Ich denke, das ist nur ein Aspekt der Frage "Auslandstierschutz, wenn ja wie?"
Ich selbst habe ja einen Irland-Hund und bin super gut mit der Maus zufrieden. Dazu muß ich allerdings sagen, daß die Vermittlung der Irlandhunde nach Deutschland nicht in so großem Masse betrieben wird, wie der "Südtierschutz" und somit häufig wirklich nur die absolut problemlosen Hunde nach Deutschland kommen.
Ich kenne einige Südhunde, denen hätte ich es einfach nur gegönnt, wenn sie kastriert weiter in ihrem Land hätten bleiben können. Sie sind völlig überfordert mit der Situation hier, brauchen oft jahrelange Therapien, die ehrlich gesagt ja nicht nötig gewesen wären, wären sie in ihrer Heimat geblieben.
Auf der anderen Seite kenne ich auch Südhunde, denen gehts hier prima, die scheinen kaum bzw. gar keine Probleme mit dem Leben in D zu haben und sind einfach nur glücklich über ihre neuen Familien.
Nichts desto trotz würde ich aus reiner Überzeugung keinen Hund aus dem Süden holen. Mir ist die Aufklärungsarbeit vor Ort einfach zu gering, ich finde, man sollte viel mehr Augenmerk auf Kastrationsaktionen vor Ort legen und dafür viel weniger Tiere nach Deutschland schaffen, die "unseren" Tierheimhunden die Heime weg nehmen bzw. die Tierheime so füllen, daß sie teilweise Notfälle vor Ort nicht mehr aufnehmen können. Ich denke halt einfach, daß in dem Punkt vieles noch einmal überdacht werden muß und geändert.