Beiträge von Pebbles

    Sleipnir: Klar hat das Ursachen. Jeder Hund reagiert auf Stress (positiven wie negativen) eben anders. Der eine kommt super damit klar, der nächste dreht schon beim ersten quersitzenden Pups durch.

    Die Hündin meiner Bekannten ist definitiv heillos überfordert. Aber was soll ich tun? Ich habe mir ewig den Mund fusselig geredet, wer nicht hört, dem kann man halt nicht helfen.

    Stressabbau.

    Die Hündin meiner Freundin macht das auch. Sie braucht das um den Stress, den ihre Familie ihr antut, abzubauen.

    Überdenk mal, wo / wie / wann du deinen Hund unter Stress setzt.

    Ich glaube nicht, daß es was mit dem Abgabealter zu tun haben muß (kann natürlich sein, muss aber nicht), da die Hündin meiner Freundin sehr gut sozialisert mit 10 Wochen zu ihr kam.

    Ja - ich kenne das auch immer wieder und ich sehe es auch so, daß mein Hund sich nicht von jedem antatschen lassen muß.

    Ich mag es nicht und ich mochte es noch nie und die Leute, die ja unbedingt einen Welpen noch eititeiti antatschen, regen sich dann furchtbar darüber auf, wenn selbes Welpi, nur 12 MOnate älter und 20 kg schwerer matschverschmiert auch be-eititeit werden möchte.

    Ich will, dass meine Hunde fremde Menschen ignorieren - und das kann ich einfach nicht erreichen, wenn jeder an dem Hund rumtatscht.

    Meine Eltern waren auch so "Nie wieder wollen wir diesen Schmerz erleben müssen".

    Diese Phase hat nichtmal 2 Jahre angehalten. Paula wird dies Jahr schon 3 *g*

    Ich denke einfach, jeder trauert anders und unterschiedlich. Ich habe immer gesagt, wenn Luzie einmal geht, SOFORT wieder einen neuen Hund. Ich konnte es auch nicht. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht, bis ich offen für einen anderen Hund war.

    Ich tendiere in solchen Fällen zu einem Zimmerkennel (Box) mit Beschäftigung. Du kannst z. B. ihr einen gefüllten Kong mit in die Box geben, während du einkaufst. So ist sie die erste Zeit erstmal beschäftigt.

    Allerdings muß dein Hund erst langsam an die Box gewöhnt werden. Am Besten geht das, wenn du ihn ausschließlich in der Box fütterst die ersten Tage mit offener Tür, dann beim Fressen die Tür schließen, sofort wieder auf, wenn er fertig ist, dann immer länger zu lassen. Das geht eigentlich sehr schnell. Solange du daheim bist, bleibt die Box immer auf, so daß der Hund freiwillig rein kann, wenn er möchte. Leckereien gibt es nur noch in der Box. So finden die Hunde das ziemlich schnell ziemlich prima und die Gefahr, der sie sich da selbst aussetzen bei Stromkabeln usw. ist weg.

    Beim besteigen würde ich nur mit einem kurzen Nein und weggehen reagieren. Coolness zeigt Überlegenheit. Aktive Unterwerfung gibt es in einem Hunderudel einfach nicht!

    Dann sieh zu, daß er nichtmehr unter den Tisch kommt. Zur Not wird die Küche ganz Tabu (Kann man prima über so ein Kindergitter absperren die ganze Geschichte!)

    Dann gibts nur eins: Schuhe gut wegräumen und Kissen festmachen.

    Genau - du stellst dir einfach einen Slalom erstmal auf und ziehst dann die 1., 3., 5., 7., 9. und 11. Stange ein stück nach Links raus. Erstaml so weit, daß der Hund komplett gerade durchlaufen kann. Du kannst ihn z. B. vor dem Slalom absetzen und durchrufen die ersten Male oder noch besser die ersten Male mit einer Hilfsperson arbeiten, die dir den Hund festhält. Die Hunde kapieren super schnell, daß sie einfach da durch laufen sollen. Dann läufst du eben mit, sagst jedesmal dein "Slalom" oder was immer du sagst.

    Wenn das perfekt klappt, fängst du an, minimal die Stangen wieder zusammenzustellen, abe rwirklich nur in kleinsten Schritten, daß der Hund sich Zug um Zug etwas mehr biegen muß und etwas mehr um die Stangen rumlaufen muß.

    Häufig ist der letzte SChritt dann der schwerste. Warum auch immer. Aber da würde ich persönlich so arbeiten, daß ich dann nur z. B. die letzte Stange shcon ganz in Reihe stelle und den Rest vorne noch offen lasse, wenn das klappt, die vorletzte rein.

    Solltest du das im Garten z. B. so aufbauen können (mit Besenstielen oder Stangen für SChafszaun) und täglich üben können, dann immer nur 1-2 Mal durch, super spielen, klasse und das gern dann 2-3 mal täglich.

    So lernen die Hunde den Slalom irre schnell.

    Ich finde es eh besser, wenn der Hund das Gerät erst einmal nicht in kombination mit anderen Geräten kennen lernt, sondern erstmal allein.

    ICh denke, da pauschal etwas zu empfehlen ist nicht möglich. Jeder Hund is(s)t anders. Ich habe mich auch noch nicht durch den ganzen Aufsatz geackert, denke aber, wenn man ihn in Ruhe liest, dann wird man bei den Analysen sicher klüger schauen können.

    Und ich bin auch sicher: Das PERFEKTE Futter wirds nie geben - weder für Hund noch für sonstwen.