Hey - klar werden die aggressiv - oder wie sonst erklärt ihr euch diese Bilder:
Drei Jahre BARF tuen da ihr übriges
![]()
So - nun mal zur Ernsthaftigkeit.
Wie gesagt, wir barfen seit drei Jahren und haben zusätzlich noch das Handicap, daß unsere Hunde an ihren "Futtertieren" arbeiten. Sprich, sie fressen Schafe und sie hüten Schafe, dennoch haben sie null Tendenz diese Schafe auch wirklich umzubringen. Nichtmal wenn eines der Wolltiere aus welchen Gründen auch immer, blutet, kommt ein Ansatz von Fresslust. Verknüpfung besteht da NULL.
Auch sonst ist das Ganze ein uraltes Ammenmärchen, was sich aber dennoch sehr sehr hartnäckig in der Gesellschaft hält. Ich weiß noch, wie meine Oma in Panik verfiel, als ich mich als kleiner Dötz verletzte und blutete und unser Dackel leckte mir das Blut vom Knie. Oma hätte den Hund am liebsten erschiessen lassen, weil der jetzt mit Sicherheit zur blutrünstigen Bestie mutieren würde - und im Endeffekt hat dieser Hund mich meine gesamte Kindheit und Jugend hindurch brav und treu begleitet.
Vorurteile halten sich eben heutzutage oft länger als Urteile - dem ist so.
Aber wie Björn schon sagte: Bei der zunehmenden Tendenz des BARF dürfte man sich heute dann schon bald nichtmehr auf die Straße trauen.
Und in der ehemaligen DDR hätten wohl alle Menschen schon tot gebissen sein müssen, da nach Aussage einer Freundin von mir, es damals gar kein Fertigfutter gab und es einfach nur natürlcih war, zu "barfen" - nur hieß das halt damals noch nicht so neumodern, sondern einfach Schlachtabfälle verfüttern.
Also immer ruhig Blut ;-) oder muß ich mir an Vollmond jetzt wirklich Gedanken machen :shock: