Ich glaube, du verstehst mich falsch. Obs ein Familienhund ist oder nicht, will ich gar nicht beurteilen. Ich habe nur schon viele Leute gesehen, die mit dem ja achsosüßen HSH-Welpen heim gedackelt sind und etwas blauäugig an die Sache ran gegangen sind und dann ihre Problemchen haben.
Und ein Zitat von einer Website kann NIE eine Hunderasse ausführlich beschreiben. NIE! Border Collies werden dort auch immer wieder gern als Familienhund beschrieben, was sie m. M. und Definition von Familienhund nach, absolut NICHT sind! Auf Rassebeschreibungen kann man sich nur grob Verlassen, wirkliche Erfahrung bringt der Kontakt zu Haltern der Rasse - und den habe ich nunmal, zu diversen HSH-Rassen. Ich habe zwar selbst keinen gehabt, hatte aber schon mehrere im Training, habe Kontakt zu einer HSH-Nothilfe und einer Kuvasz-Züchterin und einer meiner Ex-Pfleglinge lebt auch mit einem HSH zusammen. Da brauche ich kein Zusammenleben.
Was ich dir vermitteln will ist, bei der Erziehung ein besonderes Augenmerkt auf absolute Konsequenz zu legen und dich gut beraten zu lassen, sollte auch nur der kleinste Ansatz an Problemen kommen. Du hast jetzt einen Welpen. Die Probleme mit HSHs fangen i. d. R. mit 1 1/2 bis 2 Jahren erst so richtig an, wenn die Hunde erwachsen werden und ihre Ursprünge entdecken.
Daß die Mutter ein Labbi ist, ist dabei ziemlich egal, denn du kannst NIE wissen, welche Eigenschaften durch kommen. Es ist ja nicht automatisch so, daß 50 % Labbi und 50 % HSH dabei raus kommen und das kann man NIE prognostizieren.