Hallo!
Ich habe bisher, bis auf einen Hund, alle Tiere aus Notvermittlungen, Tierheimen, privaten Pflegestellen. Bisher bin ich mit allen Hunden "gut gefahren".
Meiner Meinung nach liegt vieles am Tierheim / Vermittler. Es gibt einfach Tierheime, bei denen ich die Hände über dem Kopf zusammen schlage, die ihre Hunde gar nicht kennen und auch null einschätzen können. Aus so einem Tierheim hatten wir unsere Luzie. Als Münsterländer-Mix-Welpin vermittelt (Mutter war bekannt und mit meinem heutigen wissen eindeutigst ein Border Collie), wuchs der kleine Scheißer uns damals schon nach 3 Wochen über den Kopf. Training, Hundeverein und viel lesen brachten uns dann aber gut beeieinander.
Sonstige Vermittlungen waren prima. Die Leute kannten die Hunde, wußten um deren Macken und konnten sie prima beschreiben.
Und glaube mir, kein Hund kann so schauspielern, daß er der bravste Hund von Welt ist und nach drei Wochen im neuen Heim auf einmal zur Bestie mutiert. Wenn, dann sind solche Anwandlungen immer schon wenigstens im Ansatz zu erkennen, wenn die Leute genug Zeit und Wissen haben, die Hunde einzuschätzen.
Deswegen würde ich persönlich immer einen Hund von einer privaten Pflegestelle bevorzugen, wenn ich mir unsicher bin. Sitzt der Hund im Tierheim, würde ich ihn erst mehrfach besuchen gehen und in Ruhe anschauen.