Beiträge von Pebbles

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    und von NIX TRINKEN war nicht die Rede...aber was rege ich mich auf...


    Ich finde auch "wenig trinken" nicht gut! Ich habe es schon erlebt, daß Pebbles mir abgeklappt ist. Nicht weil ich sie nicht habe trinken lassen - sondern, weil sie einfach von sich aus als Junghund noch nicht viel / genug getrunken hat und ich nicht darauf geachtet habe. Seither lasse ich sie lieber trinken, was das Zeug hält und was sie und die anderen möchte und bin auch auf Turnier mir nicht zu ehrgeizig, lieber einen Lauf zu canceln. Wobei ich auch das Risiko nicht sooo sehe. Da ist m. M. nach schon ein Unterschied zwischen Trinken und Fressen und es ist selten der Fall, daß ich denke "huch - das war mir jetzt zu viel, ich höre auf".

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    Unsere Regelung auf dem Platz find ich auch ein wenig unorganisiert, wenn ich ehrlich bin...aber da kann ich nichts dran ändern..


    Wenn mir ein Platz bzw. seine Gepflogenheiten nicht gefallen - dann fahre ich heim und suche mir einen neuen - besonders wenn es wie in dem Fall "Hitze" um das Wohl des Hundes geht!

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    1. es ist leicht gesagt, dass es besser gewesen wär, die Situation zu verhindern. Hab doch geschrieben, das der Hase am Wegrand saß, so schnell haben wir garnicht gekuckt, da hatte er ihn schon.


    Da würde auch sagen "shit happens". Ich denke, ihr habt über die Leine alles gemacht, was man bei einem jagdtriebigen Hund erstmal machen kann. Das kann immer passieren!

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    2. In dem Moment wo er den zerfetzten Hase im Maul hat, ist er wie hypnotisiert auf die Beute, meint ihr, der läßt ihn los auf Pfui????? Niemals. Außerdem haben wir tausend mal AUS gesagt. ( Unser Hund ist sonst megalieb und folgt sehr gut!)


    Dann übt das! Ein Hund hat ALLES auszuspucken, wenn ich das will. das kann man am Besten am Anfang über Tauschgeschäfte üben. Bei "Aus" gibts immer eine Belohnung, daß sich das auslassen auch für den Hund lohnt.

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    3. Wenn er den Hasen im Maul hat, läuft der Jagdinstinkt auf Hochtouren, wenn ich dann dazwischen gehe und versuche im die Beute aus dem Maul zu reißen, ich weiß ja nicht wie das ausgeht?! Er will ja in dem Moment seine Beute instinktiv verteidigen.

    Also es tut mir jetzt leid - aber ihr solltet wirklich mal eure Hundehaltung überdenken. Ich lese aus dem Satz ganz klar Angst vor dem eigenen Hund raus "oh Hilfe - er könnte mich ja beißen" und dann seid ihr einfach unfähig. Das hört sich jetzt hart an - aber ein Mensch, der Angst vor seinem Hund hat und nicht fähig ist einzugreifen, stellt eine potentielle Gefahr für die ganze Umwelt dar. Und das darf es einfach nicht geben! Ich als Mensch muß jederzeit in der Lage sein, dem Hund ALLES zu machen, vom ans Futternapf gehen, Beute wegnehmen, berühren in allen Situationen. Ansonsten läuft da ganz gehörig was falsch in eurer Beziehung Mensch-Hund und ihr solltet euch DRINGEND Hilfe holen!!!

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    4. Und was ich zum Schluß noch sagen wollt, zeige mir einer einen Hund, der, wenn er nen Hasen im Maul hat, ihn fallen läßt für ein Leckerli!!


    Wann möchtest du auf einen Kaffee kommen? Allerdings eine Einschränkung - ich brauche dafür kein Leckerlie. Es funktioniert auch bestens ohne.

    :gut: Nadine - ich bewunder deine Lockerheit da nach deinen Erfahrungen!!

    Ich denke auch, man darf einfach die Hunde nicht in Watte packen. Zähne zeigen ist absolut nichts Schlimmes in meinen Augen, sondern einfach hundliche Kommunikation. Solange dein Hund richtig "tickt", wird gar nichts passieren. Dein Hund wird über CS reagieren und gehen - und das wars dann. Oder nach den CS wird der andere sich besinnen und sagen "boah - der ist ja doch nett, wollen wir nicht doch spielen?"

    Pebbles ist auch so ein Zähnezeiger, aber auch sie würde nie einen Hund ernsthaft verletzten, der diese Drohung ernst nimmt. Eigentlich nichtmal einen, der dann penetrant weiter baggert, da geht ihre Palette an Warnschüssen noch viel viel weiter, eigentlich hat sie in fast vier Jahren erst einem Hund eine etwas andere Frisur verpasst, aber auch da keine Verletzung. Zähne zeigen und Drohen muß nicht gleich bedeuten, daß der Hund deinen anfällt.

    Hallo Mecki!

    Also vielleicht schildere ich dir einfach mal, wie wir trainieren.

    Training läuft in 2 bis 3 kurzen Sequenzen pro Hund ab. Jeweils pro Hund höchstens 5 Minuten am Stück - sowohl Winter als auch Sommer. Danach darf getrunken werden, so viel er will. Wird viel getrunken nach der ersten Sequenz, gibt es eben einfach keine zweite mehr. I. d. R. trinken zumindest meine Hunde auch bei Hitze nach der ersten Sequenz kaum, nur selten mal. Danach gilt das selbe.

    Sprich - ich würde NIE das trinken unterbrechen, um das Training fortzusetzen - NIE. Denn Training kann niemals so wichtig sein, daß man es nicht mal kürzer ausfallen läßt.

    In den anderen Fällen, wenn ich auf Abbau z. B. warten muß, würde ich den Hund heim bringen in der Zwischenzeit. Wird mir ein Schattenparkplatz verwehrt, fahre ich direkt wieder heim.

    Also da frage ich mich auch, wie kann man nur so leichtsinnig sein und allen ernstes einen Hund tote Tiere fressen lassen, wo man absolut nicht weiß, woran die Tiere gestorben sind, wann die Tiere gestorben sind usw. Sowas nenne ich absolut verantwortungslos!

    Hallo Andreas!

    Du hast einen Hund aus einer Tötungsstation und nicht aus einem gut funktionierenden Zuhause. Weißt du mehr über seine Vorgeschichte? Wohl eher nicht, denke ich. Ich selbst habe ebenfalls eine Hündin aus einer Tötungsstation aus Irland allerdings und auch bei ihr war es erstmal genau wie bei einem Welpen, sie zu erziehen. Stubenreinheit kannte sie nicht.

    Ihr müsst üben üben üben.

    Obendrein kommt mit Sicherheit noch dazu, daß die Umstellung den Hund schlaucht. Ich habe auch immer mal Hunde aus normalem Zuhause, die entweder hier Urlaub machen oder leider ihr Heim verloren haben. Diese Hunde sind in ihrem alten Zuhause stubenrein, kommen aber hier her, neue Eindrücke, fremde Umgebung, Aufregung, was nun passiert - und wissen ja auch gar nicht, wohin. Obendrein kenne ich ihre Angewohnheiten noch nicht, wer wann pieseln muß usw. - und schon gehts daneben.

    Gebt eurem Hund Zeit und beschäftigt euch mit dem Thema Welpenerziehung - das wird euch eine Menge bringen bei so einem Hund.

    Sehe ich auch so - dann lieber viel trinken lassen und aufs Training verzichten. Wenn man sich überlegt, wie wenige Hitze-Tage wir im Jahr wirklich haben, wird kein Hund dran sterben, mal 2-3 Wochen kein Agi zu machen - aber eben an Hitzschlag schon.