nur eins: üben üben üben. Meine bleiben auf Hörzeichen Stehen, würden aber nie die Straße als "Grenze" anerkennen, die man nicht von allein üebrschreiten darf.

    Huhu!


    Sagt mal, gehen eure Hunde alle an die Enten (also Hütetechnisch). Pebbles steht immer mit in die Ferne schweifendem Blick da - und tut gar nix. "Wie Come - Wo sind denn Schafe???" Sie läuft auch an der Horde Enten vorbei ohne überhaupt einen Blick drauf zu werfen. Ok - ist jetzt auch nicht sooo wichtig, aber mich verwundert es halt. Face könnte das nicht passieren.

    Hallo!


    Nicht immer direkt ans SChlimmste denken. Ich weiß selbst wie man beobachtet, wenn der Hund was haben KÖNNTE. Pebbles hatte vor 3 Wochen eine komplette Hinterhandlähmung - nix ging mehr. Nach 3 Tagen war alles wieder weg. Kein Befund, kein gar nichts. Pebbles war vorher schon komplett duchgecheckt für den Hundesport. Eine kleine Unebenheit am Wirbel - nix großes, nix von Bedeutung, sonst alles ok.


    Dennoch beobachte ich momentan jeden einzelnen Schritt und wie oft habe ich sie lahmen sehen und wie oft mußte sie laufen, daß ich gucken konnte usw. Von daher...


    Aber selbst wenn sie etwas hätte, ich kenne wenige HD-Hunde, wo dann wirklich nichts mehr ging. Mein Schäferhund hatte schwere HD und hat damit ohne Probleme eine Art Invaliden-Sportprogramm mitgemacht. Man sah ihm selten mal was an, meist bei feuchtkaltem Wetter hatte er etwas Probleme, ansonsten nichts. Wenn, dann gab es eben Rimadyl. Es war nie so, daß eine OP im Raum gestanden hätte.


    Aber: Selbst wenn, ich hätte alles für ihn getan. Einschläfern ist für mich in dem Fall das Letzte! Ich würde nichtmal drüber nachdenken.


    Die Treppe kann er auch mit HD langsam gehen, angeleint, im Tempo Stufe für Stufe.

    Hallo!


    Auf jeden Fall erstmal zum TA.


    Ich habe bei Erkältungen bei Hunden bisher sehr guten Erfolg mit Kinderhustensaft gehabt. Und schmecken tut er ihnen auch noch. Obendrein etwas Fenchelhonig und oft gings nach 2-3 Tagen wieder. Wenn nicht, gabs ein Antibiotikum.


    Aber wie gesagt - erstmal zum TA.

    Ein Border Collie aus Euskirchen wird seit Donnerstag vermisst. da ich ihn persönlich kenne, hier mal der Hilferuf seiner Menschin:


    Hier mal ein Hilferuf in eigener Sache:
    Seit Donnerstag, den 08.09.2005 vermisse ich meinen 10- jährigen Bordercollie; Rüde; kastriert.


    Sam ist schwarz-weiß, stockhaarig und hat ein Splittface. Er ist 50 cm hoch und hat über dem rechten Auge eine Narbe...rechtes Ohr fast weiß.


    Ich habe bereits alle (un)möglichen Tierheime/schutzvereine, Bauhöfe, Polizei, Tasso und und und infomiert. Wir vermuten bald, dass er einfach mitgenommen wurde.


    Er ist ein sehr unterwürfiger aber menschenbezogener Hund. Geht mit jedem mit und...ist wie vom Erdboden verschluckt.


    Infos über seinen Verbleib BITTE an die hinterlegte email.
    Fotos, bzw. der angefertigte Suchflyer können bei Bedarf zugemailt werden.


    Vielen Dank, Simone




    simone_spiegel@lycos.de


    Sam ist der linke Hund!


    Hallo!


    Mal meine eigenen Erfahrungen zum Thema "MEIN Border MUSS nicht hüten".


    Wir bekamen Pebbles vor ziemlich genau 3 Jahren, beide Eltern aus Hütelinie, wir wollten aber nicht hüten, sondern auch Agi und Co. sollten ihre Aufgaben werden. Sie geht auch völlig darin auf. ABER: das erste Mal die ganze Schönheit meines Hundes hab ich gesehen, als wir doch mal geschäfelt haben. Danach ging mir das Hüten nichtmehr aus dem Kopf. Erst mit der Arbeit an den Schafen habe ich meinen Hund überhaupt kennen gelernt. Ich wette mit dir, hätten wir nicht angefangen zu hüten, wäre Pebbles heute einer der Problemborder, von denen es überall so wimmelt. Sie ist enorm sensibel, enorm arbeitswütig und sucht sich ihre Aufgabe. Sie hütet BIS HEUTE teilweise die Autos an. Gott sei Dank haben wir das mit viel Arbeit halbwegs unter Kontrolle. Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich nicht das Verhalten dieses Hundes an den SChafen besser kennen gelernt hätte. Das ganze Selbstbewußtsein, was Pebbles an den Tag legt, der Wille mit mir zu arbeiten - auch das kam alles über die gezielte Arbeit an den Schafen.


    Heute - nach 2 Jahren Hüte"erfahrung" rückt für mich das Agi in den Hintergrund. Wir haben weiter Spaß dran, gehen auf Turniere und sehen es als Fun-Beschäftigung. Hüten ist die wahre Aufgabe meiner Hunde, auch wenn ich ihnen das leider viel zu selten (nur 1 bis 2 Mal die Woche) erfüllen kann. Aber wir arbeiten dran, daß wir irgendwann mal stolze Schafbesitzer werden, wenn ich klug genug über Schafhaltung bin und alles ander auch passt.


    Hättest du mir vor 3 Jahren mal gesagt, daß ich mit FREUDE im Regen durch Schafsköddel latsche, mich mit FREUDE in der Hitze von Bremsen auffressen lasse - ich hätte dich für verrückt erklärt. Aber ich tue es dafür, daß meine Hunde wirklich ARBEITEN dürfen - alles andere ist sicher auch eine Form von Beschäftigung, aber nicht die wirkliche Aufgabe dieser Hunde! Es gibt ein Bild von Pebbles an den Schafen, wo ich persönlich meinen Hund gar nicht wiedererkannt habe! Mit wachem stechenden Blick und aufgestellten Ohren - ein ganz anderer Hund! Und es ist für mich das schönste Bild, was es von meinem Hund überhaupt gibt!


    Von daher - überlege dir gut, was du tust!


    Ich bin einfach nur heilfroh, daß ich den Verstand bekommen habe, meine Hunde ihrer ursprünglichen Aufgabe nachgehen zu lassen! Und wenn ich teilweise die degenerierten Agi-Border sehe, die den ganzen Tag mit Bällchen spielen, rumglotzen usw. - dann weiß ich, daß es eben lange lange nicht für jeden Border ausreichend ist!

    Hallo!


    Also erstmal mit dem Magen- und Darminfekt: Ihr müsst den Hund ja nu nicht gerade abknutschen und wenn ihr euch die Hände wascht, nachdem ihr ihn berührt habt - also ich hatte schon einige Magen-Darm-Sachen bei diversen Pflege- und eigenen Hunden und habe mich bisher NIE angesteckt.


    Dann zu der OP - also ehrlich gesagt möchte ich mal den moralischen Zeigefinger erheben. Solche Kosten können bei einem Hund TÄGLICH auf dich zukommen. Darüber sollte man sich vor Anschaffung des Hundes im klaren sein. Wie schnell bricht ein Hund sich mal ein Bein? Und da sind 350 Euro erstmal nur ein Anfang! Ihr solltet euch für die Zukunft da GEdanken machen (z. B. ein Sparbuch nur für den Hund).


    Ansonsten bittet den Tierarzt um RAtenzahlung im Fall der Fälle. Viele TÄ bieten das an, wenn man nett fragt.


    Ich wünsche euch alles Gute mit dem Zwerg.